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Entzündetes Zahnfleisch oder schon Parodontose: Was tun?

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Entzündetes Zahnfleisch oder schon Parodontose?

16.05.2011, 18:23 Uhr | is (CF)

Bemerken Sie bei sich entzündetes Zahnfleisch, muss dies nicht weiter schlimm sein. Allerdings kann es sich zu einer Parodontose entwickeln und diese hat schwerwiegende Folgen. So können sich die Zähne lockern und sogar ausfallen. Lesen Sie deshalb hier, wie sich eine Entzündung oder eine Parodontose erkennen lässt und welche Therapie helfen kann.

Schwellung ist Indiz für Entzündetes Zahnfleisch

Sorgen Sie sich um Ihre Zähne und Ihr Zahnfleisch, lohnt es sich, regelmäßig einen Blick darauf zu werfen. Denn eine Entzündung verursacht nicht unbedingt spürbare Beschwerden und kann lange unbemerkt bestehen. Oft führt bakterieller Zahnbelag zu entzündetem Zahnfleisch, das dann auch noch anschwellen kann. Prüfen Sie deshalb den Mundraum im Spiegel und achten Sie auf die Farbe des Zahnfleisches.

Bei einem gesunden Menschen sollte es rosa sein, im Falle einer Entzündung eher dunkelrot. Natürlich kann dies von Mensch zu Mensch etwas variieren. Gehen Sie auch zu den zahnärztlichen Vorsorgeuntersuchungen, deren Kosten Krankenkassen bei gesetzlich versicherten Patienten zwei Mal im Jahr übernehmen. 

So erkennen Sie eine Parodontose

Sie sollten bei einer Entzündung weiterhin besonders darauf achten, dass diese sich nicht zu einer Parodontose entwickelt. Dies kann passieren, wenn die Entzündung den Zahnhalteapparat angreift. Dadurch könnten sich die Zähne lockern und im schlimmsten Fall sogar ausfallen. Auch hier bemerken Sie Beschwerden möglicherweise erst, wenn die Parodontose bereits fortgeschritten ist. Daher lohnt sich ja auch ein regelmäßiger Check des Zahnfleisches. Eine Entzündung kann sich durch Zahnbluten äußern. Zu den möglichen Symptomen einer Parodontitis können auch Zahnfleischtaschen, empfindliche Zahnhälse, Wurzelkaries sowie Mundgeruch gehören.

Parodontose: Therapie kann helfen

Wenn das Zahnfleisch entzündet ist oder Sie bereits an einer Parodontose leiden, nehmen Sie unbedingt ärztliche Beratung in Anspruch. Es kann dann zum Beispiel eine systematische Parodontose-Therapie erfolgen. Zunächst führt der Arzt eine professionelle Zahnreinigung aus, um Flecken oder Ablagerungen zu entfernen und die Zähne mit einer Politur widerstandsfähiger zu machen. Daraufhin entfernt der Zahnexperte bakterielle Schichten unter den Zahnbelägen und glättet als Schutzmaßnahme die Oberfläche der Zähne.

 
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