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Israel reduziert Stromversorgung und in Gaza geht das Licht aus

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Israel reduziert Stromversorgung  

In Gaza geht das Licht aus

12.06.2017, 10:32 Uhr | Wal, dpa

Israel reduziert Stromversorgung und in Gaza geht das Licht aus. Alltag im Gaza-Streifen: Ein palästinensisches Mädchen bereitet Tee während der Stromsperre zu. (Quelle: Reuters/Ibraheem Abu Mustafa)

Alltag im Gaza-Streifen: Ein palästinensisches Mädchen bereitet Tee während der Stromsperre zu. (Quelle: Ibraheem Abu Mustafa/Reuters)

Israel will die Stromversorgung im Gazastreifen weiter reduzieren. Bisher gab es nur für vier Stunden am Tag Strom. Die humanitäre Lage droht sich zuzuspitzen.

Das Sicherheitskabinett von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu habe eine erneute Reduzierung der Stromlieferungen beschlossen, berichteten israelische Medien. Die Entscheidung vom Sonntag folge einer Bitte des Palästinenserpräsidenten Mahmud Abbas. Er wolle damit Druck auf die Führung der mit seiner Fatah-Organisation rivalisierenden Hamas ausüben.

Es wird jedoch befürchtet, dass sich die humanitäre Lage im Gazastreifen weiter verschlimmern und dies wiederum zu einer neuen Eskalation der Gewalt zwischen Israel und der Hamas führen könnte.

Komplexer Konflikt zwischen Palästinenser-Organisationen

Die rund zwei Millionen Einwohner des schmalen Küstenstreifens leben bereits seit Jahren mit ständigen Stromausfällen. Zuletzt gab es nur noch rund vier Stunden am Tag Strom. Das einzige Kraftwerk in der Palästinenserenklave am Mittelmeer wurde vor zwei Monaten wegen Treibstoffmangels abgeschaltet.

Ein Teil des Stroms wird aus Israel nach Gaza geliefert, bisher zahlte dafür die Palästinenserbehörde von Abbas. Im vergangenen Monat erklärte Abbas jedoch nach Medienberichten, er wolle die Zahlungen stoppen. Hintergrund ist ein Machtkampf zwischen seiner Fatah und der Hamas, die vor zehn Jahren gewaltsam die alleinige Kontrolle im Gazastreifen an sich gerissen hatte.

Bisher hatte Israel den Gazastreifen dennoch weiter mit Strom beliefert. Man dürfe sich nicht im innerpalästinensischen Machtkampf instrumentalisieren lassen, warnte Energieminister Juval Steinitz. Unter den komplizierten Dreiecksbeziehungen von gemäßigter Fatah, der als radikal geltenden Hamas und Israel könnte am Ende die Bevölkerung im Gaza-Streifen leiden. 

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