Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Fussball > Champions League >

Champions League: Wolfsburg schlägt sensationell Real Madrid

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Königsklassen-Coup  

Wolfsburg schlägt sensationell Real Madrid

06.04.2016, 22:40 Uhr | t-online.de, dpa

Champions League: Wolfsburg schlägt sensationell Real Madrid. Wolfsburgs Maximilian Arnold (li.) wird nach seinem Treffer zum 2:0 von seinen Mitspielern gefeiert. (Quelle: Reuters)

Wolfsburgs Maximilian Arnold (li.) wird nach seinem Treffer zum 2:0 von seinen Mitspielern gefeiert. (Quelle: Reuters)

Mit einer grandisoen Vorstellung hat der VfL Wolfsburg das Starensemble von Real Madrid frustriert und schnuppert an einer der größten Sensationen der Champions League.

Mit dem 2:0 (2:0) im Viertelfinal-Hinspiel brachte der Bundesliga-Achte Cristiano Ronaldo und Co. zur Verzweiflung. Der Einzug ins Semifinale der Königsklasse scheint im Rückspiel am kommenden Dienstag im ehrwürdigen Estadio Santiago Bernabeu plötzlich realistisch.

Endstand steht vor der Halbzeit fest

Ricardo Rodriguez (18. Minute) per Foulelfmeter und Maximilian Arnold (25.) erzielten am Mittwochabend vor 26.400 Zuschauern in der ausverkauften Arena die Tore zum nicht für möglich gehaltenen Erfolg gegen die enttäuschenden Königlichen - einem der größten Siege der Vereinsgeschichte.

Wolfsburg zeigte sich im eigentlich ungleichen Duell nach den enttäuschenden Leistungen in der Bundesliga taktisch und spielerisch auf Topniveau. Julian Draxler und Arnold waren im ersten Champions-League-Viertelfinale der Wolfsburger Klubgeschichte die Antreiber. Real, zum 14. Mal unter den besten Acht der Glitzerliga, blieb nach dem Clásico-Erfolg gegen den FC Barcelona weit hinter den eigenen Ansprüchen.

Naldo feiert Comeback - Henrique debütiert

Die erste gute Nachricht hatte es für Wolfsburg schon vor dem Anpfiff gegeben: Naldo konnte in der Innenverteidigung nach fünfwöchiger Pause wegen seiner Schulter-Eckgelenkgssprengung sein Comeback geben. Trainer Dieter Hecking freute sich über die Rückkehr seines "Stabilisators", der wie der überragende Sechser Josuha Guilavogui der VfL-Deckung mächtig Halt gab.

Im Angriff gab Henrique sein Startelf-Debüt. Der Brasilianer, im Winter für 4,5 Millionen Euro vom FC Goiás geholt, war manchmal etwas überhastet, sorgte aber für reichlich Schwung über die rechte Seite und bereitete das zweite Tor von Arnold nach Traumpass von Draxler sehenswert vor.

Es hätte aber alles anders kommen können. Schon nach 70 Sekunden schoss Cristiano Ronaldo den Ball ins Tor. Hauchdünn abseits, entschied Schiedsrichter Gianluca Rocchi korrekt. Karim Benzema (14.) entwischte Dante, doch VfL-Torwart Diego Benaglio parierte bravourös. Real hätte führen müssen, als André Schürrle in einem Zweikampf mit Casemiro zu Fall kam. Rocchis Elfmeter-Entscheidung war vertretbar, aber hart für Real.

Rodriguez cool vom Punkt

Rodriguez störte das nicht. Der schon von den Königlichen umworbene Schweizer ließ sich auch von den Mätzchen von Real-Torwart Keylor Navas nicht irritieren und sorgte für die Wolfsburger Führung. Real wirkte konsterniert. Wolfsburg spielte seinen Stil weiter und legte nach. Arnold war in ungewohnter Mittelstürmerposition zur Stelle und krönte den vom blendend aufgelegten Julian Draxler eingeleiteten Angriff mit dem 2:0.

Nun hatte Wolfsburg sogar Lust und Laune, ein bisschen zu zaubern. Henrique und Draxler spitzelten sich den Ball zu. Real staunte - und vergab seine wenigen Möglichkeiten wie Benzemas Kopfball (32.), einen Distanzschuss von Toni Kroos (37.) oder einen Freistoß durch Bale (45.). Der Franzose Benzema musste zudem kurz vor der Pause mit einer Knieverletzung raus.

Real-Offensive bleibt aus

Die große Real-Offensive blieb auch im zweiten Durchgang aus. Cristiano Ronaldo lamentierte viel und wurde von den Zuschauern mit Pfiffen bedacht. Auch Weltmeister Kroos konnte kaum Akzente setzen. Wolfsburg war wacher, energischer, spielte sein taktisches Konzept beharrlich runter. Schürrle (69.) bot sich sogar noch die große Chance zum dritten Tor, sein Schuss ging knapp drüber. Der eingewechselte Max Kruse (89.) scheiterte zudem noch an Navas.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.

Kommentare

(0)
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Brutale Methode 
Therapie mit langer Nadel nichts für schwache Nerven

Diese Behandlung ist garantiert nichts für zartbesaitete Menschen. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal