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Während die einen essen können, was sie wollen, müssen andere hungern, um nicht zuzunehmen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Während die einen essen können, was sie wollen, nehmen die anderen allein vom Anblick leckerer Speisen zu. Doch stimmt das wirklich? Gibt es gute und schlechte Essensverwerter? Wir erklären, was es damit auf sich hat.
Der Grundumsatz ist von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich. Wie viele Kalorien wir brauchen, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Alter und Größe, vor allem aber Gewicht und Geschlecht bestimmen unseren Grundumsatz. Dazu kommt der bewegungsabhängige Verbrauch, der umso höher ist, je mehr wir uns bewegen. Doch bereits im Ruhezustand verwerten manche Menschen Energie besser als andere.
Manch ein Übergewichtiger schiebt überflüssige Pfunde gerne auf eine ungünstige Genkonstellation und unternimmt keine Versuche, die Kilos loszuwerden. Der Satz "Die Gene sind schuld!" stimmt aber nur zum Teil. Zwar gibt es bestimmte Gene, die potentielle Dickmacher in sich tragen, doch das Erbmaterial ist nicht der Hauptauslöser für Übergewicht. Immerhin sind 75 Prozent der Deutschen beim Erreichen des Rentenalter übergewichtig.
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Auch die Hormone können eine Rolle bei der Energieverwertung spielen. Menschen, die unter einer Schilddrüsenüberfunktion leiden, verbrauchen unverhältnismäßig viel Energie, weil der Stoffwechsel auf Hochtouren läuft. In diesem Fall können die Betroffenen sehr viel essen, ohne zuzunehmen. Dies kann für den Körper aber auf Dauer schädlich werden, denn schon eine geringe Überfunktion kann gravierende Folgen haben. Unter anderem steigt das Risikofür Herz-Kreislauf-Krankheiten. Eine Unterfunktion der Schilddrüse hingegen geht häufig mit einer Gewichtszunahme einher.
Doch was kann man tun, wenn die Pfunde einfach nicht purzeln wollen? Für schlechte Essensverwerter zahlt sich Sport doppelt aus. Zum einen verbrennt Sport bekanntlich Kalorien und zum anderen baut man Muskelmasse auf, die sogar im Ruhezustand Energie verbraucht. Doch Abnehmen kann man nur, wenn man beim Sport mehr Kalorien verbrennt, als man zu sich nimmt. Der Energieverbrauch beim Training ist allerdings oft niedriger, als man denkt. Relevant ist deshalb nicht nur, wie viel Sie essen, sondern auch was: Nach dem Sportprogramm eignen sich proteinhaltige Nahrungsmittel mit wenig Kohlenhydraten. Das Eiweiß unterstützt die Muskelbildung, setzt aber nicht direkt auf den Hüften an.
Doch Vorsicht: Wer nicht gerne Sport treibt und stattdessen lieber weniger isst, muss aufpassen: Strenge Diäten drosseln den Grundumsatz erheblich - unter anderem deshalb, weil beim Abnehmen Muskelmasse verloren geht. Zudem schaltet der Körper auf Sparflamme, um für weitere Notzeiten gerüstet zu sein. Dies löst den bekannten Jojo-Effekt aus: Im Anschluss an die Diät braucht der Körper weniger Kalorien, sodass das Essen schneller wieder auf den Hüften landet. Im Zweifelsfall ist es daher besser, den Kalorienverbrauch durch Sport zu erhöhen als die Zufuhr beim Essen zu drosseln.
Quelle: nho
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