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Enger Vertrauter von Donald Trump im Visier der Behörden

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Russland-Ermittlungen des FBI  

"Person von Interesse" im Weißen Haus im Visier

20.05.2017, 20:43 Uhr | AP, dpa, df

Eine zentrale Figur der Trump-Regierung soll in die Russland-Affäre verwickelt sein. (Screenshot: Reuters)
Russland-Ermittlungen des FBI gehen in aktive Phase

Trump lässt die Affäre auch während seiner ersten Auslandsreise als Präsident nicht los.

Eine zentrale Figur der Trump-Regierung soll in die Russland-Affäre verwickelt sein. (Quelle: T-Online)


Donald Trump lässt die Russland-Affäre auch während seiner ersten Auslandsreise als US-Präsident nicht los. Laut einem Bericht ermittelt die Bundespolizei in dem Fall gegen eine Person aus seinem innersten Zirkel. 

Bei der Untersuchung der Beziehungen von Trumps Wahlkampfteam zu Russland soll ein enger Berater des US-Präsidenten ins Visier der Ermittler geraten sein. Er oder sie werde als "Person von besonderem Interesse" eingestuft, berichtete die "Washington Post". Einen Namen nannte die Zeitung nicht.

Aktivere Phase der Ermittlungen

Dem Bericht zufolge scheinen die Untersuchungen zur Russland-Affäre nun in eine offenere und aktivere Phase zu gehen, Ermittler führten Befragungen durch und ordneten Vorladungen an.

Derzeitige Mitglieder der Regierung, die Kontakte zu Russland eingeräumt haben, sind Trumps Schwiegersohn Jared Kushner, Justizminister Jeff Sessions und Außenminister Rex Tillerson. Bisher war bekannt gewesen, dass vor allem Trumps ehemaliger Nationaler Sicherheitsberater Michael Flynn und sein früherer Wahlkampfchef Paul Manafort im Zentrum der Ermittlungen stehen.

Nicht weniger brisant ist unterdessen ein Bericht der "New York Times". Diesem zufolge soll Trump mit dem russischen Außenminister Sergej Lawrow über die Entlassung von FBI-Chef James Comey gesprochen haben. "Ich habe gerade den FBI-Chef gefeuert. Er war verrückt, ein richtiger Spinner", sagte Trump laut schriftlichen Aufzeichnungen von dem Gespräch, die der Zeitung vorlagen.

"Es lastete viel Druck auf mir"

"Es lastete viel Druck auf mir wegen Russland. Der ist jetzt weg", sagte Trump demnach weiter. Dann fügte der US-Präsident den Angaben zufolge noch hinzu: "Gegen mich wird nicht ermittelt."

Bei den Ermittlungen geht es um die Frage, ob es Absprachen mit Mitgliedern aus Trumps Wahlkampfteam und Moskau gab. Hintergrund sind die mutmaßlich russischen Hackerangriffe auf Computer der Demokraten während des Wahlkampfes im vergangenen Jahr. Das Justizministerium setzte in dieser Woche einen Sonderermittler ein, der den Fall leiten soll.

Während der Druck innenpolitisch immer größer wird, versucht Trump unterdessen außenpolitisch zu punkten. Er brach zu seiner ersten Auslandsreise auf, die ihn zunächst nach Saudi-Arabien führen wird.

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