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Manchester City: Yaya Toure fordert Sperre für ZSKA Moskau

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Rassismus-Eklat  

Yaya Touré fordert Sperre für ZSKA Moskau

24.10.2013, 12:05 Uhr | sid, dpa, t-online.de

Manchester City: Yaya Toure fordert Sperre für ZSKA Moskau. Manchesters Kapitän Yaya Toure versucht Moskaus Keeper Igor Akinfeev zu überwinden. (Quelle: AP/dpa)

Manchesters Kapitän Yaya Toure versucht Moskaus Keeper Igor Akinfeev zu überwinden. (Quelle: AP/dpa)

Manchester City hat nach dem Debakel gegen Bayern München in der Champions League wieder in die Spur gefunden und bei ZSKA Moskau 2:1 (2:1) gewonnen. Doch der Sieg in der Gruppe D wurde von einem Rassismus-Eklat überschattet. City-Kapitän Yaya Touré wurde Opfer fremdenfeindlicher Schmährufe. "Das ist dumm und sehr, sehr traurig", kommentierte der ivorische Nationalspieler das Verhalten sogenannter Fans und fordert jetzt drastische Strafen für Moskau.

Während der Partie musste sich Touré wiederholt Affenlaute anhören. "Für mich als einen afrikanischen Spieler ist es immer traurig, solche Gesänge zu hören, und wir alle müssen etwas dagegen tun."

Der 30-Jährige nahm die Europäische Fußball-Union (UEFA) in die Pflicht und forderte dazu auf, den russischen Double-Gewinner hart zu bestrafen. "Vielleicht können sie das Stadion für ein paar Spiele schließen", so sein Vorschlag.

Alle Augen nun auf der UEFA

"Ich bin nicht nur enttäuscht, ich bin fuchsteufelswild", machte Touré seinem Ärger über die rassistischen Rufe weiter Luft: "Ich finde, die UEFA muss reagieren, weil Spieler mit der gleichen Hautfarbe immer in diese Situation geraten."

Auch sein verletzter Teamkamerad Vincent Kompany äußerte sich via Twitter: "Rassistische Rufe heute in Moskau", ließ der Ex-Hamburger mit kongolesischen Wurzeln wissen und fügte an, dass nun alle Augen auf die UEFA gerichtet seien.

Großer Zuspruch der eigenen Fans

Der beschimpfte Touré habe bereits im Spiel den Schiedsrichter über die Schmähungen informiert. Bei Twitter fügte er hinzu: "Ich glaube an die Fußball-Institutionen. Ich weiß, dass die Entscheider ihrer Verantwortung jetzt gerecht werden und dem Rassismus die Rote Karte zeigen. Fußball hat nichts mit Hautfarbe, Religionen oder Staatsgrenzen zu tun."

Zudem bedankte sich Touré für den großen Zuspruch seiner Fans. "Hass oder Rassismus kann mich nicht beeindrucken, wenn mir so viele Menschen ihre Liebe und Unterstützung ausdrücken", so der City-Spielführer.

Agüero Matchwinner für die Citizens

Als Kapitän des englischen Vizemeisters trug Touré gestern eine Armbinde mit der Aufschrift "No to racism" ("Nein zu Rassismus") und führte sein Team in Moskau zum Erfolg.

Matchwinner war der argentinische Torjäger Sergio Agüero. Gegen die zuvor punktgleichen Platzherren sorgte er mit seinem ersten Champions-League-Doppelpack noch vor der Pause für den Sieg der Gäste. ZSKA war durch den ehemaligen Kölner Zoran Tosic in Führung gegangen.

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