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Verlierer der Bundestagswahl: Kandidaten, die ihren Wahlkreis verloren haben

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Verlierer der Bundestagswahl  

Diese Spitzenpolitiker sind in ihrem Wahlkreis gescheitert

25.09.2017, 18:33 Uhr | Larissa Koch, t-online.de

Verlierer der Bundestagswahl: Kandidaten, die ihren Wahlkreis verloren haben. Bundestagswahl: Ursula von der Leyen, Heiko Maas und Cem Özdemir  (Quelle: Reuters: Hannibal Hanschke, Axel Schmidt, dpa: Bernd von Jutrczenka)

Diese Spitzenpolitiker schafften es nicht, in ihrem Wahlkreis zu überzeugen. (Quelle: Reuters: Hannibal Hanschke, Axel Schmidt, dpa: Bernd von Jutrczenka)

Einige prominente Köpfe haben ihren Wahlkreis verloren. Für manch einen Spitzenpolitiker bedeutet das: Der Einzug in den Bundestag hat sich erledigt, aber nicht für alle. Um ins Parlament zu kommen, gibt es nämlich zwei Wege: Das Direktmandat (über die Erststimmen) oder die Landesliste (über die Zweitstimmen). Diese Promi-Politiker haben bei der Bundestagswahl 2017 ihren Wahlkreis verloren - und vielleicht noch mehr:

Joachim Herrmann (CSU)

Für den CSU-Spitzenkandidaten und bayerischen Innenminister Joachim Herrmann gab es bei der gestrigen Bundestagswahl eine böse Überraschung. Denn er verfehlte den Einzug in den Bundestag. Dabei stand der Minister auf Platz eins der CSU-Landesliste. Eine Direktkandidatur schien überflüssig. Er würde ohnehin über die Landesliste in den Bundestag einziehen, so dachte er wohl. Daraus wurde aber nichts. Denn die CSU holte so viele Direktmandate in Bayern – nämlich 46 –, dass die Liste nicht mehr greifen konnte. Um über die bayerische Landesliste in den Bundestag einzuziehen, reichten die Zweitstimmen für die CSU nicht.

Ziel von Joachim Herrmann ist es, in der zukünftigen Regierung Thomas De Maizière als Innenminister zu beerben. Das ginge nach wie vor, denn Minister müssen kein Bundestagsmandat inne haben.

Ursula von der Leyen (CDU)

Die Verteidigungsministerin schaffte es in ihrem Wahlkreis Hannover ebenfalls nicht, das Direktmandat zu holen. Sie verlor es an ihre Kontrahentin der SPD, Yasmin Fahimi, die frühere SPD-Generalsekretärin. Von der Leyen ist auf Platz eins der niedersächsischen CDU-Landesliste und schafft es auf diesem Wege in den Bundestag. 

Heiko Maas (SPD)

Justizminister Heiko Maas, saarländischer SPD-Vorsitzender, verfehlte ebenfalls das Ziel, über eine Direktkandidatur in den Bundestag zu kommen. Im Kampf um das Direktmandat im saarländischen Wahlkreis Saarlouis unterlag der SPD-Politiker im Duell gegen Kanzleramtschef Peter Altmaier von der CDU. Maas ist auf dem Listenplatz der erste und wird daher erneut ins Parlament einziehen.

Sahra Wagenknecht (Die Linke)

Die Linken-Spitzenkandidatin hat erneut, wie schon vor vier Jahren, ein Direktmandat in ihrem Wahlkreis Düsseldorf verpasst. Dort hat der CDU-Politiker Thomas Jarzombek das Rennen gemacht. Die Linken-Politikerin hat sich im Vergleich zur letzten Wahl zwar gesteigert und erreichte deutlich mehr Stimmen, aber gereicht hat es trotzdem nicht.

Da aber auch Wagenknecht auf Platz eins der NRW-Landesliste für die Linken steht, schafft sie den Wiedereinzug in den Bundestag dennoch.

Cem Özdemir (Grüne)

Der Grünen-Chef Özdemir hat das Direktmandat im Wahlkreis Stuttgart I nur knapp verfehlt. Er erlangte 29,7 Prozent der Erststimmen. Sein Kontrahent Stefan Kaufmann von der CDU holte erneut das Bundestagsmandat. Er erlangte 32 Prozent der Erststimmen.

Die Eckdaten

Mit der Erststimme werden die Direktkandidaten in den 299 Wahlkreisen der Republik gewählt. Insgesamt traten bundesweit 42 Parteien an. Die Zahl der Abgeordneten im Bundestag liegt damit bei mindestens 598, wegen Überhang- und Ausgleichsmandaten wird der neue Bundestag aber 69x Sitze haben. 

Bei der Bundestagswahl 2017 waren 61,5 Millionen Deutsche aufgerufen, ihre Volksvertreter ins Parlament zu wählen. Die Wahlbeteiligung lag bei 76,2 Prozent, im Jahr 2013 lag sie bei 71,5 Prozent.

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