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Gladbach ist stolz: Manchester City "an die Wand gespielt"

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ManCity "an die Wand gespielt"  

Gladbach wütend und stolz: "Wir ärgern uns wie Sau"

09.12.2015, 09:55 Uhr | dpa, sid, t-online.de

Gladbach ist stolz: Manchester City "an die Wand gespielt". Europa-Aus bei Manchester City: Das Gesicht von Gladbachs Marvin Schulz spricht Bände. (Quelle: Reuters)

Europa-Aus bei Manchester City: Das Gesicht von Gladbachs Marvin Schulz spricht Bände. (Quelle: Reuters)

Für Borussia Mönchengladbach ist das Abenteuer Europapokal nach einem rabenschwarzen Dienstag beendet. Mit einem 2:4 (2:1) bei Manchester City rutschte die Fohlenelf am letzten Gruppenspieltag der Champions League noch auf den letzten Tabellenplatz und verspielte so auch die Qualifikation für die Europa League. Und trotzdem: Die Borussia ist stolz auf sich.

"In der ersten Halbzeit musste ich mich kneifen. Wir haben Manchester City phasenweise an die Wand gespielt", sagte Sportdirektor Max Eberl. "Wir ärgern uns wie Sau. Aber wir müssen nach vorne schauen."

Der Ausgleich zum 2:2 durch die Engländer habe schließlich den "Bann gebrochen", so der Manager. Dennoch hängen die Köpfe nicht allzu sehr: "Wir haben den deutschen Fußball gut repräsentiert."

Sterling und Bony knocken die Borussia aus

Die Gladbacher zeigten vor 46.000 Zuschauern im Etihad Stadium in der Tat über weite Strecken eine Klasseleistung und lagen lange in Führung. Kurz vor Schluss kassierten sie aber die entscheidenden Treffer zum 2:4 (2:1)-Endstand.

Raheem Sterling mit einem späten Doppelschlag an seinem 21. Geburtstag (79. und 81. Minute) und Wilfried Bony (85.) sorgten für den Gladbacher Knockout. Zuvor hatten Julian Korb (19.) und Raffael (42.) den frühen Rückstand durch David Silva (16.) gedreht.

"Darauf darf man stolz sein"

"Das tat schon weh heute", sagte Abwehrspieler Havard Nordtveit. "Aber wenn man auf die ganze Saison schaut, war es eine gute Leistung. Darauf darf man stolz sein".

"Wir spielen auf Sieg", hatte Trainer André Schubert schon vor dem Anpfiff gesagt, entsprechend offensiv begann seine Mannschaft. Unterstützt von 4000 lautstarken Fans versteckte sich die Borussia gegen das Star-Ensemble aus Manchester keineswegs, störte früh und suchte mutig den Weg nach vorne. Erst die zweite Hälfte gehörte mehr und mehr den Engländern.

Schubert verteilt "großes Kompliment"

"Bei uns ist in der zweiten Halbzeit die Stabilität abhanden gekommen", gab Schubert zu. "Aber ich muss der Mannschaft ein großes Kompliment machen. Juventus hat uns leider nicht den Gefallen getan, in Sevilla ein gutes Ergebnis zu erzielen."

Die Spieler hätten vom Zwischenstand erfahren und dadurch den Optimismus verloren, gestand Eberl: "Da sind bei uns kurzzeitig die Klappen total runtergegangen." Hätten die Italiener gepunktet, wäre die Europa League noch drin gewesen.

Bitteres Aus als Ansporn

Fabian Johnson, der nach einem Schlag aufs Knie leicht angeschlagen aus der Partie ging, sah das bittere Aus dann auch als Ansporn, in der Bundesliga weiter Gas zu geben. "Wir haben uns gut präsentiert, darauf kann man aufbauen", sagte der Amerikaner: "Das Spiel heute war auf jeden Fall ein Anreiz, nächstes Jahr wieder mitzuspielen."

Nach dem Europa-Aus steht Gladbach in der Bundesliga bei Bayer Leverkusen bereits am Samstag vor der nächsten Prüfung.

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