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Fan-Skandal beim HSV: "Bevor die Uhr ausgeht, jagen wir euch"

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HSV-Fans sorgen für Skandal  

"Bevor die Uhr ausgeht, jagen wir euch"

18.02.2018, 11:34 Uhr | dpa, lr, t-online.de

Fan-Skandal beim HSV: "Bevor die Uhr ausgeht, jagen wir euch". Die Polizei marschiert vor dem Hamburger Fanblock auf: Die Nerven bei Klub und Anhängern liegen blank. (Quelle: dpa/Christian Charisius)

Die Polizei marschiert vor dem Hamburger Fanblock auf: Die Nerven bei Klub und Anhängern liegen blank. (Quelle: Christian Charisius/dpa)

Die Stimmung beim HSV wird aggressiver. Nach der Pleite gegen Leverkusen greifen einige Anhänger die Spieler verbal heftig an  und prügeln sich mit Ordnern.

Die 1:2-Heimpleite des Hamburger SV gegen Bayer Leverkusen löste auf der Nordtribüne des Volksparkstadions Wut aus. Nach dem Schlusspfiff wollten einige Fans den Platz stürmen. Zahlreiche Ordner waren sofort zur Stelle, zwangen die Chaoten zurück und mussten dabei einige Schläge der aufgebrachten HSV-Anhänger einstecken.

Zuvor hatte ein geschmackloses Plakat für Aufruhr gesorgt: "Bevor die Uhr ausgeht, jagen wir euch durch die Stadt", war darauf zu lesen – in Anspielung auf die Bundesliga-Uhr im Hamburger Stadion, auf der die Zeit der Bundesliga-Zugehörigkeit angezeigt wird. Auch vor dem Stadion gab es Auseinandersetzungen.

Der mögliche erste Abstieg des Bundesliga-Gründungsmitgliedes nimmt immer deutlichere Formen an. Nach der Niederlage gegen Leverkusen haben die Hamburger bereits sechs Punkte Rückstand auf den Relegationsrang. Die Norddeutschen sind seit zehn Spielen ohne Sieg und versinken immer tiefer im Abstiegsstrudel.

Die Durststrecke konnte auch Trainer Bernd Hollerbach nicht beenden. "Die ersten 60 Minuten bin ich zum ersten Mal nicht zufrieden", sagte Hollerbach und monierte: "Wir haben uns nichts getraut, haben schlampig gespielt."

HSV wacht erst spät auf

Erst die letzten 20 Minuten machte die Mannschaft den Druck, den man von Anpfiff an erwartet hatte. "Wenn wir in den restlichen Spielen so auftreten wie heute in den letzten 20 Minuten, bin ich optimistisch", meinte Sportchef Jens Todt. Eine unrühmliche Rekordmarke stellte der Tabellenvorletzte, der mit 17 Zählern nach 23 Spielen so schlecht wie nie ist, auch noch auf: Er kassierte seine 200. Bundesliga-Heimniederlage.

Der Jamaikaner Leon Bailey (40.) traf zum Führungstor für die Werkself. Kai Havertz (50.) erhöhte gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit. Andre Hahn (70.) gelang zwar das Anschlusstor, der Ausgleich fiel allerdings nicht mehr.

Verwendete Quellen:
  • dpa

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