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Aphrodisierende Lebensmittel und Gerichte

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Kamasutra-Küche  

Aphrodisiaka: Liebe geht durch den Magen

03.03.2017, 13:31 Uhr | Sabine Kelle

Aphrodisierende Lebensmittel und Gerichte. Mit diesen Kräutern machen Sie Ihre Herzdame willig. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Mit diesen Kräutern machen Sie Ihre Herzdame willig. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Einigen Lebensmitteln wird eine luststeigernde Wirkung nachgesagt. Doch wie funktionieren Aphrodisiaka? wanted.de verrät Ihnen, in welchen Kräutern und Lebensmitteln pure Lust steckt und wie man sie anwendet. Außerdem nennen wir zwei schnelle Rezepte, um Ihre Liebste zu bezirzen.

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Ob bei den Inkas in Südamerika, der chinesischen Heilkunde oder im indischen Kamasutra – von jeher wurden Kräuter, Lebensmittel und Düfte als Lustmittel eingesetzt. Um manche ranken sich Mythen, andere Wirkungen haben sich bewahrheitet.

Natürliche Lustmittel

Zunächst kann man jedoch nicht alle Mittel in einen Topf werfen. Ja nach Art und Wirkstoff sprechen sie die Physis oder den Hormonhaushalt an. Die erste Gruppe bewirkt einen Anstieg der Blutzirkulation. Davon profitieren natürlich auch die Geschlechtsorgane. Die zweite veranlasst die Produktion von Sexualhormonen, wieder andere enthalten diese Hormone selbst. Der Volksmund kennt so einige vermeintliche Lustmacher. Doch nach dem Schweizer Pflanzenchemiker Professor Kurt Hostettmann zählen weit weniger dazu, als wir meinen. Beispielsweise wird dem Ginseng eine solche Wirkung nachgesagt.

Die Wurzel ist zwar ein Wachmacher, doch der Beweis für eine Luststeigerung blieb bisher aus. Trotzdem ist es bis heute eines der beliebtesten Aphrodisiaka bei amerikanischen Frauen – Glaube versetzt bekanntlich Berge.

In unseren Breiten gilt die Auster als eines der bekanntesten luststeigernden Mittel. Schon Casanova soll bis zu 48 Stück davon verzehrt haben, um seine Manneskraft in langen Liebesnächten zu behalten. Tatsächlich wirkt die Meeresfrucht luststeigernd, da das enthaltene Zink die Testosteronproduktion ankurbelt. Doch nicht jeder steht auf die schlabberige und salzige Konsistenz der Muschel. 

Lust à la Waldorf-Astoria

Viel interessanter in diesem Zusammenhang ist jedoch, was bei Frauen die Libido fördert. Ein weit unterschätztes Gewächs, das sich in beinahe jeder Küche findet zählt dazu: der Sellerie. Schon das enthaltene Vitamin C macht das Gemüse zum Power-Kraut.

Doch der Scharfmacher für Frauen ist das enthaltene Androstenon, ein Derivat des Testosterons, das auch im männlichen Achselschweiß vorkommt. Das Dumme an der Sache: Kochen dürfen Sie den Sellerie nicht, Hitze lässt den Lockstoff verschwinden. Im New Yorker Nobel-Hotel "Waldorf Astoria" kreierte man deswegen 1896 einen leckeren Salat mit rohem Sellerie: den Waldorf-Salat.

Für unseren luststeigernden Salat benötigen Sie:

Eine Hand voll Walnüsse, einen kleinen Becher Joghurt, 2 EL Mayonnaise, 2 EL gehackte Petersilie, 1 TL Honig, Zesten und Saft von ½ Zitrone, frischen, gemahlenen Pfeffer, 2 große säuerliche Äpfel, 1 Blatt vom Staudensellerie, 200g Knollensellerie und 50g Rosinen.

Heizen Sie den Ofen auf 200 Grad vor. Rösten Sie darin die Walnüsse für etwa acht Minuten. Zerbröseln Sie sie nach dem Auskühlen in kleine Stücke. Für das Dressing mischen Sie den Joghurt mit Mayonnaise, Honig, den Zitronenzesten, der Petersilie (wirkt ebenfalls luststeigernd) und würzen mit frischem Pfeffer. Entkernen Sie die Äpfel und schälen Sie den Knollensellerie. Schneiden Sie beides in Julienne (etwa drei Zentimeter lange, dünne Streifen). Das Sellerie-Grün schneiden Sie in etwa einen Zentimeter breite Stücke. Äpfel, Sellerie und Rosinen in die Schüssel geben, mit Zitronensaft besprenkeln und das Dressing darüber geben. Lassen Sie das Gemisch noch etwa eine Stunde ziehen. Zum Servieren geben Sie die Nüsse in den Salat. Auf den original verwendeten Kopfsalat verzichten Sie jedoch, denn dieser neutralisiert die Wirkung. Rote Beete soll sie hingegen steigern. Das Original beinhaltete keine Walnüsse und Rosinen, sie wurden erst später ergänzt. Da beide ebenfalls als Aphrodisiaka gelten, passt das jedoch hervorragend. Generell gelten Kerne und Nüsse aufgrund des hohen Zink und Vitamin-Gehaltes als luststeigernd.

Ein aphrodisierender Cocktail: "Adam & Eve"

Vor dieser Mahlzeit servieren Sie Ihrer Herzdame am besten noch einen anregenden Aperitif - doppelt hält bekanntlich besser. Zur Herstellung von Gin werden viele Kräuter verwendet, um den charakteristischen Geschmack zu kreieren. Diese sind natürlich von Gin zu Gin unterschiedlich, da nicht jeder Hersteller die gleichen Botanicals verwendet. Aphrodisierende Wirkungen sagt man folgenden, häufig in Gin vorkommenden Kräutern nach: Kubebenpfeffer (ein Aphrodisiakum in der arabischen Welt), Koriander (regt die Durchblutung an, euphorisiert), Schwertlilie (seit Hippokrates ein Heilmittel bei sexuellen Beschwerden). In Bombay Sapphire beispielsweise kommen alle diese drei Botanicals vor - in Monkey 47 zwei.

Und nun zum Rezept: 50 ml Gin, 100 ml Tonic Water, Feigenscheiben, einen leicht angedrückten Zweig Minze und Eis in ein Glas füllen und der Liebsten servieren. Dieser Drink nennt sich "Adam & Eve": Sieht betörend aus und schmeckt herb - aber mit fruchtig-frischen Nuancen.

Trüffel enthalten ebenfalls Androstenol, welches die (ausschließlich weiblichen) Trüffelschweine anlockt. Dem Trugschluss erlegen, sie hätten einen geilen Eber gefunden, fördern sie die kostbaren Trüffel ans Tageslicht. Selbst wenn Sie kein Meisterkoch sind, einen deftigen Kartoffelstampf bekommt jeder hin. Mit einer Garnierung aus gehobelten Trüffeln erhält er ein lustförderndes Update.

Liebesglück dank Bohnenkraut, Kakao und Ingwer

Auch in Bohnenkraut verbirgt sich ein echtes Lustmittel. Die alten Griechen bezeichneten es deswegen als Glückspflanze. "Das Kraut steigert die Libido derart stark, dass Karl der Große den Mönchen seinerzeit verbot, das Kraut in den Klostergärten anzubauen", erklärt Experte Hostettmann. Auch mit Süßigkeiten lassen sich viele Frauen verführen. Das Glückshormon Serotonin wird produziert und vertreibt schlechte Laune. Die süße Lust basiert vor allem auf der Kakaobohne. Sie enthält Theobromin, Koffein und das chemische Aphrodisiakum Phenylethylamin (ein Halluzinogen). In Zentralamerika kennt man bereits seit Jahrhunderten die stimulierende Wirkung der unscheinbaren Bohnen. Kombiniert mit saftigen Himbeeren befördern Sie Ihre Liebste in den siebten Himmel. Die roten Beeren und deren Blätter entspannen die Genitalmuskulatur. Ingwer steigert die Durchblutung im Becken. Sie können Ihrer Liebsten zwar einen Ingwertee servieren, richtig sexy ist das allerdings nicht. Heiß machen könnte sie ein scharfes Curry mit Ingwer. Lecker und doppelt wirksam punktet ein Dessert aus Schokoladenmousse mit Ingwer-Stückchen. Unbekannter sind Mittel aus der traditionellen chinesischen Heilkunde: Dong Quai und Elfenblume (auch Horny Goat Weed genannt) wirken hormonell und fördern die Durchblutung der Geschlechtsorgane. In Afrika nutzt man die Rinde des Yohimbe-Baums. Sie steigert die Durchblutung und Erregbarkeit der Sexualorgane, kann aber auch zu Schwindel, Herzrasen und Schweißausbrüchen führen. Aus Nordamerika stammt die Sägepalme. Auch sie hat einen hohen Östrogen Gehalt, der gegessen oder als Liebestrank fermentiert die Lust steigern soll.

Unsere luststeigernden Tipps finden Sie auch in unserer Fotoshow.

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