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So unterschiedlich sind Regeln fürs Taxifahren im Ausland

16.08.2017, 09:48 Uhr | mid/rlo

So unterschiedlich sind Regeln fürs Taxifahren im Ausland. Andere Länder – andere Sitten. Das gilt auch oft beim Taxifahren. (Quelle: imago/Pacific Press Agency)

Andere Länder – andere Sitten. Das gilt auch oft beim Taxifahren. (Quelle: Pacific Press Agency/imago)

Ob nach einer launigen Kneipen-Tour, bei der Fahrt zum Flughafen oder als Transportmittel im Urlaub: Ohne Taxi sind der Mobilität vieler Menschen Grenzen gesetzt. Doch Fahrgäste müssen auch einige Benimm-Regeln beachten. Vor allem im Ausland ticken die Taxi-Uhren oftmals anders.

Die App "mytaxi" beantwortet die wichtigsten Fragen und stellt dazu einen Taxi-Knigge zusammen.

Muss man am Bahnhof oder Flughafen immer das erste Taxi in der Reihe nehmen?

Fahrgäste in Deutschland und Österreich haben freie Taxiwahl. Doch im Vereinigten Königreich, wo stets großer Wert auf gesittetes Schlangestehen gelegt wird, ist die Beachtung der Reihenfolge entsprechend wichtig. Aber auch in Italien, Portugal oder Polen ist das vorderste Taxi zu nehmen. Dies gilt ganz besonders an Flughäfen. Aufgepasst in Spanien! Hier ist es gesetzlich vorgeschrieben, dass stets das erste Fahrzeug in der Reihe zu wählen ist.

Wo sitzen, neben dem Fahrer oder auf der Rückbank?

Während in Deutschland alleinreisende Fahrgäste häufig auf dem Beifahrersitz Platz nehmen, sitzen Fahrgäste in Italien, Spanien, Portugal und Polen grundsätzlich hinten. Nur wenn es dort eng wird, weil drei oder vier Personen zusammen reisen, wird in diesen Ländern der Beifahrersitz genutzt. In Irland und Schweden liegt die Entscheidung beim Fahrgast wo er Platz nimmt, üblicherweise aber hinten.

Das Taxi an der Farbe erkennen – geht das?

Das klassische Taxi-Gelb ist mittlerweile die Ausnahme. Schwarz-Gelb Gelb sind die Taxifarben Barcelonas. In Deutschland sind die meisten Taxen mittlerweile elfenbeinfarben. In den polnischen Städten Warschau, Danzig und Krakau ist jede Farbe erlaubt. Das berühmte Londoner Black Cab ist natürlich schwarz. In Rom, Mailand und Madrid sind auch weiße Taxen im Einsatz. Schwarz wäre dort im Sommer wohl auch viel zu heiß.

Wieviel Trinkgeld ist angemessen?

In Deutschland sind die Bediengelder im Fahrpreis enthalten. Dennoch sollte es für gute Leistung auch ein Trinkgeld geben. Üblich sind 10 bis 20 Prozent des Fahrpreises. Auch in Österreich und Polen wird ein Trinkgeld in Höhe von 10 Prozent von Touristen erwartet. In Spanien, Italien und Portugal wird kein Trinkgeld erwartet. Möchte man dennoch etwas geben, gelten 5 Prozent als angemessen.

Gepäck: Wieviel und zu welchem Preis?

Gründlich ist das Thema in Deutschland geregelt: Hier muss ein Taxi laut Gesetz mindestens 50 Kilo Gepäck mitnehmen können. Auch in Österreich und Polen wird Hand- und Reisegepäck in der Regel kostenlos befördert. In Portugal ist dagegen nur das Handgepäck im Fahrpreis enthalten. Reisegepäck kostet 1,60 Euro extra. In Italien und Spanien gilt: Was in den Kofferraum passt, muss mit.

Darf das Haustier mitfahren?

In Italien ist das Mitnehmen von Tieren – außer Blindenhunden – grundsätzlich verboten. Hier muss ein spezieller Taxi-Service gebucht werden. Weniger klar ist die Situation für Spanien-Urlauber: Nur wenn der Fahrer zustimmt, darf das Tier an Bord. In Deutschland hingegen dürfen Tiere grundsätzlich mitgenommen werden – allerdings nicht auf den Sitzplätzen. In Portugal müssen die vierbeinigen Begleiter in Käfigen untergebracht sein.

Darf man im Taxi essen und trinken?

Das Essen und Trinken ist für Fahrgäste in Portugal, Italien und Polen strikt verboten. In Deutschland kann der Fahrer grundsätzlich selbst bestimmen, ob in seinem Auto gegessen werden darf.

Darf ein Taxifahrer eine Fahrt ablehnen?

Generell haben Taxifahrer und -unternehmen eine Beförderungspflicht – auch bei Kurzstrecken. Das bedeutet, dass sie eine Fahrt nur dann ablehnen können, wenn der Fahrgast eine Gefahr für die Sicherheit und Ordnung des Betriebs darstellt. Das ist etwa dann der Fall, wenn Personen stark betrunken sind, sich aggressiv verhalten oder eine ansteckende Krankheit haben. Diese Regelung gilt auch in anderen Ländern.

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