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Lebkuchen gehören nicht vor November in den Supermarkt

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Verbraucher sind genervt  

"Lebkuchen gehören nicht vor November in den Supermarkt"

01.12.2017, 07:54 Uhr | Klaus Tscharnke, dpa

Lebkuchen gehören nicht vor November in den Supermarkt. Lebkuchen im Regal eines Supermarkts (Quelle: imago/Petra Schneider )

Weihnachten scheint jedes Jahr früher zu kommen. (Symbolbild) (Quelle: imago/Petra Schneider )

Kaum sind die letzten heißen Tage vorbei, reihen sich Spekulatius, Lebkuchen und Dominosteine in den Supermarktregalen. Angeblich, weil sich die Verbraucher das so wünschen. Die sind aber eher genervt.

Lebkuchen und andere weihnachtliche Leckereien gehören nach Meinung der meisten Verbraucher nicht vor November ins Supermarkt-Regal. Erst wenn die Tage kürzer werden und die Temperaturen sinken, schätzten Verbraucher diese saisonalen Süßigkeiten als Einstimmung auf die Adventszeit, geht aus einer am Donnerstag veröffentlichten Umfrage des Nürnberger Markforschungsunternehmens GfK hervor. Selbst den Oktober empfänden mehr als die Hälfte der Verbraucher für weihnachtliche Angebote als verfrüht.

Weihnachtszeit schon im August

Von denen, die weihnachtliche Leckereien bereits im August vorfanden, erklärten sogar knapp 70 Prozent, sie hielten überhaupt nichts davon, Weihnachtsgebäck zu einem solch frühen Zeitpunkt in die Regale zu legen. Von jenen, die im September auf Lebkuchen, Stollen und Zimtsterne im Supermarkt stießen, waren nach der GfK-Umfrage immer noch 52 Prozent der Befragten dieser Meinung.

Nach Auffassung von 66 Prozent der Befragten sollten die Leckereien nicht vor November angeboten werden, 13 Prozent hielten sogar erst den Dezember für den angemessenen Zeitpunkt, 20 Prozent plädierten für Oktober.

Handel soll reagieren

Die GfK rät dem Lebensmitteleinhandel solche Kundenwünsche ernst zu nehmen. Denn immerhin drei Viertel der Kunden fänden, "dass der Handel mit seinem frühen Verkauf von Weihnachtsartikeln das Fest letztlich entwertet". Das könne angesichts des großen weihnachtlichen Umsatzpotenzials nicht im Interesse des Handels sein.

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