Krebserkrankungen
Frittiertes Essen erhöht das Risiko für Prostatakrebs28.08.2013, 17:13 Uhr | t-online.de
Laut einer aktuellen Studie erhöht frittiertes Essen das Risiko für Prostatakrebs. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Pommes frites, Hähnchennuggets, frittierter Fisch sowie andere fettige Tiefkühlprodukte erhöhen das Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken. Zu diesem Ergebnis kommen aktuelle Studien aus den USA. Demnach sind bereits Männer, die einmal wöchentlich zu Pizza und Pommes greifen, deutlich gefährdet, warnt der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI).
Auch frittiertes Gebäck und Knabbereien wie Donuts oder Chips scheinen das Risiko für Prostatakrebs zu erhöhen. Das bestätigen die aktuellen Studienergebnisse des Fred Hutchinson Cancer Research Center in Seattle. Zudem zeigen die Untersuchungen, dass die Krebstumore deutlich aggressiver ausfallen.
Für Ihre Untersuchungen werteten die Wissenschaftler die Daten von 1.549 Männer, die an Prostatakrebs erkrankt waren und von 1.492 gesunden Männern aus. Zusätzlich mussten sie Fragen über ihr Essverhalten beantworten. Darunter auch wie oft sie frittierte Lebensmittel verzehrten.
"Männer, die mindestens einmal wöchentlich frittierte Tiefkühlkost konsumieren, sind der Studie zufolge um 35 Prozent stärker prostatakrebsgefährdet als Männer, die solche Produkte höchstens einmal pro Monat verzehren", berichtet Doktor Wolfgang Wesiack, Präsident des BDI.
Bereits seit Längerem ist bekannt, dass bei der Zubereitung von Lebensmittel unter hohen Temperaturen, wie Braten oder Backen der Stoff Acrylamid entsteht. Diese Substanz steht im Verdacht, das Krebsrisiko zu erhöhen. Die aktuellen Studienergebnisse zeigen jetzt, dass dieser Zusammenhang auch beim Frittieren von Tiefkühlprodukten zu gelten scheint, vor allem wenn zum Auftauen und Garen der Produkte immer wieder dasselbe Frittierfett verwendet wird.
"Dann bilden sich nach Angaben der Forscher vermehrt Aldehyde, heterozyklische Amine, polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, Acrolein und Acrylamid - alles Substanzen, die als potenziell karzinogen gelten", betont Wesiack.
Prostatakrebs ist nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) der häufigste Krebs bei Männern in Deutschland. Vor allem Ältere sind davon betroffen. Jedes Jahr erkranken rund 67.000 Menschen daran, 13.000 sterben. Zwei Prozent aller Fälle treten jedoch vor dem 50. Lebensjahr auf. Experten berichten, dass gerade bei jüngeren Patienten ab dem 40. Lebensjahr häufiger aggressive Tumore diagnostiziert werden.
Doch Männer können ihr Risiko durch eine gesunde Lebensweise senken. Viel Obst und Gemüse sowie eine fettarme Ernährung beugen Erkrankungen vor. Auch regelmäßig Sport und der Verzicht auf Alkohol und Zigaretten tragen dazu bei.
28.08.2013, 17:13 Uhr | t-online.de
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