Sie sind hier: Home > Panorama > Tiere >

Neue Studie: Delfine im Meer sind häufiger krank als im Zoo

...

Zoo-Tiere leben gesünder  

Meerverschmutzung macht Delfine krank

05.05.2017, 09:59 Uhr | AFP

Neue Studie: Delfine im Meer sind häufiger krank als im Zoo.  In Gefangenschaft lebende Delfine sind deutlich gesünder. Im offenen Meer sorgt die starke Umweltverschmutzungen zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, beispielsweise durch Chemieabfälle. (Quelle: imago/Pascal Kobeh)

In Gefangenschaft lebende Delfine sind deutlich gesünder. Im offenen Meer sorgt die starke Umweltverschmutzungen zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, beispielsweise durch Chemieabfälle. (Quelle: Pascal Kobeh/imago)

Zoo-Delfine sind seltener krank als ihre in der Wildnis lebenden Artgenossen. Das ergab eine Studie, die im Fachmagazin "Plos One" veröffentlicht wurde. Die Autoren führen die häufigeren Erkrankungen wilder Delfine auf die immer schlechter werdenden Umwelteinflüsse in den Meeren zurück.

Die Wissenschaftler verglichen dafür zwei Populationen: Delfine in US-Parks in Georgia und Kalifornien sowie wilde Artgenossen in Gewässern vor Florida und South Carolina.

Noch nicht einmal die Hälfte ist gesund

Weniger als die Hälfte der wilden Delfine waren der Studie zufolge "klinisch normal", viele wiesen eine chronisch erhöhte Immunabwehr auf - ein Zeichen für Körperreaktionen auf Krankheiten. Wahrscheinlich handele es sich dabei um Reaktionen gegen Krankheitserreger, Parasiten und von Menschen verursachte Verschmutzungen im Ozean, die es unter Zoobedingungen so nicht gebe, sagte die Hauptautorin Patricia Fair von der Medizinischen Universität von South Carolina.

Beim Menschen sind chronische Immunreaktionen Zeichen für Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und eine verstärkte Anfälligkeit für Infektionen.

Blei und Chemie im Meerwasser

Delfine stehen in der Nahrungskette weit oben, in den Körpern der Räuber sammeln sich daher durch Nahrung mit aufgenommene toxische Stoffe. So wiesen wilde Delfine aus der Indian River Lagune in Florida hohe Bleiwerte auf, die Säuger aus freien Gewässern von Charleston in South Carolina hatten demnach Rückstände von offenbar aus chemischer Produktion stammenden organischen Chemieabfällen in sich. Die Vergleichstiere aus dem Georgia Aquarium in Atlanta und dem Naval Warfare Systems Center in San Diego in Kalifornien waren dagegen deutlich gesünder.

Liebe Leserinnen und Leser, leider können wir bei bestimmten Themen und bei erhöhtem Aufkommen die Kommentarfunktion nicht zur Verfügung stellen. Warum das so ist, erfahren Sie in einer Stellungnahme der Chefredaktion.

Aktuelle Leserdiskussionen und Kommentare finden Sie auf unserer Übersichtsseite.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Shopping
Radio 3sixty mit 360-Grad-Sound, Internetradio, DAB+
Rundum-Radio von Teufel bestellen
Shopping
Bald ist endlich Frühling - jetzt passende Blusen shoppen
bei CECIL.de
Shopping
Hochdruckreiniger, Blumen- kästen, Gartengeräte u.v.m.
Alles für den Garten - neu bei Lidl.de
Angebote bei Lidl.de
Klingelbonprix.deOTTOCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • erdbeerlounge.de
  • kino.de
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Entertain
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Telekom Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe
© Ströer Digital Publishing GmbH 2018