Sie sind hier: Home > Lifestyle > Gesundheit > Erkältungskrankheiten >

Grippewelle 2016: Zahl der Grippefälle steigt laut RKI weiter

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Animierte Karte  

Die Grippewelle hat sich weiter verstärkt

02.03.2016, 14:49 Uhr | bri, cme

Noch bis Mitte Februar verlief die Grippewelle überwiegend moderat. Doch in einigen Regionen hat deutlich sie an Fahrt aufgenommen, unter anderem im Osten und der Mitte Deutschlands, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet. Die animierte Grafik zeigt, wie grippeartige Atemwegserkrankungen seit Jahresanfang zugenommen haben.

 Die Grippewelle hat sich deutlich verstärkt. (Quelle: Arbeitsgemeinschaft Influenza / Robert-Koch-Institut)Die Grippewelle hat sich deutlich verstärkt. (Quelle: Arbeitsgemeinschaft Influenza / Robert-Koch-Institut)

Gemeldete Grippefälle gestiegen

In den gelb und orange gefärbten Regionen ist die Zahl der Erkrankungen zuletzt stark gestiegen, am meisten in den roten Zonen. Blau- und Grün-Töne bedeuten dagegen einen geringe bis moderate Erhöhung.

"Stark erhöhte Influenza-Aktivität"

Rund 3100 Fälle von Influenza wurden in der dritten Februarwoche in Laboren bestätigt, heißt es im aktuellen Wochenbericht des Robert Koch-Instituts (RKI). In der Vorwoche waren es noch rund 2300 Fälle gewesen. Für den Osten und die Mitte der Republik sprechen die Experten des RKI von einer "stark erhöhten Influenza-Aktivität".

Insgesamt sind damit seit Beginn der Grippesaison im Oktober 13.290 Grippefälle gemeldet worden. Die Zahl spiegelt immer nur den Teil der Erkrankten wider, bei denen das Virus tatsächlich nachgewiesen wird. Ein Großteil der Grippefälle wird anhand der Symptome diagnostiziert. 

Neben den tatsächlichen Grippezahlen erfasst das Robert-Koch-Institut auch Atemwegserkrankungen wie Bronchitis, Rachenentzündung und Lungenentzündungen. Das Auftreten dieser Leiden ist laut RKI ein Kennzeichen für die Aktivität der Influenza. Hier ist die Aktivität derzeit bundesweit "deutlich erhöht". 

Risikogruppen sollten sich impfen lassen

Im vergangenen Jahr hatte die Zahl der Grippefälle in der zweiten Februarhälfte sehr stark zugenommen. Dieses Ausmaß erreicht die aktuelle Grippewelle bislang nicht.

Um einer Ansteckung vorzubeugen, empfehlen Experten häufiges Händewaschen. Da die echte Grippe schwer oder sogar tödlich verlaufen kann, raten Ärzte Risikogruppen wie Schwangeren und älteren Menschen zur Schutzimpfung.


Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


Anzeige
shopping-portal