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Warzen: US-Ärzte warnen vor Warzenmitteln aus der Apotheke

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Stichflamme möglich  

US-Ärzte warnen vor Warzenentfernern

17.01.2014, 13:30 Uhr | cme

Warzen: US-Ärzte warnen vor Warzenmitteln aus der Apotheke. Warzen: Mittel aus der Apotheke sollen eigentlich die Haut vereisen. Doch es kam auch zu Verbrennungen.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Warzen: Mittel aus der Apotheke sollen eigentlich die Haut vereisen. Doch es kam auch zu Verbrennungen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Warzen sind unangenehm und hässlich - doch den Gang zum Arzt scheuen viele. Stattdessen greift man zu Mitteln aus der Drogerie, die die lästigen Wucherungen vereisen oder wegätzen sollen. Doch die frei verkäuflichen Präparate sind nicht immer harmlos. Die US-Arzneibehörde FDA warnt nun vor Verbrennungen durch gängige Warzenentferner. Die Mittel enthalten brennbare Gase, die sich in schlecht belüfteten Räumen leicht entzünden können, heißt es in einer Verbraucherinformation.

Flüssigstickstoff entfernt Warzen effektiv

Die Kältebehandlung mit kaltem Flüssig-Stickstoff gilt als bewährte Methode, um normale Warzen loszuwerden. Durch die Kälte entzündet sich der betroffene Hautbereich, es bilden sich Blasen. Nach einigen Tagen fällt mit den abgestorbenen Hautzellen auch die Warze ab. Die Wirksamkeit der Kältebehandlung wird unter anderem auch durch eine niederländische Studie belegt. Eine Vereisung mit Stickstoff sollte auf jeden Fall von einem Arzt vorgenommen werden, denn hierfür müssen die Dosis und die zu behandelnde Stelle genau stimmen.

Vereisungsmittel zur Eigenbehandlung gibt es in der Drogerie

Seit einigen Jahren gibt es - auch in Deutschland - Vereisungsmittel zur Selbstmedikation in der Drogerie zu kaufen. Die Präparate enthalten meist ein Gemisch aus Dimethylether und Propan oder vergleichbare Gase. Nach dem Auftragen auf die Warze kommt es zu einer raschen Verdunstung, die der Umgebung Wärme entzieht. Die Hautoberfläche kühlt dadurch auf zweistellige Minusgrade ab.

Hautverbrennungen und angesengte Haare

Vor genau solchen Präparaten hat die FDA nun gewarnt. Seit 2009 habe es 14 teilweise schwerwiegende Vorfälle gegeben, die in Zusammenhang mit Warzenmittel standen. Die Betroffenen berichteten unter anderem über Hautverbrennungen, angesengte Haare und Gegenstände, die beinahe Feuer gefangen hätten. Das Mittel hatte sich jeweils in dem Moment entzündet, in dem es aus der Sprühdose ausgetreten war.

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