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Donald Trump lobt Türkei als strategischen Nato-Verbündeten

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Telefonat mit Erdogan  

Trump lobt Türkei als "strategischen Nato-Verbündeten"

08.02.2017, 14:43 Uhr | rtr, AP, AFP

Donald Trump lobt Türkei als strategischen Nato-Verbündeten. US-Präsident Donald Trump will Terrorismus bekämpfen - zusammen mit der Türkei. (Quelle: dpa)

US-Präsident Donald Trump will Terrorismus bekämpfen - zusammen mit der Türkei. (Quelle: dpa)

US-Präsident Donald Trump und der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan haben ihre gemeinsame Verpflichtung im Kampf gegen Terrorismus betont. Trump habe bekräftigt, die Türkei sei ein "strategischer Partner und Nato-Verbündeter", teilte das Weiße Haus nach einem Telefongespräch der beiden mit.

Der US-Präsident habe zudem die Rolle der Türkei beim Vorgehen gegen die Terrormiliz Islamischer Staat begrüßt. Die Politiker hätten den gemeinsamen Kampf gegen "den Terrorismus in all seinen Formen" besprochen, hieß es.

Angespannte Beziehungen unter Obama 

Unter der US-Vorgängerregierung von Barack Obama waren die Beziehungen zur Türkei angespannt. Ankara kritisierte wiederholt, dass die USA einen Prediger nicht auslieferten, den die Türkei für den gescheiterten Putschversuch im Sommer verantwortlich macht. Zudem zeigte sie sich erbost, weil die USA im Kampf gegen den IS syrisch-kurdische Milizen unterstützen.

In einem Gespräch mit dem spanischen Ministerpräsidenten Mariano Rajoy betonte Trump das enge Verhältnis zwischen Spanien und den USA und die vielen "gemeinsamen Interessen" beider Länder. Nach Angaben des Weißen Hauses unterstrich er zudem das Bekenntnis der USA zur Nato. Gleichzeitig mahnte er aber an, dass alle Nato-Partner "die Last der Verteidigungsausgaben" gemeinsamen tragen müssten.

Nato mehrfach in Frage gestellt 

Nach dem Machtwechsel in Washington war bei den europäischen Nato-Bündnispartnern die Sorge gewachsen, dass die Trump-Regierung die transatlantische Partnerschaft in Frage stellen und eine Spaltung Europas vorantreiben könnte. Trump hatte Mitte Januar die Nato als überholt bezeichnet, weil sie "vor vielen, vielen Jahren entworfen wurde" und sich "nicht um den Terrorismus gekümmert" habe.

Seit Jahren ist es Ziel der Nato, dass ihre Mitgliedstaaten zwei Prozent ihrer Wirtschaftsleistung in den Verteidigungsetat stecken. Diese Vorgabe erfüllen bisher nur vier europäische Nato-Staaten. In Deutschland liegt der Anteil bei knapp 1,2 Prozent.

Seit seinem Amtsantritt bekannte sich Trump aber mehrfach zur Nato. Ende Mai will er die Staats- und Regierungschefs der anderen Nato-Mitgliedstaaten bei einem Gipfel in Brüssel treffen.

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