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Tierparks: Deutschlands schönste Zoos

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Deutschlands schönste Zoos

06.03.2012, 10:58 Uhr | K. Seitz, t-online.de

Tierparks: Deutschlands schönste Zoos. Der Tierpark in Nürnberg. (Quelle: dapd)

Der Tierpark in Nürnberg. (Quelle: dapd)

Hier bekommen die Gäste Tiere zu sehen, die sonst in den hintersten Winkeln der Erde hausen. Oft sind sie sehr scheu oder aber extrem gefährlich. Doch hier kann man sie bewundern, ohne Angst haben zu müssen: Im Zoo. Deutschland bietet unzählige große Tiergärten und noch mehr kleinere Tierparks. Und jeder ist einen Besuch wert, da jeder seinen ganz eigenen Aufbau und Charme hat. Wir stellen einige der großen Zoos in Deutschland vor. Bewundern Sie die Zoos auch in unserer Foto-Show. Stimmen Sie außerdem rechts für Ihren Lieblingszoo.

Tiergarten Nürnberg - Der Landschaftszoo

Der Tiergarten Nürnberg zählt zu den schönsten zoologischen Gärten Europas. Die weitläufige Waldparkanlage präsentiert sich mit zerklüfteten Felsformationen aus rotem Sandstein, jahrhundertealten Bäumen sowie idyllischen Auen- und Weiherlandschaften. Ein einzigartiges Zusammenspiel von Landschaft und Tierwelt bietet echte Erlebnisse und richtige Erholung für kleine und große Besucher. Steinböcke, Löwen, Tiger und Eisbären leben vor beziehungsweise in beeindruckenden Felskulissen. Große Freiflächen mit Grasbewuchs durchziehen das Gelände und verwandeln sich im Frühjahr zu einer herrlichen Blütenpracht. Bei der Gründung des Tiergartens 1939 am jetzigen Standort wurden große Weiher geschaffen, die heute einen natürlichen Lebensraum für viele heimische Wasservögel und Fische darstellen. Die Thematik reicht vom einheimischen Süßwasser, über tropische Flussläufe und Küstengebiete bis ins offene Meer. Ausgehend von diesem aus der Landschaftsgestaltung hervorgegangenen Schwerpunkt wurde der Tierbestand entsprechend ausgewählt: vom südeuropäischen Krauskopfpelikan bis zum südamerikanischen Chile-Flamingo, vom Eisbär bis zum Pinguin, vom Biber über den Otter bis zum Delphin. Auch im Aquapark tummeln sich Seelöwen, Eisbären und Pinguine in von unten einsehbaren Wasserbecken.

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Der Opel-Zoo in Kronberg

Das "Georg von Opel-Freigehege" wurde ursprünglich erschaffen, um Tiere auf weitläufigem Gelände zu halten und Verhaltensforschern so die Möglichkeit zu geben, sie zu erforschen. Mittlerweile lockt der Zoo im Jahr rund 600.000 Besucher an. Besonders stolz ist man hier auf seine Elefanten. Doch das mehr als 27 Hektar große Gelände bietet noch viel mehr: Rund 1300 Tiere aus 200 Arten. Vom Polarfuchs, über Affen und Flamingos, Dromedare und Elche - es gibt viel zu entdecken. Sogar Piranhas und Krokodile hat der Tierpark im Angebot. Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt: Ein Restaurant mit Sonnenterrasse, ein Imbiss oder diverse Kioske stehen zur Verfügung.

Hamburg - Zoo privat bei Hagenbecks

Der Name Hagenbeck ist weltweit bekannt durch Carl Hagenbecks revolutionäre Zooarchitektur, die zahme Dressur und Tiergartenbiologie. 1850 Tiere aller Kontinente leben hier. Von den 210 Tierarten werden auch jene gezüchtet, die von der Ausrottung bedroht sind. Ob Orang-Utan, Asiatischer Elefant oder Riesenotter aus Südamerika, sie alle haben hier ihr Refugium gefunden. Im Jahr 2007 feierte der Tierpark sein 100-jähriges Jubiläum und erweiterte sein Angebot: Nun gibt es neben dem Tierpark auch ein Tropen-Aquarium. In diesem können die Besucher tagsüber die faszinierende terrestrische und aquatische Artenvielfalt der Tropen erleben. Die grüne Oase mitten in Hamburg ist bei jedem Wetter ein beliebtes Ausflugsziel.

Berlin - Deutschlands größter Zoo

Durch den Eisbären Knut erlangte der Zoo einen neuen Bekanntheitsgrad. Ganz Deutschland befand sich monatelang im Knut-Fieber. Nun ist Knut schon eine Weile tot, aber der Berliner Zoo hat noch mehr Attraktionen zu bieten. Über 4000 Tiere aus 700 Arten sind im ältesten Zoo Deutschlands zuhause. Auf 35 Hektar, die an einem Tag so gut wie nicht zu bewältigen sind, finden sich neben den "Zooklassikern" wie Elefanten, Affen und Giraffen auch seltene Erdenbewohner wie Pandas, Gorillas oder Kiwis. Der Zoo ist für eine bessere Übersicht in verschiedene Bereiche eingeteilt: Beim Betreten am Ein- und Ausgang "Elefantentor" hat man verschiedene Affenarten zu seiner Linken (dahinter verstecken sich die Nagetiere), während rechts die Raubtiere hausen. An Hirschen und Antilopen vorbei geht es Richtung Nashörner, natürlich nicht ohne einen Blick auf die Greifvögel zu werfen. Schließlich ist man bei den Kamelen angekommen. Sollten die Kinder nun schon etwas quengeln, hilft ein Abstecher in den Streichelzoo, bevor es weiter zu den Bären, Büffeln und Schweinen geht. Zudem gibt es für die verschiedenen Tiere festgelegte Fütterungszeiten, zu denen sich die Besucher zum Zuschauen an den Gehegen einfinden können. Das Repertoire des Zoos scheint unerschöpflich. Jeder Besucher wird hier sein Wissen erweitern und um einige Eindrücke reicher den Zoo wieder verlassen.

Bremerhaven - alles Meer

Wer durch diesen nordischen Zoo in Bremerhaven streift, wird bald merken, dass der Schwerpunkt auf diversen Wasserbewohnern liegt. Seit seiner Wiedereröffnung im Jahr 2004 gehört der Themenzoo mit der einzigartigen Spezialisierung auf nordische Tierarten zu den modernsten Einrichtungen in ganz Europa. Die Lage direkt am Deich erlaubt eine einmalige Einbindung der großen, naturnahen Anlagen in die natürliche Meereskulisse. Die Meerestiere werden in Salzwasser gehalten und können durch große Unterwasserscheiben in ihrem Element beobachtet werden. Aber Ausnahmen bestätigen die Regel: Schimpansen und kleine Weißgesichtsseidenaffen begeistern immer. Der Tierpark ist mit etwas über einem Hektar relativ klein. Dadurch wirkt er übersichtlicher, aber nicht weniger attraktiv als seine Konkurrenten. Besonders schön: Die Besucher können den Eisbären sowohl beim faulen Sonnenbad an Land, als auch beim Tauchen unter Wasser beobachten. Auch Fütterungen und Tiertraining (medizinisches Pflegetraining bei den Robben - wechselweise bei Seebären, Seehunden und Seelöwen) werden geboten.

Köln - echt elefantig

Ein besonders umfangreiches Angebot hat der Kölner Zoo: Ganze zehn Prozent des Parks sind für die 14 Elefanten reserviert. Im Gegensatz dazu steht das Insektarium, in dem der Besucher filigrane Schmetterlinge beobachten kann. Ganz Hartgesottene bekommen die Chance, Vogelspinnen und Skorpione aus der Nähe zu betrachten. Löwen und Bisons sind in diesem Zoo genauso zuhause wie Affen, Schafe, Vögel und Grizzlybären. Zusätzlich bietet der Zoo ein Aquarium, das Ausschnitte verschiedener Gewässer mit ihren Bewohnern zeigt. In circa 70 Aquarien von 110 bis 77.000 Liter Fassungsvermögen sind neben Fischen auch zahlreiche Wirbellose wie Anemonen, Korallen, Seesterne, Muscheln und Krebse zu sehen. Das Terrarium beherbergt in etwa 60 Terrarien und Großanlagen eine Vielzahl an Amphibien und Reptilien. Zu den größten Gästen zählen die kapitalen Nilkrokodile und die etwas kleineren Brauenkaimane, die weltweit erstmals im Kölner Zoo nachgezüchtet wurden. Neben Land- und Wasserschildkröten sind die Echsen und Schlangen besonders reich vertreten.

Leipzig - alles für die Affen

Die Geschichte dieses traditionsreichen Zoos in Leipzig geht bis ins Jahr 1878 zurück. Über die Jahre wuchs er stetig und beherbergt nun unter anderem das Pongoland (die weltgrößte Menschenaffenanlage), die Bärenburg und die Löwensavanne "Makasi Simba“. In der Elefantenanlage "Ganesha Mandir“ räkeln sich die Dickhäuter und im Aquarium treffen Sie nicht nur auf Haie. Außerdem gibt es viele seltene Tierarten, wie Baikalrobben, Moschushirsche oder Kurzhalsgiraffen zu bewundern. Auch dieser Zoo bietet Schaufütterungen für seine Besucher. Die aktuellen Termin sind auf der Internet-Seite des Zoos zu finden.

München - Zoo der Kontinente

Der Zoo in München hat seine ganz eigene Logik, wie er seine Tiere den Besuchern präsentiert: Sie sind nach Kontinenten sortiert und können direkt ihrem Herkunftsland zugeordnet werden. So finden sich in den Steppen- und Savannenlandschaften Afrikas Zebras, Antilopen, Wasserböcke und Strauße; in Europa zum Beispiel Gams und Murmeltier. Asien bietet den Sibirischen Tiger, die Panzernashörner und den größten lebenden Vertreter der Rinder, den Gaur. In Amerika warten Bisons und Präriehunde und Australien präsentiert typische Beuteltiere. Doch das ist noch nicht das komplette Angebot des Parks: Die 1980 erbaute Großvoliere wird auf einer Fläche von 5000 Quadratmetern von einem 18 Meter hohen dünnmaschigen Edelstahlgewebe überspannt. Den Besucher erwartet der Eindruck einer Freilandbeobachtung inmitten einer faszinierenden Vogelwelt. Mit einer Infrarotkamera können Besucher in eine Fledermausgrotte schauen, ohne die Tiere zu stören. Im Streichelzoo dürfen Kinder Haustiere wie Schafe, Ponys, Hühnerküken und Ziegen anfassen. Im Polarium sind mit Moschusochse und Eisbär die Großsäuger der nördlichen Polarzone vertreten und auch Pinguine fehlen nicht. Zusätzlich laden ein Affen-, ein Elefanten- und ein Riesenschildkrötenhaus die Besucher ein. Die Raubkatzen werden in einem individuell gestalteten, lichtdurchfluteten Raum präsentiert, der den Besucher glauben lässt, er sei im Dschungel.

Stuttgarter Zoo - Grüner geht es nicht

Betritt man die Stuttgarter Wilhelma wird schnell deutlich, dass es sich hierbei um eine Symbiose zwischen Tierpark und botanischem Garten handelt. Hier blühte 2005 die größte Blume der Welt (Titanenwurz mit 2,82 Metern). Das Melken am Schaubauernhof gibt es im Sommer regelmäßig um 11 Uhr und 16:30 Uhr, im Winter um 16 Uhr. Andere Pflegezeiten wie zum Beispiel die Fußpflege der Elefanten oder das zu Bett bringen der Jungaffen lassen sich nicht fix angeben, da sie täglich variieren oder nicht jeden Tag stattfinden. Die Fütterungszeiten für Großkatzen, Menschenaffenbabys im Jungtieraufzuchthaus und Eisbären wechseln. Sie sind jeweils an Eingängen und Gehegen angegeben. Die Brillenpinguine bekommen ihr Futter um 14:30 Uhr und die Krokodile um 14 Uhr, allerdings nur montags. Und das alles in einem blumigen Flair - fantastisch.

Hannover - Tierwelt szenisch erleben

Dass sich in diesem Zoo etwa 2000 Tiere befinden, ist vermutlich nicht so speziell. Dass diese Tiere allerdings regelrecht in Szene gesetzt werden, schon. Oder welcher Zoo beschäftigt Schauspieler, um sein Programm abzurunden und es zu einem einmaligen Erlebnis werden zu lassen? Um die Philosophie der Anlage "Nur was Menschen kennen, werden sie lieben. Nur was Menschen lieben, werden sie schützen“ zu vermitteln, hat sich dieser Erlebnis-Zoo vom klassischen Aufbau anderer Tierparks entfernt. Die Tiere werden nicht einfach in Käfigen präsentiert, sondern der Mensch betritt als Gast die Welt der Tiere. Aus diesen Gründen hat der Erlebnis-Zoo auch den Parkscout-Award 2006/2007 und 2009 für den besten Zoo gewonnen. Und ganz neu: Der Zoo hat seine neue Kanadalandschaft "Yukon Bay" geöffnet. In die Gestaltung des 22.000 Quadratmeter großen Areals flossen rund 35 Millionen Euro. Es beherbergt über 100 Tiere in 15 Arten. Die neue Themenwelt soll eine Reise durch die raue Wildnis Kanadas simulieren.


Weitere Informationen:

Tierpark Hagenbeck, Lokstedter Grenzstraße 2, 22527 Hamburg, Telefon (040) 53 00 33-0, Fax (040) 53 00 33-341, ganzjährig täglich ab 9 Uhr geöffnet, www.hagenbeck-tierpark.de
Zoologischer Garten Berlin, Hardenbergplatz 8, 10787 Berlin, Tel. 030-25 40 10, der Zoo ist gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. www.zoo-berlin.de
Zoo am Meer Bremerhaven GmbH, H.-H.-Meier-Straße 7, 27568 Bremerhaven, Telefon: (0471) 308 41 41, Fax: (0471) 308 41 35, E-Mail: info@zoo-am-meer-bremerhaven.de, Internet: www.zoo-am-meer-bremerhaven.de
Zoo Köln, Riehler Straße 173, 50735 Köln, Telefon: 02 21/77 85 0, Fax: 02 21/77 85 111, E-Mail: info@zoo-koeln.de, Internet: www.zoo-koeln.de
Zoo Leipzig GmbH, Pfaffendorfer Straße 29, 04105 Leipzig, Telefon: 0341-59333-00, Fax: 0341-59333-03, office@zoo-leipzig.de, www.zoo-leipzig.de
Münchener Tierpark Hellabrunn AG, Tierparkstr. 30, 81543 München, Telefon: 089 62508-0, Fax: 089 62508-32, E-Mail: office@zoo-munich.de, http://www.tierpark-hellabrunn.de
Wilhelma - der zoologisch botanische Garten, Postfach 50 12 27, Neckartalstraße 70342 Stuttgart - Bad Cannstatt, Telefon 0711/5402-0, Telefax 0711/5402-222, E-Mail: info@wilhelma.de, www.wilhelma.de
Zoo Hannover, Adenauerallee 3, 30175 Hannover, Telefon: 0511/28074-163, 0511/280 74 156, www.zoo-hannover.de, E-Mail: info@zoo-hannover.de
Opel-Zoo Kronberg, Königsteiner Straße 35, D-61476 Kronberg, Fon: +49 (0)6173/325903-0, www.opel-zoo.de
Tiergarten Nürnberg, Tiergarten Nürnberg, Am Tiergarten 30, 90480 Nürnberg, Tel +49-(0)911-5454-6, Fax +49-(0)911-5454-802, www.tiergarten.nuernberg.de

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