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Steuererklärung rückwirkend abgeben: Geht das?

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Steuererklärung rückwirkend abgeben: Geht das?

18.05.2012, 12:31 Uhr | nz (CF)

Sie können Ihre Steuererklärung rückwirkend abgeben, wenn Sie nicht zu dem Personenkreis gehören, der zur Abgabe verpflichtet ist. Als Arbeitnehmer haben Sie bereits monatlich Ihre Lohnsteuer entrichtet. Sie können allerdings trotzdem freiwillig eine Erklärung abgeben. Das lohnt sich in vielen Fällen. Allerdings sind Sie auch hier an Fristen gebunden. Diese sind aber länger und liegen zurzeit bei vier Jahren.

Die Steuererklärung rückwirkend abgeben

Sie haben sich Ihre Unterlagen aus dem Vorjahr angesehen und festgestellt, dass Sie eventuell zu viel Steuern gezahlt haben? Dann ist es möglich, dass Sie Ihre Steuererklärung rückwirkend abgeben. Die Frist dafür beträgt vier Jahre.

Steuererklärung rückwirkend abgeben: Geht das?. Ihre Steuererklärung können Sie rückwirkend bis zu vier Jahren abgeben (Quelle: imago\McPHOTO)

Ihre Steuererklärung können Sie rückwirkend bis zu vier Jahren abgeben (Quelle: McPHOTO/imago)

Für die Kalenderjahre 2008 bis 2010 müssten Sie Ihre Unterlagen bis zum 31. Dezember 2012 bei der zuständigen Behörde eingereicht haben. Das Finanzamt muss diese bearbeiten. Der Bundesfinanzhof hat jetzt bestätigt, dass erst nach Ablauf von vier Jahren die Verjährungsfrist einsetzt.

Einhaltung der Fristen ist notwendig

Wenn Sie Ihre Steuererklärung rückwirkend abgeben, dann halten Sie unbedingt die vorgegebenen Fristen ein, da Ihre Unterlagen sonst nicht bearbeitet werden. Geben Sie die Steuererklärung ab, dann haben Sie die Möglichkeit, eventuell zu viel gezahlte Steuern erstattet zu bekommen. Wenn Sie Hilfe bei der Erstellung der Unterlagen benötigen, dann wenden Sie sich an einen Lohnsteuerhilfeverein oder direkt an einen Steuerberater.

 
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