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Vettel-Attacke gegen Hamilton – noch ein Ausraster: Sperre!

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Nach Attacke gegen Hamilton  

Warum Vettel jetzt eine Sperre droht

27.06.2017, 12:37 Uhr | BZU, t-online.de, sid

Vettel-Attacke gegen Hamilton – noch ein Ausraster: Sperre!. Die Rivalität zwischen Sebastian Vettel (l.) und Lewis Hamilton hat schon lange Bestand. (Quelle: dpa/Emilio Morenatti)

Die Rivalität zwischen Sebastian Vettel (l.) und Lewis Hamilton hat schon lange Bestand. (Quelle: Emilio Morenatti/dpa)

Der WM-Kampf zwischen Ferrari-Star Sebastian Vettel (153 Punkte) und Mercedes-Pilot Lewis Hamilton (139) eskaliert. Beim Großen Preis von Aserbaidschan ließ sich Vettel zu einer Rache-Aktion hinreißen und rammte den Briten. Hamilton kochte vor Wut und drohte dem vierfachen Weltmeister sogar Prügel an.

Das war passiert: Während einer Safety-Car-Phase in der 20. Runde verlangsamte der Mercedes-Pilot immer wieder das Tempo. Vettel, der direkt hinter Hamilton war, fuhr dem Briten ins Heck, nachdem Hamilton nicht aus einer Kurve heraus beschleunigte. Daraufhin tobte der WM-Führende vor Wut, setzte sich neben Hamilton, gestikulierte wild und rammte seinen Kontrahenten. 

Hamilton droht Vettel Prügel an

Vettel zu der Aktion: "Er hat so stark gebremst, dass ich nicht rechtzeitig reagieren konnte und ihm rein gefahren bin. Das war einfach nicht nötig." Hamilton sah die Szene natürlich komplett anders und zeigte sich zunächst cool: "So sollte ein Fahrer sich einfach nicht verhalten, das ist gefährlich."  Beim Briten lagen die Nerven aber so blank, dass er die Situation in Wild-West-Marnier regeln wollte. Hamilton: "Wenn er zeigen will, dass er ein Mann ist, soll er aus dem Auto steigen und wir machen es von Angesicht zu Angesicht."

Vettel erhielt für das Manöver eine Zeitstrafe von zehn Sekunden. Zu wenig, meint Lewis Hamilton: "So sollte ein Fahrer sich einfach nicht verhalten, das ist gefährlich und dafür nur eine Zehn-Sekunden-Strafe – naja, ich sag eigentlich lieber nichts mehr." Vettel: "Ich bin damit nicht einverstanden gewesen. Wenn man mich bestraft, muss man auch ihn bestrafen."

FIA bestraft Vettel

"Die Rennkommissare haben Hamiltons Daten untersucht", bestätigte ein Sprecher der FIA. "Dabei stellte sich heraus, dass sich Hamilton korrekt verhalten hat." Auch mehrere Handyvideos sollen beweisen, dass der Brite auch in den vorherigen Runden zu dem besagten Abschnitt das Tempo herausgenommen hat. 

Nach seinem fragwürdigen Manöver gegen Hamilton darf sich Vettel im nächsten Rennen am 9. Juli in Österreich keine weiteren Aussetzer erlauben, ansonsten droht dem viermaligen Weltmeister eine Sperre. Der Ferrari-Pilot kassierte für den Rempler drei Strafpunkte vom Weltverband FIA, damit ist sein Punktekonto auf neun angewachsen. Bei drei weiteren Zählern muss er ein Rennen aussetzen.

Vettel fühlt sich unfair behandelt

Auch Niki Lauda, Teamaufsichtsrat von Mercedes, kritisierte den Ferrari-Piloten: "Das war ein Riesenfoul von Sebastian. Wer vorne ist, bestimmt die Geschwindigkeit. Wenn der bremst, musst du auch abbremsen." Für Vettel war die Situation jedoch alternativlos, wie er nach dem Rennen erzählte: "Er ist auf die Bremse gestiegen, ich konnte nirgendwo hin und bin ihm in die Kiste gefahren. Wenn ich bestraft werde dafür, sollte er auch bestraft werden."

Seine Attacke von der Seite erklärte der Ferrari-Pilot als eine Art Erziehungsmaßnahme: "Ich glaube, es war klar, dass ich mit der Art und Weise, wie er gefahren ist, nicht zufrieden war. Ich bin dann neben ihn gefahren und hab ihm das gezeigt."

Ex-Weltmeister forderte Disqualifikation 

Ferrari-Pressesprecher Alberto Antonini spielte die Aktion dagegen herunter und fand in Hamilton den Schuldigen. "Wir haben alle gesehen, was passiert ist. Es war unnötig von Hamilton, an diesem Punkt so langsam zu fahren. Sebastian ist nicht schuld, aber die Entscheidung liegt bei der Rennleitung."

Komplett anderer Meinung war Damon Hill, Weltmeister von 1996, der im britischen Fernsehen die Disqualifikation von Sebastian Vettel forderte: "Das ist gravierend, wenn man sein Auto benutzt, um jemandem zu schaden. Das ist ein Mangel an Kontrolle, das ist Wut und Aggression, die im Sport nicht gestattet werden darf. Er ist viermaliger Weltmeister, das darf er sich nicht erlauben", sagte Hill.

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