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Dereck Chisora: Berufsverbot für Skandal-Boxer nach Prügelei mit David Haye

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Verband sperrt Skandal-Boxer Chisora

29.02.2012, 10:45 Uhr | dpa

Dereck Chisora: Berufsverbot für Skandal-Boxer nach Prügelei mit David Haye. Skandal-Boxer Dereck Chisora ist vom Weltverband WBC für unbestimmte Zeit gesperrt worden. (Quelle: imago)

Skandal-Boxer Dereck Chisora ist vom Weltverband WBC für unbestimmte Zeit gesperrt worden. (Quelle: imago)

Dereck Chisora ist vom Profi-Weltverband WBC auf unbestimmte Zeit gesperrt worden. Der britische Skandal-Boxer hatte sich nach der WM-Niederlage gegen Vitali Klitschko auf der anschließenden Pressekonferenz eine Prügelei mit Landsmann David Haye geliefert. "Der WBC verurteilt sein Verhalten, das im Boxen unter keinen Umständen akzeptiert werden kann, und wird so schnell wie möglich handeln, um Geldstrafen und weitere Sanktionen zu verhängen", heißt es in der Mittteilung des Verbands.



Über die endgültige Höhe der Strafe solle nach einer Anhörung entschieden werden. Zudem verlangte der Verband, Chisora solle sich einem Anti-Aggressionstraining unterziehen. Danach werde neu über sein Box-Verbot befunden. In Großbritannien muss sich Chisora am 14. März vor dem British Boxing Board of Control äußern.

Entschuldigung bringt nichts

Der Bund Deutscher Berufsboxer (BDB) hatte dem Boxer bereits 100.000 Dollar (75.225 Euro) von seiner Kampfbörse aus dem WM-Duell gegen Klitschko einbehalten. "50.000 Dollar sind für die Ohrfeige an Vitali Klitschko, 25.000 für die Spuck-Attacke gegen Wladimir Klitschko und 25.000 für die Schlägerei mit David Haye", hatte BDB-Präsident Thomas Pütz damals die Höhe der Strafe begründet.

Chisora hatte Vitali Klitschko beim Wiegen am Tag vor dem Kampf in München eine Ohrfeige verpasst. Auf der Pressekonferenz nach seiner Punktniederlage am 18. Februar geriet er mit Haye aneinander und wurde am folgenden Morgen deswegen von der Polizei verhört. In der vorigen Woche hatte sich Chisora entschuldigt. "Ich habe meine Familie, mein Team und vor allem den Sport, den ich liebe, enttäuscht", sagte Chisora. Auch Haye bedauerte sein Verhalten. Er war nach eigenen Angaben aus Angst vor Chisora aus Deutschland ausgereist, noch bevor ihn die Polizei befragen konnte.

Haye in der Zwickmühle

Doch damit ist Haye längst nicht aus dem Schneider. Denn der 31-Jährige hat, obwohl seine Karriere offiziell beendet ist, noch immer Interesse an einem weiteren Kampf mit einem der Klitschko-Brüder. Um diesen zu bestreiten, müsste er jedoch eine neue Box-Lizenz beantragen. "Wenn sich David dazu entscheidet, wieder zu boxen und sich um eine neue Lizenz zu bewerben, werden wir uns auch um ihn kümmern", sagte Vorsitzende des britischen Boxverbandes Robert Smith.

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