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Jimmy Carter kritisiert Donald Trump: "Nordkorea mit Respekt behandeln"

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Ex-Präsident kritisiert Trump  

Müssen Nordkorea "mit Respekt behandeln"

13.09.2017, 10:45 Uhr | AP, jmt

Der ehemalige US-Präsident Jimmy Carter hat die Nordkorea-Politik des amtierenden Präsidenten Donald Trump kritisiert.
Ex-Präsident Jimmy Carter kritisiert Donald Trump

Der heute 92-Jährige war von 1977 bis 1981 US-Präsident.

Der frühere US-Präsident Jimmy Carter ermahnt Donald Trump im Nordkorea-Konflikt. (Quelle: t-online.de)


Der ehemalige US-Präsident Jimmy Carter kritisiert die Nordkorea-Politik des amtierenden Präsidenten Donald Trump. "Ich würde sofort meine Top-Person nach Pjöngjang schicken, wenn ich nicht selbst gehen würde", sagte er vor Hunderten Anhängern. 

Die Nordkoreaner wollten eine Garantie, nicht angegriffen zu werden, solange das Land weder die Vereinigten Staaten noch einen Verbündeten wie Südkorea angreifen. "Bis wir mit ihnen reden und sie mit Respekt behandeln, glaube ich nicht, dass wir einen Fortschritt machen werden", sagte Carter im Carter Center in Atlanta.

Der Ex-Präsident und Friedensnobelpreisträger hat die kommunistische Diktatur bereits drei Mal besucht. Nachfolgende Regierungen lehnten einen Umgang mit dem Regime aber ab. Der heute 92-Jährige war von 1977 bis 1981 US-Präsident. Er ist nach George H.W. Bush der älteste noch lebende Ex-US-Präsident.

Ex-US-Präsident  Jimmy Carter bei Gesprächen in Nordkorea im Jahr 2010. (Quelle: dpa)Ex-US-Präsident Jimmy Carter bei Gesprächen in Nordkorea im Jahr 2010. (Quelle: dpa)

Mit Blick auf den Konflikt zwischen Palästinensern und Israelis zeigte Carter sich hoffnungslos, dass Trump im Nahen Osten vermitteln könne. Dieser werde wohl kaum etwas vorbringen, dass den Palästinensern Gerechtigkeit gebe. Er kritisierte die Führung beider Seiten für mangelnde Flexibilität. Besonders beklagte Carter, der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wolle keine Zweistaatenlösung.

Das System in den USA bezeichnete Carter als etwas, das derzeit mehr Oligarchie statt Demokratie sei. Trump solle den Frieden aufrecht erhalten, sich für Menschenrechte einsetzen und die Wahrheit sagen.

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