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Manafort: Wurde Trumps Ex-Wahlkampfleiter bespitzelt?

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Russland-Affäre des US-Präsidenten  

Medienbericht: Trumps Wahlkampfmanager von Behörden bespitzelt

19.09.2017, 12:23 Uhr | t-online.de, AFP

Manafort: Wurde Trumps Ex-Wahlkampfleiter bespitzelt?. Paul Manafort, ehemaliger Wahlkampfmanager des US-Präsidenten Donald Trump, wurde nach Informationen des US-Nachrichtensenders CNN rund um den Präsidentschaftswahlkampf 2016 von Behörden abgehört. (Quelle: Reuters/Carlo Allegri)

Paul Manafort, ehemaliger Wahlkampfmanager des US-Präsidenten Donald Trump, wurde nach Informationen des US-Nachrichtensenders CNN rund um den Präsidentschaftswahlkampf 2016 von Behörden abgehört. (Quelle: Carlo Allegri/Reuters)

Neue Erkenntnisse in der Affäre um die mutmaßlichen Kontakte des US-Präsidenten Donald Trump nach Russland: Paul Manafort, früherer Wahlkampfmanager des US-Präsidenten, ist laut einem Bericht des Nachrichtensenders CNN während des Wahlkampfs 2016 bis nach der Wahl heimlich von Behörden abgehört worden. 

Unter Berufung auf drei Quellen berichtete CNN am Montag (Ortszeit), die abgehörten Gespräche hätten bei den Ermittlern einen Verdacht genährt: dass Manafort die russische Regierung ermutigt habe, zugunsten von Trump in den Wahlkampf einzugreifen. Zwei der Quellen gaben laut CNN allerdings auch an, dass die Beweise nicht ausreichend gewesen seien.

Manafort hatte Trumps Wahlkampf von Juni bis August 2016 geleitet. Die Gespräche seien auf Grundlage einer geheimen Gerichtsanordnung bis mindestens Anfang 2017 mitgeschnitten worden, berichtete CNN. Unklar sei, ob auch Gespräche mit Trump abgehört worden seien.

Die Spur führt zu Beratern in der Ukraine

Dem Bericht zufolge hatten die Behörden Manafort erstmals 2014 überwacht. Dies sei im Rahmen von Ermittlungen der Bundespolizei FBI geschehen: Thematisiert worden sei damals die Arbeit von in Washington ansässigen Beraterfirmen für die damalige Regierungspartei in der Ukraine. Laut CNN sei die Überwachung 2016 eingestellt worden - aus Mangel an Beweisen.

Auf Basis einer neuen Anordnung sei die Überwachung wieder aufgenommen und bis mindestens Anfang 2017 fortgesetzt worden, berichtete CNN. Die zweite richterliche Anordnung sei im Zusammenhang mit FBI-Ermittlungen wegen Russland-Kontakten von Trumps Team ausgestellt worden.

Paul Manafort an der Seite von Donald Trump und dessen Tochter Ivanka Trump bei einem Wahlkampfauftritt in Cleveland (USA) im Juli 2016. (Archivbild) (Quelle: Reuters/Rick Wilking)Paul Manafort an der Seite von Donald Trump und dessen Tochter Ivanka Trump bei einem Wahlkampfauftritt in Cleveland (USA) im Juli 2016. (Archivbild) (Quelle: Rick Wilking/Reuters)

Die Affäre um die mutmaßlichen russischen Einmischungen zugunsten Trumps in den Wahlkampf und eine mögliche Verwicklung des Trump-Teams in diese Interventionen setzen dem US-Präsidenten seit seinem Amtsantritt im Januar zu. Die Affäre wird von mehreren Kongressausschüssen und einem vom Justizministerium eingesetzten Sonderermittler untersucht.

Berichte: Manafort in dubiose Geldgeschäfte verwickelt

Vor Manaforts Rücktritt als Trumps Wahlkampfleiter waren nach Informationen der Nachrichtenagentur AFP mutmaßliche dubiose Geldflüsse an ihn aus dem Umfeld des ukrainischen Ex-Präsidenten und Kreml-Verbündeten Viktor Janukowitsch an Manafort bekannt geworden.

Auch der ukrainische Ex-Präsidenten Viktor Janukowitsch (Archivbild) ist Berichten zufolge in die Russland-Affäre des US-Präsidenten Donald Trump verstrickt. (Quelle: dpa/Tim Brakemeier)Auch der ukrainische Ex-Präsidenten Viktor Janukowitsch (Archivbild) ist Berichten zufolge in die Russland-Affäre des US-Präsidenten Donald Trump verstrickt. (Quelle: Tim Brakemeier/dpa)

Politik- und Wirtschaftslobbyist Manafort hatte einst in der Ukraine als Berater prorussischer Kräfte angeheuert. Nach ukrainischen Angaben soll er von der Janukowitsch-Partei womöglich Millionensummen über dunkle Kanäle kassiert haben.

Trump hatte seinem demokratischen Amtsvorgänger Barack Obama vorgeworfen, er habe während des US-Wahlkampfs heimlich Gespräche im "Trump Tower" in New York abhören lassen. Belege für seine Vorwürfe blieb Trump schuldig. Das US-Justizministerium erklärte Anfang des Monats, es gebe keine Beweise für derartige Lauschangriffe.

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