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Donald Trumps Mitarbeiter nutzen private E-Mail-Konten dienstlich – auch Ivanka

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Republikaner begehen Clinton-Fehler  

Trump-Mitarbeiter nutzen private E-Mail-Konten

26.09.2017, 13:08 Uhr | dpa

Donald Trumps Mitarbeiter nutzen private E-Mail-Konten dienstlich – auch Ivanka. Ivanka Trump (l) und Jared Kushner sollen private E-Mail-Konten dienstlich genutzt haben. (Quelle: dpa/Michael Kappeler)

Ivanka Trump (l) und Jared Kushner sollen private E-Mail-Konten dienstlich genutzt haben. (Quelle: Michael Kappeler/dpa)

Neben Donald Trumps Schwiegersohn und Berater Jared Kushner sollen mindestens sechs weitere Personen im Weißen Haus private E-Mail-Konten dienstlich genutzt haben. 

Neben Kushner hätten auch die ehemaligen Mitarbeiter Stephen Bannon und Reince Preibus private Adressen verwendet, berichtet die "New York Times" unter Berufung auf Regierungsquellen. Trumps Berater Gary Cohn und Stephen Miller hätten zumindest einige Nachrichten mit persönlichen Konten verschickt oder empfangen, hieß es in dem Bericht weiter. Auch Trumps Tochter Ivanka sei ähnlich vorgegangen. 

Regierungsmitarbeiter hätten die Nutzung der privaten Konten aber als sporadisch beschrieben, heißt es in dem Bericht weiter. Ein Anwalt Kushners hatte zuvor bereits bestätigt, dass der 36-Jährige von Januar bis August dienstliche E-Mails auch über einen persönlichen Account laufen ließ.

Verpflichtet offizielle Konten zu nutzen

Mitarbeiter der US-Regierung sind eigentlich dazu verpflichtet, ihre offiziellen Konten zu nutzen, damit es Aufzeichnungen über ihre Kommunikation gibt. Das Verhalten von Trumps Beratern ist nicht illegal, so lange sie Nachrichten von privaten Adressen an ihre dienstlichen weiterleiten. Die Enthüllungen sorgten aber deswegen für Wirbel, weil der Republikaner und sein Umfeld den E-Mail-Skandal um die Demokratin Hillary Clinton für sich ausgeschlachtet hatten.

Clinton hatte in ihrer Zeit als Außenministerin offizielle E-Mails über einen privaten und nicht gesicherten Server verschickt. Das FBI ermittelte deswegen, kam aber im Sommer 2016 zu dem Schluss, dass die Demokratin sich nicht strafbar gemacht hatte. Trump hielt ihr das Thema aber immer weiter vor.

Dennoch besteht zwischen den Fällen Beobachtern zufolge ein Unterschied. So habe Clinton ihren privaten Server genutzt, um vertrauliche Informationen zu speichern, schrieb die "New York Times". Sie habe zudem ausschließlich den privaten Account verwendet und es habe sich um tausende E-Mails gehandelt.

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