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Sardinen und Sardellen: Was ist der Unterschied?

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Verflixte kleine Fische  

Sardinen und Sardellen: Was ist der Unterschied?

29.09.2017, 09:06 Uhr | sah, dpa-tmn

Sardinen und Sardellen: Was ist der Unterschied?. Sardinen und Sardellen werden oft verwechselt, denn sie gleichen sich auf den ersten Blick sehr stark. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/Dusan Zidar)

Sardinen und Sardellen werden oft verwechselt, denn sie gleichen sich auf den ersten Blick sehr stark. (Quelle: Dusan Zidar/Thinkstock by Getty-Images)

Sie klingen nicht nur ähnlich, sie gleichen sich auch in Form und Farbe sehr: Sardinen und Sardellen. Doch worin unterscheiden sich die schmalen Fische mit der silbernen Haut? Eine Ernährungsexpertin klärt auf.

Beide Fische sind verwandt

Sardinen sind die großen, rundlicheren Verwandten der Sardelle und gehören zu den heringsartigen Fischen. Die Namen der silbrigen Speisefische kommen nämlich vom lateinischen Wort "sarda": Das bedeutet Hering, wie Ernährungsexpertin Silke Noll von der Verbraucherzentrale Bayern erläutert.

Sardellen

 Sardellen kommen vorwiegend in den Ozeanen gemäßigter und tropischer Breiten vor. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/PicturePartners) Sardellen kommen vorwiegend in den Ozeanen gemäßigter und tropischer Breiten vor. (Quelle: PicturePartners/Thinkstock by Getty-Images)

Sardellen werden meist nicht länger als 20 Zentimeter. Die kleineren und schlankeren Fische werden oft mitsamt der Gräten verzehrt. Dafür werden sie mit Salz haltbar gemacht, in Olivenöl eingelegt und als Sardellenfilets verkauft. Schwimmen die Sardellen in einer salzigen oder süß-sauren Lake, nennt man sie in Europa Anchovis. Die kleinen Sardellen werden am Mittelmeer auch mal gebraten serviert.

Sardinen

Sardinen sind Wanderfische und gelten als Nomaden der Meere. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/studio-pure)Sardinen sind Wanderfische und gelten als Nomaden der Meere. (Quelle: studio-pure/Thinkstock by Getty-Images)

Sardinen können im Gegensatz zu Sardellen bis zu 27 Zentimeter lang werden. Sie werden wegen ihrer Größe häufiger als ganzer Fisch verspeist. In Deutschland ist die bekannteste Zubereitungsform die Ölsardine, bei der der Fisch in Pflanzenöl eingelegt und in Konservendosen abgefüllt wird.

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