Sie sind hier: Home > Leben > Familie > Erziehung > Alleinerziehend >

Kontakt zum Vater verhindert: Mutter kann Sorgerecht verlieren

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Sorgerecht  

Kein Vaterkontakt: Mutter kann Sorgerecht verlieren

26.01.2010, 16:07 Uhr | dpa

Kontakt zum Vater verhindert: Mutter kann Sorgerecht verlieren. Vater mit Sohn beim Kuscheln.

Verhindert eine Mutter immer wieder den Kontakt des Kindes zum Vater, kann ihr das Sorgerecht entzogen werden. (Bild: Archiv)

Verhindert eine Mutter immer wieder den Kontakt des Kindes zum Vater, kann ihr das Sorgerecht entzogen werden. Der Wechsel der Hauptbezugsperson sei für ein Kind leichter zu verkraften als eine fortwährende Traumatisierung durch den Verlust der Beziehung zu einem Elternteil, in diesem Fall dem Vater, entschied das Amtsgericht München. Auf das noch nicht rechtskräftige Urteil weisen die Familienanwälte des Deutschen Anwaltvereins (DAV) in Berlin hin.

Wochenendväter Väter wollen was bieten
Gesellschaft Machos sind out - Familienväter sind in
Elterngeld Mehr Männer entscheiden sich für die Familie
Newsletter Immer top-informiert mit dem Eltern-Newsletter

Trotz gemeinsamem Sorgerecht kein Kontakt zum Vater

In dem Fall lebte der inzwischen zehnjährige Sohn bei seiner Mutter. Die Eltern hatten das gemeinsame Sorgerecht. Der Vater habe von Anfang an versucht, seinen Sohn zu sehen, sei damit aber weitgehend gescheitert, so der DAV. In der Folge habe er seinen Sohn in rund eineinhalb Jahren nur fünfmal getroffen. Das Familiengericht versuchte wiederholt, die Mutter zur Ermöglichung des Umgangs zu bewegen. Doch selbst Zwangsgeldandrohungen hätten nicht gewirkt.

Teilweiser Entzug des Sorgerechts

Die Richter des Amtsgerichts entschieden, dass nichts gegen den Kontakt zwischen Sohn und Vater spreche. Beide hätten sogar eine sehr enge Bindung. Allerdings lehne der Sohn es inzwischen ab, den Vater zu sehen, um den Streit darum zu beenden und die Mutter nicht zu enttäuschen. Das Gericht entzog der Mutter große Teile des Sorgerechts und übergab dem Vater das Kind, da alle anderen Bemühungen für eine kooperative Lösung gescheitert seien. Der Vater sei außerdem im Gegensatz zur Mutter bereit, den Umgang mit dem anderen Elternteil zuzulassen.


Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Video des Tages

Shopping
Shopping
Sonderverlosung am 7.11.17 - 20 Mio. € extra
jetzt Glücks-Los bestellen
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR
Meistgesuchte Themen

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017