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Hamilton dominiert auch in Brasilien

10.11.2017, 18:49 Uhr | dpa

Hamilton dominiert auch in Brasilien. Lewis Hamilton dominierte die ersten beiden Sessions in Brasilien. (Quelle: imago/Crash Media Group )

Lewis Hamilton dominierte die ersten beiden Sessions in Brasilien. (Quelle: Crash Media Group /imago)

Lewis Hamilton hat sich knapp zwei Wochen nach seinem Titelgewinn auch zum Auftakt des Großen Preises von Brasilien in weltmeisterlicher Form präsentiert.

Der britische Mercedes-Pilot drehte im freien Training in Sao Paulo in 1:09,202 Minuten souverän die schnellste Runde des Tages und brach damit auch den Streckenrekord. Vor dem vorletzten Saisonrennen am Sonntag (17.00 Uhrim Liveticker bei t-online.de) startete auch Hamiltons Teamkollege Valtteri Bottas (1:09,329) als Zweiter stark ins Wochenende.

Der Finne hat noch gute Chancen auf die Vize-Weltmeisterschaft, er liegt im WM-Klassement derzeit nur 15 Punkte hinter Sebastian Vettel. Der Ferrari-Pilot (1:09,875) hatte zum Auftakt Probleme auf den schnellen Runden und landete nur auf dem sechsten Platz. Ein unnötiger Dreher und der folgende Ausflug auf den Grünstreifen am Vormittag sowie ein Beinahe-Crash bei der Boxeneinfahrt am Nachmittag passten ein wenig ins Bild. Hamilton hatte seine schnellste Runde schon am Vormittag gedreht, das Gleiche galt für Bottas.

Räikkönen schlägt Vettel

Vor Vettel landete auch sein Teamkollege Kimi Räikkönen (Finnland/1:09,744) als Vierter, eingerahmt vom Red-Bull-Duo Daniel Ricciardo (Australien/1:09,743) und Max Verstappen (Niederlande/1:09,750). Ricciardo wird am Sonntag wohl keine Hauptrolle im Rennen spielen, nach dem Wechsel der Energie-Rückgewinnungseinheit MGU-H steht ihm eine Rückversetzung um zehn Startplätze bevor.

Felipe Massa (1:10,102) belegte indes den siebten Platz. Der Brasilianer im Williams bestreitet seinen letzten Heim-Grand-Prix, er wird seine Karriere nach der Saison beenden. Der Emmericher Nico Hülkenberg (1:10,396) und Renault kamen nicht über Rang neun hinaus. Pascal Wehrlein (Worndorf) schloss im Sauber auf dem 20. Platz ab.

Insgesamt überraschte der doch deutliche Abstand von Mercedes auf Ferrari auf den schnellen Runden. Auf den Longruns waren die Roten mit Renneinstellungen allerdings nah dran, zudem ist beim Qualifying am Samstag Regen nicht unwahrscheinlich.

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