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Strand-Knigge - Benimmtipps für Badeurlauber

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Strand-Knigge  

Die 10 wichtigsten Benimmtipps für Badeurlauber

19.08.2016, 12:48 Uhr | t-online.de

Was ziehe ich an? Wie nah darf ich mein Handtuch an meinen Nachbarn legen? In Zusammenarbeit mit Travelzoo haben wir einen kleinen Knigge für das richtige Verhalten am Strand zusammengestellt. So vermeiden Urlauber unnötigen Ärger und können ihre wohlverdienten Ferien vollends genießen.

1. Kleider machen Leute: Strand-Dresscode

 (Quelle: Thinkstock by Getty-Images) (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

An deutschen Stränden ist so gut wie alles erlaubt, was gefällt - Badebekleidung, "oben ohne" oder FKK. Letzteres natürlich nur an ausgewiesenen Stellen. "Wer allerdings in andere Länder reist, informiert sich lieber über die dortigen Sitten und Gebräuche", sagt Christina Bathmann von Travelzoo. "Denn nicht überall ist es üblich, sich halbbekleidet oder gar nackt zu sonnen. So zum Beispiel an arabischen Stränden, aber auch in Thailand, Südamerika oder in den USA.“ Selbst die kleine Tochter sollte nicht nur im Bikini-Höschen am Strand spielen. "An den Privatstränden der Urlaubshotels richten sich die Regeln üblicherweise nach internationalen Standards und es wird auch mal ein Auge zugekniffen“, so Bathmann weiter. "Wer sich wiederum an öffentlichen Stränden nicht an die Spielregeln des Landes hält, muss mit Konsequenzen rechnen - von Verwarnung bis Geldstrafe."

2. FKK – nur wo erlaubt

 (Quelle: Thinkstock by Getty-Images) (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Freunde des Nacktbadens frönen ihrer Leidenschaft besser nur, wenn ein Strand auch wirklich als textilfreie Zone gekennzeichnet ist. Allerdings herrschen hier ähnliche Sitten wie in deutschen Saunen: Wer an FKK-Stränden sonnen möchte, trägt höchstens eine Kopfbedeckung. Ansonsten sucht man sich besser an anderer Stelle ein gemütliches Plätzchen.

3. Alkohol – lieber in Maßen

 (Quelle: Thinkstock by Getty-Images) (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Weniger ist manchmal mehr - vor allem in der prallen Sonne halten Urlauber ihren Alkoholkonsum lieber in Grenzen. Denn übermäßiges Trinken bei hohen Temperaturen kann böse Folgen nach sich ziehen. Und diese sind nicht nur für die Betroffenen, sondern auch für die anderen Strandbesucher nicht angenehm. So würden jüngst sogar an der Partymeile Mallorcas die Zügel angezogen und strengere Regeln im Sinne der öffentlichen Ordnung eingeführt. Urlauber informieren sich besser vor ihrer Abreise über die Vorschriften an ihrem Ferienort. Auf die Malediven darf Alkohol zum Beispiel noch nicht einmal eingeführt werden. Und wie in anderen muslimischen Ländern herrschen hier am Strand große Unterschiede zwischen öffentlichen und privaten Anlagen. An letzteren wird Alkohol an Touristen ausgeschenkt, ansonsten ist er strengstens verboten. Und in den USA ist es angebracht, Alkohol so zu trinken, dass andere ihn nicht sehen können – die Flasche oder Dose wird von einer Papiertüte bedeckt.

4. Intimitäten in der Öffentlichkeit: Pärchen-Urlaub

 (Quelle: Thinkstock by Getty-Images) (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Der Austausch unschuldiger Zärtlichkeiten ist in der Regel okay. Aber Pärchen halten sich beim Austausch von Intimitäten am Strand besser etwas zurück - vor allem in islamischen Ländern. In der Regel kommen Urlauber mit einer Verwarnung davon. Allerdings darf der Flirtpartner nicht aus dem Kulturkreis des Ferienlandes stammen, dann werden die Regeln strenger.

5. Abstand halten

 (Quelle: Thinkstock by Getty-Images) (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Niemand liegt gerne dicht an dicht mit seinen Nachbarn. Deswegen halten Neuankömmlinge am Strand besser nach einem Plätzchen Ausschau, das mindestens drei Meter Abstand von anderen Sonnenhungrigen gewährt. Alles andere wird als unhöflich und aufdringlich empfunden.

6. Vorsicht bei Ballspielen

 (Quelle: Thinkstock by Getty-Images) (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wer Volleyball oder Fußball spielen möchte, sucht sich für diese Aktivitäten lieber ein Plätzchen, an dem die anderen Strandbesucher nicht in ihrer Ruhe gestört werden. Oder gar in die Gefahr kommen, von einem Ball oder rennenden Sportler getroffen zu werden. Ansonsten ist Ärger vorprogrammiert.

7. Rücksichtnahme bei Lautstärke und Rauchen

 (Quelle: Thinkstock by Getty-Images) (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Je mehr Leute gemeinsam in der Sonne entspannen, desto höher wird der Lärmpegel. Hitzige Gespräche oder laute Musik werden von den meisten Strandbesuchern als störend empfunden. Gruppen halten sich also lieber etwas zurück. Schließlich sind sie nicht alleine am Meer. Dies gilt übrigens auch fürs Rauchen, das an den Stränden mancher Länder sogar verboten ist. So darf  zum Beispiel in den USA nur an ausgewiesenen Plätzen geraucht werden. Sonst locken Geldstrafen. Doch auch wo zum Glimmstängel gegriffen werden darf, macht man dies lieber nur in Maßen und nimmt Rücksicht auf benachbarte Badegäste. Denn je nach Windrichtung kann der Qualm für benachbarte Strandbesucher sehr störend sein. Vor allem, wenn Kinder mit von der Partie sind. Deswegen ist es auch wichtig, ausgerauchte Glimmstängel oder Kronkorken zu entsorgen und nicht im Sand liegen zu lassen.

8. Tierisches Vergnügen: Regeln für Vierbeiner

 (Quelle: Thinkstock by Getty-Images) (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Hunde freuen sich am meisten darüber, wenn sie frei laufen dürfen. Dies erlauben Hundehalter im Urlaub aber besser nur an speziellen Hundestränden. Ansonsten drohen saftige Strafen. Auch Hundehaufen entsorgt man lieber mit einer Plastiktüte. "An vielen Stränden sind Vierbeiner sogar ganz verboten", sagt Bathmann. "Damit der Urlaub kein Reinfall wird, sollten sich Tierfreunde rechtzeitig vor der Buchung über die Bestimmungen am Ferienort und im Hotel ihrer Wahl informieren. So gibt es zum Beispiel richtige Hundehotels, deren Unterkünfte und Gelände optimal auf die besten Freunde des Menschen eingestellt sind."

9. Rücksichtnahme beim Handtuch ausschütteln

 (Quelle: Thinkstock by Getty-Images) (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Noch schnell das Handtuch ausgeschüttelt, bevor es wieder in der Badetasche verschwindet. Doch mit dieser so nebensächlichen Handlung macht man sich selten Freunde. Denn andere Strandgäste bekommen den Sand bei entsprechender Windrichtung leicht in die Augen oder werden damit berieselt. Wer Unmut vermeiden möchte, geht zum Ausschütteln seines Handtuchs also besser an eine ruhige Stelle oder ans Wasser.

10. Sauberkeit: Müll entsorgen

 (Quelle: Thinkstock by Getty-Images) (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Niemand liegt gerne neben Dosen, Papiertüchern oder Eispapier. Damit der Strand nicht verschmutzt, nimmt jeder seinen Müll am Ende des Tages wieder mit. Auch größere Abfall-Ansammlungen während des Aufenthaltes am Strand erfreuen weder Augen noch Nase. So legt man lieber auch zwischendurch mal einen Abstecher zum Mülleimer ein.

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