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Zimtsterne Rezept: Tipps und Tricks für's selber backen

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Weihnachtsplätzchen  

Zimtsterne Rezept: Tipps und Tricks für's selber backen

21.09.2016, 11:52 Uhr | me (CF)

Zimtsterne Rezept: Tipps und Tricks für's selber backen. Selbst gebackene Zimtsterne eignen sich auch wunderbar zum Verschenken. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Selbst gebackene Zimtsterne eignen sich auch wunderbar zum Verschenken. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Zimtsterne gehören zur Weihnachtszeit wie der Tannenbaum und die Geschenke. Ob nach dem Weihnachtsessen oder als Nascherei zwischendurch – die kleinen, duftenden Sterne versüßen garantiert die Feiertage. Die Zubereitung hat allerdings ihre Tücken. Mit welchen Tipps die Leckerei am besten gelingt, erfahren Sie hier.

Das Grundrezept für Zimtsterne

Am Anfang steht die Zubereitung des Teigs. Dazu benötigen Sie folgende Zutaten:

  • 500 g gemahlene Mandeln
  • 300 g Puderzucker
  • 2 TL Zimt
  • 2 Eiweiß (geschlagen)
  • 1 Prise Salz

Für die Glasur benötigen Sie zusätzlich:

  • 125 g Puderzucker
  • 1 Eiweiß

Klassischen Zimtsterne-Teig zubereiten

Vermischen Sie Mandeln, Puderzucker und Zimt und geben Sie das steif geschlagene Eiweiß hinzu. Verrühren Sie alles mit den Knethaken des Handrührgeräts und formen Sie den Teig mit den Händen zu einer Kugel. Wickeln Sie diese in Frischhaltefolie. Nach einer Stunde im Kühlschrank können Sie den Teig portionsweise ausrollen und die Sterne ausstechen. Der Teig sollte etwa einen Zentimeter dick sein. 

Für die Glasur schlagen Sie ein Eiweiß sehr steif und geben den Puderzucker nach und nach hinzu. Verrühren Sie die Zutaten nicht zu heftig, sondern heben Sie den Puderzucker nur vorsichtig unter – so bleibt die Glasur locker leicht und schimmernd. Bepinseln Sie dann die Sterne damit und backen Sie sie bei 150 Grad zehn bis 15 Minuten auf der untersten Schiene Ihres Backofens.

Zimtsterne vegan: Rezept ohne Ei

Problemlos können Sie bei der Zubereitung des Teiges für Zimtsterne auf den Eischnee verzichten und stattdessen Wasser und Zitronensaft verwenden. Für den veganen Teig benötigen Sie:

  • 200 g Puderzucker
  • 150 g gemahlene Mandeln
  • 200 g gemahlene Haselnüsse
  • 2 EL Zimt
  • 8 EL Wasser
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 EL abgeriebene Orangenschale

Für den Guss:

  • Puderzucker
  • Wasser
  • Zimt

(Quelle: peta.de)

So gelingen vegane Zimtsterne

Verkneten Sie zunächst alle Zutaten miteinander und rollen Sie den Teig auf einer mit Alufolie ausgelegten Fläche aus. Stechen Sie anschließend mit einem Förmchen Sterne aus. Lassen Sie diese bei Zimmertemperatur für etwa vier Stunden trocknen. Legen Sie die Zimtsterne auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und backen Sie sie bei 250 Grad Celsisus für nur drei bis fünf Minuten. Lassen Sie die Plätzchen nicht länger im Ofen, da sie sonst trocken werden. 

Nach dem Auskühlen können die Zimtsterne mit Glasur bestrichen werden. Vermischen Sie dazu den gesiebten Puderzucker mit wenig Wasser und Zimt bis ein zäher Zuckerguss entsteht. Überziehen Sie die Plätzchen damit und lassen Sie sie gut trocknen. In einer mit Alufolie ausgelegten Keksdose können sie dann gelagert werden. 

Problem 1: Klebriger Teig

Nicht immer klappt das Zimtstern-Backen optimal. Häufig klebt der Teig an den Fingern, dem Nudelholz oder der Ausstechform. Tipp: Verwenden Sie nicht zu große Eier, sonst stimmt das Verhältnis von flüssigen und festen Zutaten nicht mehr. Wenn der Anteil an Flüssigkeit zu hoch ist, geben Sie einfach noch etwas gemahlene Mandeln hinzu. Außerdem sollte der Teig immer gut gekühlt sein, bevor Sie ihn ausrollen. Damit die Masse nicht am Nudelholz festklebt, können Sie ihn in Frischhaltefolie wickeln oder in einen großen Gefrierbeutel geben und ihn für kurze Zeit in den Kühl- oder Gefrierschrank legen.

Tipp: Kleine Portionen erleichtern das Arbeiten. Klebt der Teig beim Ausstechen an der Form, drücken Sie den Ausstecher einfach zwischendurch in Puderzucker und rollen Sie den Teig direkt auf der mit Puderzucker bestreuten Arbeitsplatte aus.

Problem 2: Zimtsterne sind hart und trocken

Damit die Zimtsterne nicht zu dunkel werden, sollten Sie den Ofen gut vorheizen, die Temperatur aber nicht zu hoch einstellen. Die Plätzchen brauchen nämlich nicht viel Hitze. Die Zeitschrift "Brigitte" rät außerdem davon ab, mehrere Bleche gleichzeitig in den Ofen zu schieben. Stattdessen sollten Sie die Zimtsterne lieber nacheinander auf der mittleren Schiene backen. Bleiben die Zimtsterne zu lange im Ofen, werden sie hart und trocken.

Tipp: Nehmen Sie die Plätzchen heraus, sobald der Boden leicht braun geworden ist. Dann sind sie zwar noch weich, härten beim Abkühlen aber nach. Wer Anfang Dezember bereits Zimtsterne für Weihnachten bäckt, sollte sie in einer leicht geöffneten Metalldose aufbewahren. So sind sie auch am Heiligabend noch frisch und saftig.

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