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Chemische Konservierungsstoffe - Was dahinter steckt

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Chemische Konservierungsstoffe: Was dahinter steckt

| cf (CF)

Chemische Konservierungsstoffe sind nicht immer gesund und können vor allem bei Allergikern Probleme bereiten. Wir sagen Ihnen, worauf Sie beim Einkaufen achten sollten.

Wozu dienen chemische Konservierungsstoffe?

Chemische Konservierungsstoffe sind in gewisser Hinsicht sogar gesund, da sie dem schnellen Verderben von Lebensmitteln entgegen wirken. Wenn Lebensmittel unzureichend konserviert sind, kann es zu gefährlichen Erkrankungen kommen, wie zum Beispiel Salmonellen-Infektionen. Auch Schimmelpilze und ihre Ausscheidungsprodukte (die sogenannten Aflatoxine) sind sehr ungesund, da sie Krebs erzeugen können.

Aus diesem Grund – und natürlich auch aus kommerziellen Gründen – gibt die Industrie den Lebensmitteln chemische Konservierungsstoffe zu. Dabei handelt es sich um antimikrobielle Biozide, die Mikroorganismen unschädlich machen. Es gibt relativ wenige geeignete chemische Konservierungsstoffe, da sie gleichzeitig billig und für den Menschen relativ ungiftig sein und über ein breites Wirkungsspektrum verfügen müssen.     

Warum sind chemische Konservierungsstoffe nicht gesund?

Laut „Focus“ stehen chemische Konservierungsstoffe im Verdacht, ungesund zu sein und unter anderem Neurodermitis, Asthma und Nahrungsmittelallergien auslösen zu können. Zudem können sich die Gifte – denn um nichts anderes handelt es sich im Grunde – langfristig im Körper ansammeln und addieren. Als besonders ungesund für Allergiker gelten Benzoesäuren (E 210 bis 219), die vor allem in Saucen, Fischprodukten und Fertiggerichten stecken, Schwefel- und Sulfidverbindungen (E 220 bis 228) in Trockenfrüchten, Obstkonserven, Fertigsalaten, Kartoffelprodukten und Wein, sowie Natriumnitrit oder Pökelsalz (E 250), das Wurst haltbar macht und ihr eine appetitliche rote Farbe gibt. Chemische Konservierungsstoffe sorgen auch dafür, dass die Wurst beim Erhitzen nicht ihre Farbe verliert.   

Was Sie beim Einkaufen wissen sollten

Leider müssen chemische Konservierungsstoffe nach dem deutschen Lebensmittelgesetz nicht auf der Verpackung angegeben werden, wenn sie nicht dem Endprodukt, sondern lediglich in einer früheren Verarbeitungsstufe zugegeben wurden. Das bedeutet, dass auf einem Fruchtjoghurt „ohne Konservierungsstoffe“ stehen darf, wenn nur die Fruchtzubereitung konserviert wurde, nicht aber der Joghurt selbst.

Auch nutzen manche Hersteller statt Nitratsalzen in der Wurst nitratreiches Gemüse zum Färben und dürfen die Wurst dann als „nitratfrei“ deklarieren. Hier hilft es im Grunde nur, gesunde Bio-Produkte zu kaufen und möglichst viel selbst zuzubereiten (wie zum Beispiel das eigene Brot zu backen), um wirklich sicherzugehen, dass chemische Konservierungsstoffe nicht enthalten sind.

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