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Ku-Klux-Klan-Anführer stirbt im amerikanischen Gefängnis

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"Mississippi Burning"-Mörder  

Ku-Klux-Klan-Anführer stirbt im Gefängnis

13.01.2018, 10:38 Uhr | AFP

Ku-Klux-Klan-Anführer stirbt im amerikanischen Gefängnis. Edgar Ray Killen bei seiner Verurteilung in Philadelphia. Nun verstarb der 92-Jährige in Haft. (Quelle: AP/dpa/Rogelio V. Solis)

Edgar Ray Killen bei seiner Verurteilung in Philadelphia. Nun verstarb der 92-Jährige in Haft. (Quelle: Rogelio V. Solis/AP/dpa)

Edgar Ray Killen, einer der gefährlichsten Anführer des rassistischen Ku-Klux-Klans, ist im Alter von 92 Jahren in einem Gefängnis in den USA gestorben. Er war im Jahr 2005 für drei Morde zu 60 Jahren Haft verurteilt worden.

Killen, der wegen der rassistischen Morde an drei jungen Bürgerrechtlern im Jahr 1964 in Haft saß, verstarb am Donnerstagabend im Alter von 92 Jahren, wie die Strafverfolgungsbehörde des US-Bundesstaats Mississippi am Freitag mitteilte. Die Bluttat wurde durch den Film "Mississippi Burning" von 1988 weltweit in Erinnerung gerufen.

Der bekennende Rassist Killen war 2005 als Drahtzieher der Morde an den drei Bürgerrechtlern James Chaney, Andrew Goodman und Michael Schwerner zu 60 Jahren Haft verurteilt worden. Die drei jungen Männer, ein Afroamerikaner und zwei Weiße, waren im Juni 1964 für eine Kampagne zur Registrierung schwarzer Wähler in Mississippi unterwegs, als sie in das Visier des Ku Klux Klan gerieten. Die drei Männer wurden vom Klan getötet.

Beim ersten Verfahren ungeschoren davongekommen

Sechs Wochen später entdeckten Beamte der US-Bundespolizei FBI die drei Leichen unter einem Erddamm. Es folgte eine Serie von Festnahmen. Drei Jahre nach der Bluttat wurden sieben Klan-Mitglieder verurteilt, allerdings nur wegen Verabredung zu einer Straftat. Keiner von ihnen saß länger als sechs Jahre in Haft.

Auch Killen kam in einem ersten Prozess ungeschoren davongekommen, weil die ausschließlich aus Weißen bestehende Jury sich nicht auf einen Schuldspruch einigen konnte. Danach lebte der Laienprediger und Sägewerksbetreiber jahrzehntelang unbehelligt auf seiner Farm. Erst nach einer massiven Kampagne von Bürgerrechtlern wurde der Prozess gegen ihn neu aufgerollt. Im Juni 2005 wurde er wegen dreifachen Totschlags zu 60 Jahren Haft verurteilt.

Die Ursache und die Umstände von Killens Tod sollen nun durch eine Autopsie geklärt werden, wie die Strafverfolgungsbehörde von Mississippi mitteilte. Sie geht aber von einem natürlichen Tod aus.


Quelle: 
- AFP

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