Sie sind hier: Home > Panorama > Justiz >

Prozess zum Hamburger Dom: Angriff von Tierschützer auf "Pony-Karussell"

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Nach Angriff auf "Pony-Karussell"  

Tierschützer wird zu einer Bewährungsstrafe verurteilt

07.12.2017, 21:13 Uhr | dpa

Ein Tierschützer hat 2016 ein "Pony-Karussell" in Hamburg angegriffen und zwei Kinder dabei verletzt. Nun wurde er zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.

Nach einem Angriff auf ein "Pony-Karussell" auf dem Volksfest Hamburger Dom ist ein Aktivist wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr auf Bewährung sowie 2000 Euro Schmerzensgeld verurteilt worden.

Die Tat sei "eine derart gefährliche Aktion gewesen, dass sie mit nichts zu entschuldigen ist", sagte die Richterin am Donnerstag in ihrer Urteilsbegründung am Landgericht. Der Angeklagte habe mögliche Verletzungen Unbeteiligter "zumindest billigend in Kauf genommen".

Tat war ein "politisches Zeichen gegen Tierquälerei"

Der 23-Jährige hatte den Angriff zu Beginn des Prozesses eingeräumt und ihn als "größten Fehler meines Lebens" bezeichnet. Er war am 1. April 2016 zusammen mit mindestens zwei unbekannten Komplizen auf den Reitsalon zugestürmt, um diesen nach eigener Aussage mit einem Flatterband abzusperren. Zwei der sechs Kinder, die sich auf den Ponys befanden, wurden verletzt, nachdem die Tiere durchgingen. Ein sechsjähriges Mädchen erlitt eine Schädelprellung sowie eine Verspannung der Lendenwirbelsäule. Eine Zehnjährige zog sich eine Schürfwunde zu.

Der Angeklagte las zu Prozessauftakt einen selbstverfassten Brief vor, den er vorab an die Familien der Geschädigten geschickt hatte und in dem er um Entschuldigung bat. Der gelernte Mediengestalter betonte mehrfach, dass es nicht seine Absicht gewesen sei, jemanden zu verletzten, vielmehr habe er ein "politisches Zeichen gegen Tierquälerei" setzen wollen.

Mit dem Urteil folgte das Gericht der Forderung der Staatsanwaltschaft, die ebenfalls auf eine Bewährungsstrafe plädiert hatte. Die Verteidigung hingegen wollte sich auf kein konkretes Strafmaß festlegen.

Liebe Leserinnen und Leser, leider können wir bei bestimmten Themen und bei erhöhtem Aufkommen die Kommentarfunktion nicht zur Verfügung stellen. Warum das so ist, erfahren Sie in einer Stellungnahme der Chefredaktion.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Shopping
Neu: NIVEA PURE SKIN Gesichtsreinigungsbürste
jetzt versandkostenfrei bestellen auf NIVEA.de
Klingelbonprix.detchibo.deCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017