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Rasenmähen: Die häufigsten Fehler beim Rasenmähen

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Die fünf häufigsten Fehler beim Rasenmähen

25.06.2010, 21:55 Uhr | jlu, t-online.de

Rasenmähen: Die häufigsten Fehler beim Rasenmähen. Tipps zum richtigen Rasenmähen. (Foto: imago)

Tipps zum richtigen Rasenmähen. (Foto: imago)

 

Braun, mit Lücken und überall sprießt Unkraut - diese Rasen-Probleme kennt fast jeder Hobbygärtner. Viele vermuten, dass falsche Grassamen, zu wenig Licht oder eine zu starke Nutzung die Schuld an der Rasen-Misere tragen. Doch in den meisten Fällen liegt die Ursache näher: falsches Rasenmähen. Wir haben einen Gartenexperten gefragt, wie man seinen Rasen richtig mäht, düngt und wässert.
Falscher Zeitpunkt, nasses Gras: Die fünf größten Rasenmäh-Fehler

Der ideale Zeitpunkt zum Rasenmähen

Wer seinen Rasen jetzt noch nicht gemäht hat, hat bereits den ersten Fehler begangen. "Im April ist der ideale Zeitpunkt für den ersten Mähvorgang, denn dann sind die Halme hoch genug", weiß Thomas Wagner vom Bundesverband Deutscher Gartenfreunde. Von nun an sollte man regelmäßig mähen: Das regt das Wachstum der Graspflanzen an und lässt Unkraut absterben. Wichtig ist außerdem, den Rasen zu bestimmten Zeiten nicht zu kurz zu schneiden, zum Beispiel nach dem Urlaub, wenn das Gras sehr lang war. (Abgrenzung der Rasenfläche: Das sollten Sie beachten)

Düngen bitte nicht vergessen

Richtiges Rasenmähen ist zwar ein wichtiger, aber nicht der einzige Aspekt für einen schönen Rasen. Auch das Düngen trägt dazu dabei, dass das Gras schön grün aussieht und wächst. Denn mit jedem Schnitt verliert der Rasen wichtige Nährstoffe. Deshalb sollte man ihn sechs bis acht Wochen nach dem ersten Schnitt düngen, danach noch einmal im Sommer und im Herbst. "Wer das vergisst, muss damit rechnen, dass seine Grünfläche Lücken bekommt, das Gras abstirbt und sich Moose und Unkräuter ansiedeln" warnt der Gartenexperte.

Zum Düngen einen Wagen benutzen

Doch wie düngt man richtig? Viele werfen die kleinen Düngekügelchen zum Beispiel mit der Hand aus. Was sie nicht wissen: Das ist ein großer Fehler. "Beim Auswerfen mit der Hand werden die Düngekörnchen oft zu unregelmäßig auf der Rasenfläche verteilt", verrät Thomas Wagner. Um den Dünger möglichst gleichmäßig zu verteilen, sollte man einen Düngewagen benutzen. Diesen gibt es zum Beispiel im Baumarkt zu kaufen.

Nicht in der Mittagshitze wässern

Auf dem Weg zum schönen Rasen darf auch das Wässern nicht zu kurz kommen. Entscheidend ist dabei, dass man die Grasfläche regelmäßig mit Wasser versorgt. "Im Normalfall reicht es, alle zwei Tage zu wässern, im Sommer sollte täglich gewässert werden", sagt der Gartenexperte. Wer das allerdings in der prallen Mittagssonne macht, tut seinem Rasen keinen Gefallen: Die Wassertropfen wirken in der Sonnen wie ein Brennglas, dadurch verbrennen die Halme. Deshalb ist es besser, morgens oder abends zu wässern.

Zu viel Wasser zieht Schnecken an

Der Rasen entwickelt sich nur, wenn er genug Wasser bekommt: Es löst die Nährstoffe aus dem Boden und transportiert sie zu den Wurzeln. Wenn man die Grünfläche zu kurz befeuchtet, kann das Wasser nicht tief genug in den Boden eindringen und erreicht die Wurzeln nicht vollständig. Doch auch zu viel Wasser schadet dem Rasen, denn ein vernässter Untergrund zieht Schnecken an und ist ein Nährboden für Moose. Wagner empfiehlt deshalb, etwa zwei Stunden zum Bewässern einzuplanen.

Zuhause.de: Tipps zum Rasenmähen
Ratgeber: Rasen bewässern: Was im Sommer besonders wichtig ist

 
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