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Die besten Bars in Deutschland

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Coole Bars für Kenner

03.09.2014, 16:14 Uhr | Uwe Kauss - wanted.de

Die besten Bars in Deutschland. Das sind die besten Bars in Deutschland. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Das sind die besten Bars in Deutschland. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Bars in Deutschland arbeiten seit einigen Jahren auf höchstem internationalem Niveau, immer neue Läden eröffnen mit guten Ideen. Helmut Adam, Gründer des Barkultur-Magazins "Mixology", kennt die Szene bestens. Für wanted.de serviert er fein gemixte Ausgeh-Tipps.

Foto-Serie mit 15 Bildern

Bars sind längst keine Orte mehr, in denen ältere Herrschaften in Ledersesseln zum Drink eine Zigarre rauchen. Heute sitzen da junge Leute in Anzug, Jeans oder im Kleid mit Spaghettiträgern und überlegen, ob sie noch einen der vielen Gins auf der Karte oder lieber ein Craft-Beer bestellen. "In den vergangenen zehn Jahren ist in Deutschland unglaublich viel passiert", erzählt Helmut Adam. Er war bis 2002 Barkeeper in der damals angesagten "Lore Bar" in Berlin und gründete danach mit "Mixology" das wichtigste Magazin für Barkultur. Er organisiert die Messe "Bar Convent" und wählt als Juror der "Mixology Awards" die besten Bars, Bartender und Teams.

Gestiegenes Niveau

"Es gibt hier mittlerweile viele Bars, die auch aus internationaler Perspektive auf verdammt hohem Niveau arbeiten", findet der Experte und führt weiter aus: "Die Bar ist heute weniger ein Rückzugsort, sondern eine soziale Bühne. Man trifft sich mit Freunden, macht Geschäfte oder hat ein Date."

Doch für alle Bars - egal, wie sie gestylt sind - sei das Können des Bartenders das treibende Element. "Der Kern der Barkultur sind die Läden, die sich voll der Mixologie verschrieben haben." Die Gäste zahlen hier gerne ab 20 Euro aufwärts für einen Drink."

Viele der besten Bars in Deutschland liegen in Berlin, denn die Hauptstadt ist dank der internationalen Klientel auch die Kapitale der Barszene.

Bar im "Cuisine Style"

Eine besondere Bar im "Cuisine Style", die hochwertige Spirituosen mit frischen Kräutern, Gewürzen und frischem Obst kombiniert, ist für Helmut Adam das "Reingold" in Berlin-Mitte. Die Bar mit einem 17 Meter langen Holztresen ist klassisch eingerichtet. Dort werden Drinks serviert, die beispielsweise aus Gin, Basilikum, Gurke, Holunder und Soda entstehen. Die nötigen Sirups, Bitters und Pürees produzieren die Barkeeper selbst. Und für jede Glasform kommen die eigens gefertigten Eiswürfel ins Glas.

Zu den Top-Bars, die die Mixologie in den Vordergrund stellen, gehört für Helmut Adam "Fragrances" in Berlin: Sie sei die erste Bar, die Barkultur mit der Welt des Parfums verbindet. Bekannte Düfte von Giorgio Armani bis Yves Saint Laurent standen Pate für die Drinks von Barmanager Arnd Heissen. "Das ist ein tolles Konzept", findet Adam: "Die Technik der Parfumeure findet eine neue Anwendung in der Kreation von Drinks. Das zeigt Standing und höchste Kultur."

Ein Hauch von Hollywood Höchstes Niveau funktioniert auch anders: In der Berliner Bar "Lebensstern", die im oberen Stockwerk des bekannten Café Einstein in der Kurfürstenstraße zuhause ist, hat der Gast die Wahl unter 600 Sorten Rum und 150 Gins aus aller Welt. In den 1920er Jahren war hier ein illegaler Spielclub, heute machen rote Wände und Ledergarnituren diese Atmosphäre spürbar. Filmregisseur Quentin Tarantino war so begeistert, dass er hier einige Szenen für seinen Kinohit "Inglourious Basterds" drehte – und abends zum Absacker blieb. "Wir arbeiten handwerklich auf sehr hohem Niveau, aber bei uns soll der Gast, nicht der Drink im Vordergrund stehen", erzählt Kirstin Buchinger vom "Lebensstern". Bar und Club

Richtig trendy ist für Adam die Kategorie "Clubby Bar". Hier entscheide der Gast, ob er einen Club zur Party oder eine Bar zum Rückzug betrete. Dazu gehört für ihn die "Amano Bar" in der Berliner Auguststraße. Beim Mixology Award erhielt sie gleich zwei Preise: Für die beste Hotelbar und das beste Barteam 2013. Das Interieur ist von Erd- und Schwarztönen dominiert, dezente Beleuchtung sorgt für eine clubähnliche Atmosphäre. Rauchen ist erlaubt und am Wochenende ziehen DJs Partygänger zum Warm-Up an.

Craft-Beer auf dem Vormarsch

Ganz in die andere Richtung bewegen sich die Craft-Beer-Bars. Denn gutes Bier aus kleinen Brauereien ist im Kommen. Helmut Adam fördert diesen Trend nach Kräften: "Seit  2009 habe ich unzählige Diskussionen mit den Inhabern geführt." Längst gibt es die ersten Craft-Beer-Bars, die, so Adam, "mit Kneipe oder Pub absolut nichts zu tun haben. Die klassische Barkultur und ihr Service wird mit einer ungewöhnlichen, großen Bierauswahl verbunden." Ein gutes Beispiel dafür sei die "Herman Bar" in Berlin am Prenzlauer Berg, die über 100 belgische Biere auf der Karte stehen habe.

Bleiben wir in Ostdeutschland. Auch die "Karl May Bar" im Dresdner Kempinksi-Hotel Taschenbergpalais zählt zu den besten. 2013 wurde sie mit dem "Glenfiddich Award für Barkultur" ausgezeichnet. An den Wänden hängen Bilder der Karl-May-Originalausgaben, dazu die echte "Silberbüchse" aus der berühmten Filmreihe. Auf der Karte stehen 200 Cocktails und 100 Whiskys. Barkultur kann auch von Zeitlosigkeit geprägt sein: "Wir wissen, was wir können und müssen nicht jedem Trend nachlaufen", so Barchef Niko Pavlidis.

Kein Schild, kein Fenster, nur eine Tür Geheimnisvoll gibt sich "The Parlour" nahe der Alten Oper in Frankfurt, das man ohne detaillierte Beschreibung niemals findet. Es liegt versteckt in der kleinen Zwingergasse hinter einer weißen Tür mit Glasfenster. Kein Schild, kein Fenster, nur diese Tür. Wer hier anklopft bekommt die Tür geöffnet - vielleicht. "Vor dem Öffnen arbeiten die Barkeeper vier Stunden lang in der Küche, um die Zutaten vorzubereiten", beschreibt Adam den Aufwand, mit dem die Drinks dort entstehen. Konzept Dive-Bar Abschließend schickt uns Helmut Adam noch in eine Bar, in der es besonders lässig und relaxt zugeht. "The Cage" am Rathenauplatz in Köln ist auf drei Etagen mit Art déco, Designermöbeln und Spiegeln eingerichtet. Die Eigner der benachbarten Shepheard-Bar haben sich hier ein zweites Standbein geschaffen. In der Szene nennt man das "Dive-Bar", man könnte das mit "Absturz-Bar" übersetzen. Doch hier wird nicht der Ballermann nochmal erfunden – im Gegenteil, erklärt Adam diesen Trend: "Dive Bars funktionieren wie das Bistro eines Sternerestaurants. Die Karte ist kleiner, es geht entspannt, schnell und direkt zu. Aber mit guten Drinks auf hohem Niveau." Und wohin gehen wir jetzt? Londoner Schule

Wie wäre es mit London: Die "Artesian Bar" am Portland Place wurde vom "Drinks International Magazine" zur besten Bar der Welt gewählt. Für ihre außergewöhnlichen Drinks haben die Macher eine spezielle Glaskollektion designen lassen, "sie arbeiten wie in einem Drei-Sterne-Restaurant", sagt Helmut Adam bewundernd. Dieses Niveau hat auch in Deutschland Spuren hinterlassen. Nun denn – von den Briten lernen wir gerne. Coole Impressionen finden Sie in unserer Fotoshow.

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