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Nicht nur Punsch und Weihnachtsgebäck, sondern auch Taschendiebe auf Weihnachtsmärkten haben bald wieder Saison. Schützen Sie sich vor Langfingern, damit nach dem Glühwein nicht gleich wieder Ernüchterung herrscht. Die folgenden Tipps zeigen Ihnen, was Sie im Weihnachtstrubel beachten sollten.
Wenn das Gedränge auf den Weihnachtsmärkten beginnt, sind auch Taschendiebe oftmals nicht weit. Wie jedes Jahr weist die Polizei auf die Gefahren hin: Taschendiebe auf Weihnachtsmärkten nutzen das Gedränge, aber auch die oft feuchtfröhliche Stimmung, um unachtsame Besucher zu bestehlen. Ihre Tricks sind meist so plump wie bekannt, doch jedes Jahr tappen in der Vorweihnachtszeit zahlreiche Menschen in ihre Fallen. "Es ist immer wieder erstaunlich, wie einfach sich die Menschen ablenken lassen und auf altbekannte Tricks hereinfallen", sagt Polizeihauptkommissar Uwe Mettlach von der Hessischen Polizeiakademie dem ZDF-Magazin WISO.
Wie Sie sich vor Langfingern auf dem Weihnachtsmarkt schützen (Quelle: dpa)
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Dabei können Sie sich mit ganz einfachen Mitteln schützen. Meist verläuft der Diebstahl so schnell, dass Sie ihn erst bemerken, wenn es bereits zu spät ist. Doch selbst, wenn Sie den Taschendieb auf frischer Tat ertappen, hat er das Diebesgut meist schon an einen Komplizen weitergegeben. (Die 30 schönsten Weihnachtsmärkte in Deutschland)
Lassen Sie es gar nicht erst so weit kommen: Nehmen Sie nur so viel Bargeld auf den Weihnachtsmarkt mit, wie Sie benötigen. Tragen Sie Taschen besonders im dichten Gedränge immer geschlossen und dicht am Körper und stellen Sie sie auf keinen Fall unbeaufsichtigt ab. Verteilen Sie Wertsachen auf verschiedene Innentaschen Ihrer Kleidung und bewahren Sie PIN-Nummern niemals zusammen mit EC- oder Kreditkarten auf. Wenn Sie diese Tipps beherzigen, können Sie sich effektiv schützen und verringern die Erfolgschancen der Taschendiebe auf Weihnachtsmärkten deutlich. (Verlust der Kreditkarte: Schnelles Handeln ist gefragt)
Häufig arbeiten Taschendiebe in Teams. Sie wenden alte Tricks an, die trotzdem nicht ihre Wirkung verfehlen. Nur eines von vielen Beispielen: Während einer der Täter Sie „versehentlich“ beschmutzt, nutzt sein Komplize den unachtsamen Moment, um nach Ihren Wertsachen zu greifen.
Schützen sollten Sie sich auch vor unseriösen Spendensammlern, deren betrügerische Machenschaften besonders in der Vorweihnachtszeit zunehmen. „Wenn Druck ausgeübt wird oder die Spendenwerbung übertrieben oder allzu drastisch erscheint, ist das immer ein ganz schlechtes Zeichen“, sagt Ulf Köhler vom Ordnungsamt Witten dem Online-Portal der WAZ-Mediengruppe „Der Westen“.
Quelle: nz (CF)
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