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Kreislauf instabil  

Schwindel in der Schwangerschaft: Wissenswertes und Tipps

11.07.2017, 11:02 Uhr | fk (CF)

Schwindel in der Schwangerschaft: Wissenswertes und Tipps. Bei Schwindel und instabilem Kreislauf während der Schwangerschaft sollten Sie sich hinlegen, um die Durchblutung Ihres Gehirns zu verbessern. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/Digital Vision.)

Bei Schwindel und instabilem Kreislauf während der Schwangerschaft sollten Sie sich hinlegen, um die Durchblutung Ihres Gehirns zu verbessern. (Quelle: Digital Vision./Thinkstock by Getty-Images)

Während der Schwangerschaft durchlebt der Körper eine hormonelle Achterbahnfahrt. Schwindel ist nur eine der natürlichen Folgen davon. Wir erklären, wo die Ursachen für Schwindel in der Schwangerschaft liegen und wie Sie mit den Beschwerden umgehen.

Erstes Schwangerschaftsdrittel besonders betroffen

In der Regel treten die meisten Schwindelanfälle, oft auch in Kombination mit Übelkeit, im ersten Schwangerschaftsdrittel auf. Zu dieser Zeit muss sich der Körper auf die neue Situation der Schwangerschaft einstellen und den Stoffwechsel, besonders die Durchblutung, anpassen. Infolgedessen sinkt der Blutdruck.

Außerdem kann in einem späteren Schwangerschaftsstadium Schwindel dadurch entstehen, dass die Gebärmutter auf große Blutgefäße drückt. Weitere Einflussfaktoren, die Schwindel während der Schwangerschaft hervorrufen, sind ein niedriger Blutzuckerspiegel, Überhitzung oder zu schnelles Aufstehen.

Schwindel in der Schwangerschaft ist meist ungefährlich

In den wenigsten Fällen sind Schwindelanfälle während der Schwangerschaft gefährlich. Trotzdem sollten Sie plötzlich auftretende Benommenheit ernst nehmen. In seltenen Fällen geht ein Schwindelanfall soweit, dass das Gehirn nicht genug Sauerstoff erhält und Sie kurzzeitig in Ohnmacht fallen. Falls Sie spüren sollten, dass Ihr Kreislauf droht zusammenzubrechen, sollten Sie laut "babycenter.de" Ruhe bewahren und sich hinlegen, um einen Sturz zu vermeiden. Die Ruheposition verbessert die Durchblutung Ihres Gehirns und reguliert den Kreislauf.

Bei Schwindel sollte der Kreislauf stabilisiert werden

Um den Schwindelanfällen vorzubeugen, sollten Sie vor allem eins tun: Geben Sie Ihrem Körper Zeit, die Durchblutung anzupassen. Konkret bedeutet dies, dass Sie nach dem Sitzen oder Liegen stets langsam aufstehen, damit das Blut genug Zeit hat, zum Gehirn zu fließen.

Bleiben Sie einen Moment sitzen und warten Sie, bis Sie sich fit genug fühlen, um aufzustehen. Um den Stoffwechsel aktiv zu halten, sollten Sie außerdem ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen – Schwindel kann auch ein Zeichen von Dehydration sein. Idealerweise trinken Sie Tee, Wasser oder Saftschorlen. Für den Notfall ist es ratsam, Traubenzucker oder einen Schokoriegel in der Tasche zu haben.

Regelmäßige kleine Mahlzeiten halten den Blutzuckerspiegel konstant

Um den Blutzuckerspeigel konstant zu halten, bieten sich regelmäßige kleine Snacks an. Achten Sie auf vielseitige Kohlenhydrate wie Brot, Nudeln, Reis, Getreide oder Hülsenfrüchte. Natürlich ist gegen ein Stück Obst oder einige Kräcker für einen schnellen Blutzuckeranstieg nichts einzuwenden.

Moderate Bewegung regt Durchblutung an

Selbst wenn Sie auf ausreichend Flüssigkeit und regelmäßiges Essen achten, fehlt ein wesentlicher Faktor, der hilft, Schwindelanfällen vorzubeugen: Bewegung. Eine moderate und Ihrem körperlichen Zustand angemessene Form der Bewegung ist ideal, um Schwindel infolge von niedrigem Blutdruck entgegenzuwirken. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie die körperliche Betätigung nicht überfordert. Machen Sie Pausen und überanstrengen Sie sich nicht.

Bei anhaltendem Schwindel muss der Arzt informiert werden

Sollten Schwindelsymptome dauerhaft anhalten oder zusätzlich zum Schwindel weitere Symptome wie Sehstörungen oder Kopfschmerzen hinzukommen, sollten Sie umgehend Ihren Arzt aufsuchen. Dieser kann abklären, ob die akuten Beschwerden von der Schwangerschaft herrühren oder andere Faktoren Auslöser sind.

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