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Sturzgeburt: Was werdende Mütter wissen sollten

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Überstürzte Geburt  

Was werdende Mütter über die Sturzgeburt wissen sollten

09.10.2017, 08:47 Uhr | apa, t-online.de

Sturzgeburt: Was werdende Mütter wissen sollten. Zum Heulen: Die Sturzgeburt ist ein beängstigendes Thema für Schwangere. (Quelle: imago/Symbolbild/f8)

Zum Heulen: Die Sturzgeburt ist ein beängstigendes Thema für Schwangere. (Quelle: Symbolbild/f8/imago)

Eine Geburt in nur wenigen Minuten: Wenn so etwas ungewollt zuhause, auf dem Rücksitz des Autos oder in aller Öffentlichkeit stattfindet, spricht der Volksmund von einer Sturzgeburt. Tatsächlich aber handelt es sich in den meisten Fällen "nur" um eine überstürzte Geburt. Was sind aber die Ursachen? 

Nur etwas mehr als zwei Stunden von der ersten leichten Wehe bis zur Geburt – fragt man Erstgebärende, so würden viele das wahrscheinlich für wünschenswert halten. Tatsächlich aber bleibt bei einer solchen Geburt, die man "überstürzt" nennt, dem Körper und auch der Seele sehr wenig Zeit, sich auf das Kommende vorzubereiten. Ursachen, Folgen und weitere Fakten rund um die Sturzgeburt haben wir Ihnen kompakt zusammengestellt.

Warum kommt es zu einer Sturzgeburt?

Während eine natürliche Entbindung eine stundenlange und schmerzhafte Angelegenheit ist, trifft auf Frauen, die eine ''überstürzte'' Geburt durchleben, das Gegenteil zu. Noch bevor sie das Krankenhaus erreichen, beginnt die Austreibungsphase und ihr Baby kommt auf die Welt. Ein so schneller Geburtsablauf ist vor allem bei Erstgebärenden eher selten. Und wenn, verläuft das Ganze meist ohne Komplikationen – auch ohne Arzt. Allerdings steigt mit der Anzahl vorheriger Geburten das Risiko für eine überdurchschnittlich rasante Entbindung.

Aber kein Grund zur Panik: Nur rund ein Prozent aller Schwangerschaften enden in einer Sturzgeburt. Noch seltener sind Fälle, in denen das Neugeborene so überraschend kommt, dass es auf dem Boden oder in der Toilettenschüssel landet, bevor es aufgefangen werden kann und Verletzungen erleidet. Diese Berichte sind Ausnahmen. Normalerweise reicht die Zeit, um die Klinik zu erreichen und mit professioneller Hilfe das Kind auf die Welt zu bringen.

Was tun im Falle einer ''überstürzten'' Geburt?

Es scheint Ihnen alles zu schnell zu gehen? Eine durchschnittliche Geburtsdauer des ersten Kindes beträgt zehn bis zwölf Stunden, die einer Mehrgebärenden sechs bis acht Stunden. Eine Sturzgeburt hingegen dauert maximal drei Stunden und ist eine Reaktion auf den nachgiebigen Geburtskanal, der sich auf eine voreilige Ankunft des Säuglings vorbereitet. Die Presswehen setzen ein und in dieser Situation kann es für den Kreisssaal und die geplante Geburtshilfe zu spät sein. Wichtig ist, dass Sie die Ruhe bewahren und sofort Notarzt und Hebamme kontaktieren. Idealerweise sollten Sie sich hierbei von einer nahestehenden Person helfen lassen und eine sichere Position einnehmen. 

Vermeiden Sie aktives Pressen

Sollten Sie sich im Auto befinden, versuchen Sie Gebrauch von Atemtechniken zu machen und durch Vermeiden von aktivem Pressen Zeit zu gewinnen, bis die Sanitäter kommen. Leider lässt sich eine Sturzgeburt nur bedingt verzögern, bereiten Sie sich also möglichst rechtzeitig bei Geburtsvorbereitungskursen auf diese, wenn auch unwahrscheinliche, Situation vor. 

Das Baby ist da und kein Krankenwagen in Sicht: Was nun?

Es kommt vor, dass das Neugeborene da ist, bevor Sie ärztliche Begleitung in Anspruch nehmen können. Die Hauptsache ist, dass das Baby eine freie Nase hat und atmet. Entfernen Sie Schleim und Blutreste während Sie auf Hilfe warten. Es wird dringend geraten, die Nabelschnur in keinem Fall eigenhändig zu trennen, sondern auf den geschulten Sanitäter zu warten.

Nun braucht das Baby vor allem eines: Ihre Nähe und Wärme. Schmiegen Sie Ihr Neugeborenes an die Brust und stillen Sie es, je nach Möglichkeit. Sollte es schon saugen, so können Sie den Blutverlust verringern, da durch das Stillen die Nachgeburt simuliert wird. 

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