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15 Verletzte bei Messerstecherei in russischer Schule

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Kampf zwischen zwei Teenagern eskaliert  

15 Verletzte bei Messerstecherei in russischer Schule

15.01.2018, 19:51 Uhr | dpa, AP

15 Verletzte bei Messerstecherei in russischer Schule. Polizisten bewachen den Eingang einer russischen Schule: Hier war es zuvor zu einer Messerstecherei gekommen. (Quelle: AP/dpa/Alexander Agafonov)

Polizisten bewachen den Eingang einer russischen Schule: Hier war es zuvor zu einer Messerstecherei gekommen. (Quelle: Alexander Agafonov/AP/dpa)

Eine Auseinandersetzung in einer russischen Schule zwischen zwei mit Messern bewaffneten Schülern endete mit 15 Verletzten. 

Bei einer Messerstecherei in einer Schule der russischen Großstadt Perm sind 15 Menschen verletzt worden. Eine Lehrerin musste mit Stichverletzungen am Hals notoperiert werden, wie örtliche Behörden in der Stadt 1100 Kilometer nordöstlich von Moskau mitteilten. Neun Kinder hätten leichte Verletzungen erlitten, drei seien ambulant behandelt worden.

Zum Tathergang gibt es unterschiedliche Berichte. Zwei Schüler im Teenager-Alter hätten einander mit Messern angegriffen, teilte das Staatliche Ermittlungskomitee in Moskau offiziell mit. Lehrer und Schüler hätten versucht, den Kampf zu verhindern und wurden daraufhin selbst verletzt. Nach anderen Berichten griffen die schwarz gekleideten Messerstecher erst die Lehrerin und dann die Grundschüler an. Die zwei Angreifer wurden festgenommen.

Nach unbestätigten Angaben spielten sich die blutigen Szenen in einer vierten Klasse ab. "Viertklässler haben ihre Lehrerin verteidigt, die zwei erwachsene Kerle an einem Messerkampf hindern wollte", sagte die Ombudsfrau für Kinderrechte in Russland, Anna Kusnezowa. "Gab es außer Zehnjährigen niemanden, der diese Hooligans stoppen konnte?" 

Genauer Hergang bleibt unklar

Etwa 700 Schüler wurden aus dem Gebäude der Schule Nr. 127 in Perm in Sicherheit gebracht. Der genaue Hergang blieb unklar. Dem örtlichen Internetportal "59.ru" sagten Schüler, die Angreifer seien von außen gekommen. Auch von Masken war die Rede. Nach anderen Berichten gehörte ein Schüler der Schule an, der zweite sei ein Ehemaliger gewesen. Einer habe früher angeblich unter psychiatrischer Aufsicht gestanden, sagte ein Polizeisprecher.

Kremlsprecher Dmitri Peskow warnte vor vorschnellen Schlüssen zur Sicherheitslage an russischen Schulen. Erst sollten die Ermittler ihre Arbeit abschließen.

Quellen:
- dpa
- AP

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