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Preisvergleich zeigt: Flugtickets direkt bei Airline oft nicht günstiger

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Preisanalyse  

Flugtickets direkt bei Airline oft nicht günstiger

23.01.2014, 11:52 Uhr | mro, dpa

Preisvergleich zeigt: Flugtickets direkt bei Airline oft nicht günstiger. Flugtickets sind bei Airlines nicht günstiger (Quelle: dpa)

Flugtickets sind bei Airlines nicht günstiger (Quelle: dpa)

Wer direkt beim Anbieter ohne Mittelsmann kauft, kauft billiger - sollte man denken. Gerade bei Flugtickets ist das jedoch offenbar nicht der Fall. Selten kostet ein Flugschein im Direktverkauf der Airline weniger als auf einem übergreifenden Flug- oder Buchungsportal, manchmal sind sie dort sogar günstiger. Das hat Oliver Kühn von der Zeitschrift "Reise und Preise" beobachtet.

Das liege daran, dass die Fluggesellschaft große Kontingente an Ticketgroßhändler vergebe. Die Händler wiederum beliefern die Endverkäufer, etwa Reisebüros und Buchungsportale, die das Ticket mit einem Aufschlag auf den Einkaufspreis an den Fluggast verkaufen.

Unterböte die Fluggesellschaft dann die anderen Endverkäufer, schadete sie letztlich ihren eigenen Vertriebspartnern. Die Preisunterschiede zwischen dem Direktvertrieb der Airline und einem Buchungsportal sind dabei in der Regel ohnehin eher gering. Eine Ausnahme ist Ryanair: Der irische Billigflieger vertreibt seine Tickets ausschließlich selbst auf seiner Internetseite. Gegen ein Reiseportal, das für seine User die Buchung auf der Ryanair-Seite übernimmt, klagt die Airline sogar. Seit dem 22. Januar 2014 prüft der Bundesgerichtshof (BGH) den Fall.

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Vorsicht vor Bezahlgebühren bei Buchungsportalen

Grundsätzlich gilt bei Online-Buchungen: Ist ein Ticket im Online-Reiseportal extrem günstiger als auf der Website der Airline, sollten Kunden skeptisch werden, rät Kühn. "Dann kann es sein, dass noch eine Servicegebühr dazukommt, kurz bevor die Buchung abgeschlossen wird." Auf Bezahlgebühren als neue Einnahmequelle bei den übergreifenden Buchungsportalen wies schon anfangs des Monats das Magazin "Clever reisen!" hin. Die Masche funktioniert so: Am Ende der Buchung werden je nach Bezahlart -also etwa Kreditkarte, Überweisung oder elektronische Lastschrift - zusätzliche Gebühren zwischen zehn und 35 Euro fällig. Zwar muss in Deutschland ein Unternehmen zumindest eine Art der kostenlosen Bezahlung anbieten, doch manche Portale behelfen sich mit einem einfachen Trick: Kostenlos ist dann nur die Buchung mit wenig verbreiteten oder gar eigens aufgelegten Kreditkarten, bei allen anderen entstehen zusätzliche Kosten.

Das bekannte Portal Fluege.de setzt etwa auf eine solche Masche. Kostenlos ist die Buchung nur mit der eigenen "Fluege.de Mastercard Gold", American Express oder Visa Electron. Wer per Lastschrift zahlt, muss 14,99 Euro Aufschlag entrichten, beim Einsatz von Mastercard oder Visa kommen sogar 29,98 Euro auf den Preis hinzu. Auch bei den Portalen Seat24.de und Tripsta.de ist nur die Zahlung mit den weniger verbreiteten Mastercard Debit beziehungsweise American Express nicht mit Zusatzkosten verbunden. Positiv dagegen bewertet "Clever reisen!" dagegen airline-direct.de und lastminute.de, die zumindest bei Zahlung per Sofortüberweisung keine Gebühren erheben.

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