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Glyx-Diät: Das Glyx-Prinzip hilft beim Abnehmen

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Auf die Kohlenhydrate kommt's an  

Das Glyx-Prinzip hilft beim Abnehmen

20.11.2007, 14:35 Uhr | cme

Wer erfolgreich Pfunde verlieren will, sollte auf die Kohlenhydrate im Essen achten. So bringen Lebensmittel, die den Blutzuckerspiegel nur langsam steigen lassen, den größten Erfolg beim Abnehmen. Dies ist das Ergebnis einer australischen Studie. Diäten, die mit dem so genannten Glykämischen Index (Glyx) arbeiten, sind demnach besonders aussichtsreich. Bei diesen Glyx-Diäten wird auf Kohlenhydrate, die den Blutzuckerspiegel rasant ansteigen lassen, weitgehend verzichtet. Dies sind vor allem Süßigkeiten und süße Getränke, aber auch Weißmehl-Produkte, Kartoffeln und bestimmte Obstsorten. Lebensmittel mit niedrigem Glykämischen Index wie Vollkornbrot, Naturreis, Vollkornnudeln sowie Gemüse und manche Obstsorten dürfen dagegen bedenkenlos gegessen werden.

Wie der Blutzuckerspiegel ins Schwanken gerät

Der Glykämische Index (GI oder Glyx) beschreibt, wie stark ein Lebensmittel den Blutzucker in die Höhe treibt. Steigt der Zuckerspiegel schnell an, wird auch viel Insulin ausgeschüttet. Dieses Hormon drückt den Zuckergehalt im Blut wieder nach unten. Gleichzeitig fördert es die Speicherung von Fett im Körper. Lebensmittel mit einem hohen Glyx, zum Beispiel Süßigkeiten, führen daher zu starken Schwankungen des Blutzuckerspiegels. Die Folgen sind Heißhunger und Leistungstiefs - und offenbar auch unliebsame Fettpölsterchen.

Doppelte Fettmenge verschwunden

Australische Forscher beobachteten 129 Übergewichtige im Alter von 18 bis 40 Jahren bei vier verschiedener Diäten. Diese unterschieden sich durch den Anteil von Kohlenhydraten und Proteinen sowie durch den Glykämischen Index. Das Ergebnis: Probanden, die Lebensmittel mit niedrigem Glyx bevorzugten, hatten nach zwölf Wochen doppelt so viel Körperfett verloren wie die Teilnehmer, die sich an eine Diät mit hohem Glyx hielten. Wer allerdings gleichzeitig viel Eiweiß zu sich nahm, musste den Gewichtsverlust mit höheren Blutfettwerten bezahlen.

Nicht nur die Kohlenhydrate zählen

Für Experten ist die Studie keine Überraschung. So rät die Deutsche Gesellschaft für Ernährung, Süßigkeiten und Zucker nur in Maßen zu essen und Vollkornprodukte zu bevorzugen. Allzu einseitig sollte man sich jedoch nicht nach dem Glyx richten. Denn fett- und eiweißreiche Lebensmittel wie Wurst oder Käse haben zwar einen niedrigen Glyx, können aber die Blutfettwerte in die Höhe treiben und damit die Gefäße schädigen. Zudem belegen weitere Studien, dass fettarme Ernährungsformen langfristig den größten Erfolg bringen.

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