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    Magenbeschwerden: Warum Stress auf den Magen schlägt

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    Magenbeschwerden  

    Warum Stress auf den Magen schlägt

    12.04.2013, 16:13 Uhr | akl

    Magenbeschwerden: Warum Stress auf den Magen schlägt. Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen sind typische Anzeichen für einen Reizmagen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

    Bauchschmerzen, Übelkeit und Erbrechen sind typische Anzeichen für einen Reizmagen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

    Wir hetzen von Termin zu Termin, sind total gestresst und plötzlich passiert es: Wir haben mit Übelkeit, Völlegefühl, Bauchschmerzen und Erbrechen zu kämpfen. Doch warum ist das so? Wir erklären, warum Stress uns auf den Magen schlägt und wann Ärzte von einem Reizmagen sprechen.

    Stress schlägt auf den Magen

    Sind wir gestresst oder haben wir Kummer oder Angst, reagiert unser Körper prompt. Zuerst schüttet er Adrenalin aus. Das Hormon ist für die Aktivität zuständig und bereitete schon in der Steinzeit die Menschen auf Kampf- und Fluchtreaktionen vor. Minuten später wird Cortisol ausgeschüttet, das unserem Körper hilft, alle Kräfte zu mobilisieren. Unser Herz schlägt schneller und auch der Blutdruck steigt, damit Organe und Muskeln schnell mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden.

    Doch auch unser Magen reagiert auf die Hormone. Das liegt daran, dass Magen und Darm eng mit unserem Nervensystem verknüpft sind. Stehen wir unter Strom, bekommt unser Magen die Angst- und Fluchtreflexe ebenfalls zu spüren. Uns wird übel und wir müssen auf die Toilette. Betroffen sind besonders Menschen mit einem empfindlichen Magen-Darm-System.

    Langanhaltender Stress überreizt das Nervensystem

    Die Stressreaktion des Körpers ist nur für kurze Zeiträume ausgelegt. Kommen wir aber über einen längeren Zeitraum nicht zur Ruhe, können die Beschwerden chronisch werden, das Nervensystem ist überreizt. Nach Angaben der Techniker Krankenkasse (TK) hat ein Viertel der Bevölkerung mindestens einmal im Leben mit den Symptomen des Reizmagens zu tun. Frauen seien doppelt so oft betroffen wie Männer.

    Beschwerden halten länger als drei Monate an

    Von einem Reizmagen sprechen Ärzte dann, wenn der Betroffene länger als drei Monate unter Völlegefühl, Krämpfen, Übelkeit, Erbrechen oder Aufstoßen leidet, ohne dass der Arzt eine organische Ursache finden kann. Nach Angaben der Deutschen Gastro-Liga haben 30 Prozent der Betroffenen zeitgleich auch mit einem sogenannten Reizdarm zu kämpfen. Zu den typischen Symptomen gehören Blähungen, Stuhlunregelmäßigkeiten, Stiche in der Herzgegend, vermehrtes Schwitzen, Kreislaufstörungen sowie Probleme beim Wasserlassen.

    Magenbeschwerden: Nicht nur Stress ist schuld

    Doch nicht nur Stress kann den Magen überfordern. Die Erkrankung kann sich auch dann herausbilden, wenn der Patient unter einer Magenschleimhautentzündung oder unter Bewegungsstörungen des Darm-Trakts leidet. Auch genetische Faktoren sowie ein gestörtes Immunsystem werden von Experten als mögliche Ursachen diskutiert. Ist die Diagnose gestellt, helfen als Erstmaßnahmen Stressabbau und ein Speiseplan mit gut verträglichen Lebensmitteln. Reicht das nicht aus, werden Medikamente eingesetzt.

    Erkrankung ist nicht heilbar

    Heilbar ist die Störung der Magenfunktion nicht. Der Patient muss lernen, mit den Beschwerden umzugehen und auslösende Faktoren, wie beispielsweise Stress und Überbelastung, zu vermeiden. Auch auf scharfe und blähende Lebensmittel sollten Betroffene besser verzichten und lieber mehrere kleine Portionen über den Tag verteilt zu sich nehmen. Regelmäßige Bewegung unterstützt die Verdauung ebenfalls. Medikamente lindern zwar die Symptome, behandeln aber nicht die Erkrankung.

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