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Autogenes Training nach Schultz - Herkunft und Theorie

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Autogenes Training nach Schultz: Herkunft und Theorie

| aj (CF)

Autogenes Training nach Schultz ist eine der bekanntesten Entspannungstechniken im Westen. Hier erfahren Sie, wie dieses Methode entwickelt wurde, und was sie ausmacht.

Der Erfinder des autogenen Trainings nach Schultz

Wie die Bezeichnung „Autogenes Training nach Schultz“ bereits vermuten lässt, geht diese Entspannungsmethode auf einen Arzt namens Schultz zurück: Johannes Heinrich Schultz stammte aus Göttingen und lebte von 1884 bis 1970. Er war Psychiater, der an seinen Patienten auch die Hypnosetherapie anwandte. Dazu versetzte er die Patienten in eine Art Dämmerzustand, in dem sie aber noch mit ihm kommunizieren konnten.

Schultz stellte fest, dass sich dadurch schneller Erfolge bei der Heilung einstellten. Der Zustand der Entspannung, in dem sich die hypnotisierten Patienten befanden, wurde von ihnen als „warm“ und „schwer“ beschrieben. Ihre Entspannung ließ sich objektiv auch dadurch nachweisen, dass sich ihr Herzschlag verlangsamte und ihre Atmung ruhiger und gleichmäßiger wurde.

Autogenes Training nach Schultz: Entstehung

Diese Beobachtungen regten Schultz dazu an, eine eigene Entspannungstechnik zu entwickeln, die später „Autogenes Training nach Schultz" heißen sollte. Er stellte fest, dass er die Patienten auch ohne Hypnose in den gewünschten Entspannungszustand versetzen konnte, indem er ihnen einfach die gewünschten Körperwahrnehmungen suggerierte. Später brachte er ihnen bei, dies selbst zu tun.

Die bahnbrechende Erkenntnis dabei war, dass der Mensch seine Körperfunktionen allein durch seine Vorstellungskraft beeinflussen kann. Dies war in östlichen Kulturkreisen zwar schon lange bekannt, im Westen konnte man sich mit dieser Vorstellung jedoch lange nicht anfreunden. Heute besteht laut der „Apotheken Umschau“ aber kein Zweifel mehr, dass Körper und Psyche eng miteinander in Zusammenhang stehen.

Vorteile dieser Entspannungstechnik

Autogenes Training nach Schultz ist inspiriert von östlichen Entspannungsmethoden, aber auf Menschen im Westen zugeschnitten und unabhängig von einer bestimmten Kultur, Theorie oder Weltanschauung. Dadurch haben viele Menschen nicht so große Berührungsängste.

Zudem ist Autogenes Training nach Schultz vergleichsweise einfach zu erlernen (in der Regel dauert ein Kurs etwa acht Wochen). Es baut weniger auf Körperübungen auf, sondern versucht vielmehr zu bewirken, dass die Menschen in Stress- und Belastungssituationen die gewünschten Empfindungen „warm“, „schwer“, „langsamer Herzschlag“ und „ruhige Atmung“ allein kraft ihrer Vorstellung herbeiführen können.  

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