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Neonazis: US-Kongress will von Donald Trump klare Haltung

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Gegen Neonazis und Rassisten  

US-Kongress will von Trump eine klare Haltung

13.09.2017, 11:22 Uhr | AFP, t-online.de

US-Präsident Donald Trump wurde für seine schwache und nicht einheitliche Haltung zu Rechtsextremismus sowohl im In- als auch im Ausland kritisiert. (Screenshot: Reuters)
US-Kongress will von Trump eine klare Haltung

US-Präsident Donald Trump wurde für seine schwache und nicht einheitliche Haltung zu Rechtsextremismus sowohl im In- als auch im Ausland kritisiert.

US-Präsident Donald Trump wurde für seine schwache und nicht einheitliche Haltung zu Rechtsextremismus sowohl im In- als auch im Ausland kritisiert. (Quelle: t-online.de)


Beide Kammern des US-Kongresses haben eine Resolution gegen Rassismus und Hasskriminalität verabschiedet. Ein Auslöser dafür war der rechtsextreme Aufmarsch in Charlottesville Mitte August. Nun fordert der US-Kongress Präsident Donald Trump zu einer harten Haltung gegen Rechtsextremisten auf.

In der am Dienstag vom Repräsentantenhaus einstimmig gebilligten Resolution werden der Gewaltausbruch und der Aufmarsch als "Terrorangriff im Innern" bezeichnet. Der Senat hatte bereits am Montag für die Resolution gestimmt. Sie wird nun dem US-Präsidenten zur Unterschrift vorgelegt.

Die Trump-Regierung wird in der Resolution aufgefordert, die Erfassung von Daten zu Hasskriminalität zu verbessern und eindeutig Position gegen Neonazis, Rassisten und weiße Suprematisten zu beziehen – darunter allen voran rassistische Gruppen wie der Ku Klux Klan.

Trumps Reaktionen auf rechte Gewalt in Charlottesville

In Charlottesville im Bundesstaat Virginia war Mitte August bei einer gewalttätigen Demonstration rechter Gruppen für den Erhalt eines Denkmals für einen Südstaatengeneral eine Gegendemonstrantin getötet worden, als ein mutmaßlicher Neonazi mit einem Auto in die Menge fuhr.

Die Resolution gedenkt auch der getöteten Frau und zweier Retter, die bei einem Hubschrauberabsturz während eines Einsatz bei Charlottesville ums Leben gekommen waren, sowie der 19 weiteren Verletzten der Proteste. Trump war im In- und Ausland kritisiert worden, weil er nach dem rechtsextremen Aufmarsch zunächst undifferenziert von Gewalt auf "vielen Seiten" gesprochen hatte.

Zwei Tage später verurteilte er die Gewalt rechtsextremer Gruppen schließlich als "abstoßend" – kehrte aber einen Tag später zu seiner vorherigen Rhetorik zurück, mit der er das Verhalten der Rechtsextremisten und der Gegendemonstranten auf eine Stufe stellte. Auch unter den Rechtsextremisten seien "sehr gute Leute" gewesen, sagte er. Von rassistischen Gruppen wie dem Ku Klux Klan wurde der Präsident für sein Verhalten gefeiert.

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