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Der "Wahnsinn" des HSV: Tick, tack, die Uhr läuft ab

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Bundesliga-Dino am Boden  

Tick, tack, die Uhr läuft ab – der "Wahnsinn" des HSV

Von Benjamin Zurmühl

04.03.2018, 10:18 Uhr
Der "Wahnsinn" des HSV: Tick, tack, die Uhr läuft ab. Sven Schipplock und der Hamburger SV müssen sich auf den Abstieg vorbereiten. (Quelle: imago)

Sven Schipplock und der Hamburger SV müssen sich auf den Abstieg vorbereiten. (Quelle: imago)

Sieben Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz, den FC Bayern vor der Brust, die Fans auf den Barrikaden. Die Situation in Hamburg ist mehr als kritisch.

Am Einsatz mangelte es bei den Spielern des HSV gegen Mainz nicht. Jeden Zweikampf nahmen sie an, jagten jedem Ball nach und standen doch am Ende mit nur einem Punkt da. Gegen tiefstehende Gäste taten sich die Hamburger schwer. Wie auch ohne spielerische Lösungen. Vor dem Tor fehlte sowohl das Glück als auch die Kaltschnäuzigkeit. Ein verschossener Elfmeter, zwei Lattentreffer und zahlreiche weitere Chancen standen am Ende zu Buche. "Es ist wirklich ein Wahnsinn, dass wir das Spiel nicht gewinnen", sagte Sportdirektor Jens Todt anschließend.

Das Ergebnis gegen Mainz frustrierte einige Fans, die sich nun auf den Abstieg einstellen. (Quelle: imago)Das Ergebnis gegen Mainz frustrierte einige Fans, die sich nun auf den Abstieg einstellen. (Quelle: imago)

Eine klare Tendenz in Hamburg

Ein Sieg gegen Mainz wäre zwar nicht die Rettung gewesen, aber er hätte die Hoffnung auf einen Nicht-Abstieg gestärkt. Trainer Bernd Hollerbach stellte fest: "Wir brauchen ein kleines Wunder." Ja, das braucht der HSV. Denn nächste Woche muss man nach München. Die letzten Partien geben jedoch wenig Hoffnung: Mit 0:8, 0:5, 0:8 verlor Hamburg die letzten drei Spiele beim FC Bayern. 

Kein Wunder, dass nach dem Spiel die Tendenz klar war. Sowohl die Fans, die wegen des verpassten Sieges pfiffen, als auch die Fans, die aufgrund des gezeigten Einsatzes applaudierten, sie alle stellen sich wohl auf einen Abstieg ein. Denn das "kleine Wunder", von dem Bernd Hollerbach sprach, muss viel mehr ein großes sein. 

Erinnerungen an Karlsruhe

Auch wenn die Stadionuhr in Hamburg abzulaufen scheint, ganz abschreiben kann man die "Rothosen" nicht. Schließlich hat der HSV in den letzten Jahren schon mehrfach irgendwie den Kopf aus der Schlinge gezogen, als kaum einer mehr damit rechnete. Unvergessen ist der 2:1-Sieg am 34. Spieltag der vergangenen Saison gegen Wolfsburg. Nach dem Siegtreffer in der 88. Minute brachen alle Bänne. Hamburg feierte den Klassenerhalt wie eine Meisterschaft. 

Szenen nach dem Klassenerhalt 2017: Lewis Holtby feiert oberkörperfrei, während Luca Waldschmidt (r.) sich ein Bier genehmigt. (Quelle: imago/Oliver Ruhnke)Szenen nach dem Klassenerhalt 2017: Lewis Holtby feiert oberkörperfrei, während Luca Waldschmidt (r.) sich ein Bier genehmigt. (Quelle: Oliver Ruhnke/imago)

In der Relegation gegen den Karlsruher SC zwei Jahre zuvor war es noch dramatischer. In der 91. Minute sorgte Marcelo Diaz per Freistoß für die Verlängerung, in der sich der HSV abermals rettete. Und es war nicht der erste "Erfolg" in der Relegation. Gegen Fürth setzte sich Hamburg eine Saison vorher durch, nachdem 27 Punkte für Platz 16 reichten, ein historisch niedriger Wert.

Fazit: Wille und Einsatz mögen vielleicht stimmen, die mangelnde spielerische Qualität macht das aktuell nicht wett. Doch wie die jüngste Geschichte zeigt, ganz abschreiben darf man den Hamburger SV nie.

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