Sie sind hier: Home > Nachrichten > Deutschland > Gesellschaft >

Heiner Geißler mischt sich in Debatte um Homo-Ehe ein

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Heiner Geißler und die Homo-Ehe  

"Ehe zwischen 60- und 70-Jährigen wäre auch naturwidrig"

13.06.2015, 15:05 Uhr | AFP, dpa, t-online.de

Heiner Geißler mischt sich in Debatte um Homo-Ehe ein. Bei einer Abstimmung dürfe es keinen Fraktionszwang geben, findet der frühere CDU-Generalsekretär Heiner Geißler. (Quelle: dpa)

Bei einer Abstimmung dürfe es keinen Fraktionszwang geben, findet der frühere CDU-Generalsekretär Heiner Geißler. (Quelle: dpa)

Der frühere CDU-Generalsekretär Heiner Geißler hat sich in die Debatte um die Homo-Ehe eingeschaltet. In einem Zeitungsinterview appellierte der 85-Jährige an seine Partei, eine mögliche Abstimmung im Bundestag ohne Fraktionszwang durchzuführen. Darüber hinaus zog Geißler einen interessanten Vergleich.

"Wenn die Ehe nur dann eine Ehe wäre, wenn Kinder da sein sollen, dann wäre eine Ehe zwischen 60- und 70-Jährigen ja auch naturwidrig", sagte Geißler der "Hannoverschen Allgemeinen Zeitung". Zudem gebe es zahlreiche verheiratete Männer und Frauen, die gar nicht die Absicht hätten, Kinder zu zeugen.

Bundesrat für Gleichstellung

Bei der Debatte um die Homo-Ehe handele es sich letztlich um eine Gewissensfrage, sagte Geißler. Deshalb dürfe es auch keinen Fraktionszwang geben, sollte es im Bundestag zu einer Abstimmung kommen. Der Bundesrat hatte die Bundesregierung am Freitag aufgefordert, homosexuelle Partnerschaften komplett mit der Ehe gleichzustellen.

UMFRAGE
Sollten homosexuelle Partnerschaften komplett mit der Ehe gleichgestellt werden?

Ein entsprechender Gesetzesentwurf, der eine Abstimmung im Bundestag zur Folge hätte, wurde allerdings nicht verabschiedet. Die Große Koalition im Bund ist in der Frage der Homo-Ehe uneins. Während die SPD hinter der Initiative steht, lehnt die Union eine völlige Gleichstellung ab.

Ehe auch "ein gefährlicher Ort"

Geißler wies in dem Interview auch auf das Problem häuslicher Gewalt in der Familie. Über ein Drittel der Frauen habe nach jüngsten Untersuchungen in der Ehe Gewalt meist sexueller Art erfahren, womit die Ehe auch "ein gefährlicher Ort" sein könne, sagte der 85-Jährige.

In Deutschland dürfen seit August 2001 homosexuelle Paare eine sogenannte eingetragene Lebenspartnerschaft eingehen. Die Partnerschaften sind in einigen Bereichen wie etwa im Adaptionsrecht allerdings nicht mit der Ehe gleichgestellt.

Liebe Leserinnen und Leser, leider können wir bei bestimmten Themen und bei erhöhtem Aufkommen die Kommentarfunktion nicht zur Verfügung stellen. Warum das so ist, erfahren Sie in einer Stellungnahme der Chefredaktion.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
News-Video des Tages

Shopping
Shopping
Vom Fleck weg gekauft: Beko Haushaltsgeräte
OTTO.de
Shopping
MagentaZuhause für 19,95 € mtl. im 1. Jahr bestellen
zur Telekom
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR
THEMEN VON A BIS Z

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Prepaid-Aufladung
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • MagentaCLOUD
  • Homepages & Shops
  • De-Mail
  • Freemail
  • Mail & Cloud M
  • Sicherheitspaket
  • Hotspot
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017