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GP von Ungarn: Vettel hängt Hamilton ab - Ferrari-Doppelsieg

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"Ich schulde Kimi einen großen Gefallen"  

Vettel hängt Hamilton ab – Ferrari-Doppelsieg

30.07.2017, 16:11 Uhr | DED, gh, t-online.de, dpa

GP von Ungarn: Vettel hängt Hamilton ab - Ferrari-Doppelsieg. Sebastian Vettel gewinnt den Großen Preis von Ungarn vor Teamkollege Kimi Räikkönen (l.) und Mercedes-Pilot Valtteri Bottas. (Quelle: imago/LAT Photographic)

Sebastian Vettel gewinnt den Großen Preis von Ungarn vor Teamkollege Kimi Räikkönen (l.) und Mercedes-Pilot Valtteri Bottas. (Quelle: LAT Photographic/imago)

Sebastian Vettel geht mit 14 Punkten Vorsprung vor seinem Mercedes-Rivalen Lewis Hamilton in die vierwöchige Sommerpause der Formel 1 – und Ferrari feiert einen Doppel-Triumph beim Großen Preis von Ungarn.

Der deutsche Ferrari-Pilot siegte vor seinem Teamkollegen Kimi Räikkönen. Hamilton machte bis zur letzten Runde Druck und gab seinen dritten Rang, den er per Teamorder erhalten hatte, auf der Zielgeraden an seinen Mercedes-Kollegen Valtteri Bottas zurück, weil er nicht an den beiden Ferraris vorbeikam.

Vettel dankt Räikkönen

"Das Auto hat nicht richtig funktioniert. Ich schulde Kimi einen großen Gefallen", sagte Vettel: "Es war ein großartiges Rennen, ein wunderbarer Tag. Ein großes Dankeschön ans ganze Team." Räikkönen erklärte: "Leider konnte ich meinen Fans hier keinen Sieg liefern. Ich hätte hier gern gewonnen."

 "Ich muss Lewis ein großes Dankeschön aussprechen. Ich habe ihm den Versuch gegeben, leider hat es nicht geklappt", sagte Bottas: "Ich muss dem Team danken, denn als der Abstand zu Lewis größer und größer wurde, musste ich schon grübeln." 

Macht es Vettel wie Schumacher?

Wieviel Vettels Sieg im Titelrennen wert ist, wird sich zeigen. Rekordchampion Michael Schumacher war 2004 der bislang letzte Pilot, der nach dem Ungarn-Erfolg am Saisonende auch Weltmeister wurde. Seither musste sich der Budapest-Sieger in der Gesamtabrechnung immer hinten anstellen. Hamilton hat das schon selbst miterlebt. Im Vorjahr raste er zwar zu seinem fünften Erfolg in Budapest, den Titel sicherte sich am Ende jedoch Teamkollege Nico Rosberg.

Verstappen crasht Teamkollege Riccardio raus

Vettel überstand die 618 Meter bis zur ersten Kurve unbeeinträchtigt und führte das Feld auch nach dem Start an. Dahinter schepperte es bei sommerlich heißen Temperaturen. Max Verstappen krachte seinem Red-Bull-Teamkollegen Daniel Ricciardo nach einem Verbremser in den Seitenkasten. Der Baku-Sieger drehte sich und musste seinen demolierten Wagen abstellen. "Gelinde gesagt, war das amateurhaft. Da war kein Raum vorbeizukommen", schimpfte der Australier Ricciardo. "Ich erwarte, dass er sich entschuldigt."

Das Safety Car fuhr auf den 4,381 Kilometer langen Kurs, das Feld blieb eng zusammen. Für Verstappen hatte der Rammstoß jedoch Konsequenzen. Der 19-Jährige bekam eine Zehn-Sekunden-Strafe aufgebrummt. Vorerst steckte Hamilton aber hinter dem Youngster fest. Von Position vier war der Brite ins Rennen gegangen, nach dem Start aber hinter Verstappen gerutscht.

Vettel kämpft mit technischen Problemen

Probleme bereitete Vettel indes die Steuerung. Sein Lenkrad hatte sich nach links verzogen. Die Rundenzeiten des Heppenheimers wurden schlechter, drei Zehntel verlor er auf seinen ersten Verfolger Räikkönen. Auch Hamiltons Teamkollege Valtteri Bottas kam näher.

Nächster Erfolg für Sebastian Vettel beim Rennen in Ungarn. (Quelle: dpa)Nächster Erfolg für Sebastian Vettel beim Rennen in Ungarn. (Quelle: dpa)

Der Finne ging als Erster aus der Spitzengruppe an die Box. Es folgten Hamilton, der wegen Funkproblemen teilweise keinen Kontakt zur Box hatte, Vettel und Räikkönen. Der deutsche Ferrari-Star bewies bei seinem Stopp gutes Timing, denn sein finnischer Kumpel fuhr erst nach ihm wieder auf die Strecke.

Räikkönen als Puffer zwischen den WM-Rivalen

Hamilton machte sich als Dritter auf die Jagd nach Räikkönen. Der 32-Jährige kam an dem Mann aus Espoo jedoch einfach nicht vorbei. An der Spitze hielt sich Vettel, dessen Vorsprung auf Räikkönen aber immer mehr schmolz. Der Finne fungierte in der packenden Schlussphase wie eine Art Abschirmdienst für WM-Spitzenreiter Vettel.

Die Ferrari-Crew empfahl dem Hessen wegen der Steuerprobleme sogar, nicht über die Randsteine zu fahren. Hamilton drängte indes energisch, musste aber auf seine abbauenden Reifen aufpassen. Ein Fahrfehler zehn Runden vor Schluss raubte ihm wichtige Zeit, noch einmal ganz nach vorne zu fahren. Vettel hielt dem Druck stand und rettete seinen Sieg über die Ziellinie.

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