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Battlefield: Bad Company im Spieltest

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Test Battlefield: Bad Company | Ego-Shooter | PS3, Xbox 360  

Schatzjäger in Uniform

24.06.2008, 14:42 Uhr | Richard Löwenstein / jr

Battlefield: Bad Company (Bild: Electronic Arts)Battlefield: Bad Company (Bild: Electronic Arts)Die nehmen sich einiges vor, die Schweden vom Spielehersteller Dice. Battlefield: Bad Company soll das erste Game aus der Reihe werden, dass anspruchsvolles Online-Gameplay mit einer ernstzunehmenden Einzelspieler-Kampagne kombiniert. Gewürzt wird das Ganze mit einer erfrischenden Portion Humor, die man sonst im Ego-Shooter-Genre eher selten trifft.

Senior Producer Karl-Magnus Troedsson erklärt das Ziel folgendermaßen: "In Battlefield ging es noch nie um Blut, Gedärme oder ernste politische Fragen. Es geht um Spaß und Wettbewerb. Wir wollen etwas Zeitgemäßes machen, das sich mit modernen Kriegsfilmen vergleichen lässt." Stellt sich nur die Frage, ob im Jahre 2008 ein Ego-Shooter mit militärischem Hintergrund frisch und innovativ wirken kann, selbst wenn er um eine spannende Erzählung bemüht ist. Kann die Dekoration den Inhalt verändern?

Artikel-Show Battlefield: Bad Company - So spielt es sich
Foto-Show Battlefield: Bad Company

Ein wirklich schlechter Umgang


Battlefield: Bad Company (Bild: Electronic Arts)Battlefield: Bad Company (Bild: Electronic Arts)Eins muss man zubilligen: Battlefield: Bad Company verfolgt einen interessanten, weil ironisch geprägten Ansatz. Wer den Kinofilm Three Kings mit George Clooney in der Hauptrolle kennt, wird das leichte Augenzwinkern in vielen Details wiedererkennen. Das Szenario: In einer nahen Zukunft haben vier Soldaten die Nase voll vom eurasischen Krieg. Befehle nerven und bringen außerdem nicht viel Geld ein. Da trifft es sich, dass da "irgendwo" ein Goldschatz lagern soll - wo genau, das entschlüsselt sich im Spielverlauf. Diesen Fund jedenfalls wollen sich die drei Freischärler zusammen mit dem Spieler - dem jungen Soldaten Preston Marlow, der aufgrund seines Fehlverhaltens in die berüchtigte B-Company versetzt wurde - unter die Nägel reißen. Das einzige Problem an der Sache, das wird recht bald klar: Das begehrte Objekt befindet sich irgendwo hinter feindlichen Linien. Das hat viel Action zur Folge, oft auf freiem Gelände, seltener im Inneren von Gebäuden, aber mit Kamerafahrten und Dialogen stilsicher umrahmt. Ganz nebenbei stellt Bad Company moralische Fragen nach "richtig oder falsch" in den Raum, aber nie mit erhobenem Zeigefinger. Bissige Kommentare und böse Streiche stehen auf der Tagesordnung. Dabei wachsen einem die Haudegen Haggard, Sweetwater und Sergeant Redford ans Herz. Auch wenn man als Neuling immer wieder selbst Opfer der sarkastischen Ansagen wird.

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Rundum herrliches Schießen


Battlefield: Bad Company (Bild: Electronic Arts)Battlefield: Bad Company (Bild: Electronic Arts)Sehr viel mehr noch als im Vorgängerspiel Battlefield: Modern Combat geraten die Umgebungen beachtlich groß. Eine wichtige Weiterentwicklung ist, dass Umgebung sehr deutlich auf die Aktionen des Spielers reagiert. Wer seinen inneren Zerstörungsdrang ausleben mag, kann Statuen, Bäume, Vehikel, Wände, sogar ganze Häuser mit der richtigen Waffe in Schutt und Asche legen. "Die bisher fehlende Interaktion mit der Umgebung hat mich am meisten geärgert", erzählt Karl-Magnus Troedsson. "Es ist ein ziemlich hochgestecktes Ziel, wenn man die riesigen Landschaften bedenkt, die wir haben. Allerdings entwickeln sich die Dinge ziemlich gut. Überrascht uns gelegentlich sogar selbst, wie sehr sich das Spielerlebnis durch die zerstörbaren Kulissen verändert."

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Kreative Mehrspieler-Action

Battlefield: Bad Company (Bild: Electronic Arts)Battlefield: Bad Company (Bild: Electronic Arts)Derart sehenswert implodierende Kulissen erfreuen natürlich auch Mitspieler, die sich für den Mehrspieler-Modus interessieren. So kann man sich im "Gold Rush"-Modus auf der Seite der Angreifer oder Verteidiger schlagen und in heftigen Gefechten mit Gold gefüllte Kisten verteidigen oder erbeuten. Nicht ganz fertig geworden ist Dice mit dem beliebten "Conquest"-Modus für bis zu 24 Spieler. Nach Angaben des Entwicklers wird die Spielvariante aber im Laufe des Sommers als kostenloser Download zur Verfügung gestellt.

Fazit

Schwarzer Humor und intensive Gefechte: Battlefield: Bad Company ist eine gelungene Fusion aus Multiplayer- und Einzelspieler-Herausforderungen geworden. Der Spieler wird geschickt zum Teil der unberechenbaren Bad Company gemacht. Die Entwickler von Dice setzen auf typische Battlefield-Elemente wie die Vielzahl an nutzbaren Fahrzeugen und Waffen und die großen, frei begehbaren Karten. Dazu kommt als neues Element die spannenden Möglichkeiten der "taktischen Zerstörung". Zudem ist das Ganze sehr ansehnlich in Szene gesetzt. Das liegt durchaus auch am unverwechselbaren optischen Schick der hauseigenen "Frostbite"-Engine, die speziell für den Einsatz auf Playstation 3 und Xbox 360 hin entwickelt wurde und auch zukünftige Spiele des Entwicklers befeuern soll.

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