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Polen - Deutschland: Toni Kroos und Christoph Kramer sind Löws neue Doppelsechs

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Edeltechniker und Dauerläufer  

Das ist Löws neue Doppelsechs

11.10.2014, 13:12 Uhr | t-online.de, sid, dpa

Polen - Deutschland: Toni Kroos und Christoph Kramer sind Löws neue Doppelsechs. Edeltechniker Toni Kroos (li.) und Dauerläufer Christoph Kramer bilden Deutschlands neue Doppelsechs. (Quelle: imago / photoarena / Eisenhuth)

Edeltechniker Toni Kroos (li.) und Dauerläufer Christoph Kramer bilden Deutschlands neue Doppelsechs. (Quelle: imago / photoarena / Eisenhuth)

Trotz der äußerst angespannten personellen Situation mit dem Ausfall von gleich sechs wichtigen Spielern gehen die deutschen Weltmeister voller Selbstbewusstsein in das wegweisende EM-Qualifikationsspiel (Samstag, ab 20.30 Uhr im t-online.de Live-Ticker) gegen Polen. Joachim Löws neuer Co-Trainer Thomas Schneider ließ vorab verlauten, dass noch ausreichend Qualität im Kader vorhanden sei und daher kein Gejammer nötig wäre - ganz im Sinne des Bundestrainers.

Löw und sein Assistent mussten im Vorfeld der Partie auf den personellen Engpass reagieren: In Abwesenheit von Bastian Schweinsteiger und Sami Khedira sollen nun Toni Kroos und Christoph Kramer in der Schaltzentrale Takt und Rhythmus bestimmen - eine Alternative zum Duo Kroos-Kramer auf der Doppelsechs gibt es für Löw derzeit nicht.

Müller adelt Kramer

Während Kroos betonte, er nehme die Rolle als Führungsspieler an, sieht sich Kramer noch nicht so weit. Mit seinen erst sieben Länderspielen sei er "definitiv kein Leader auf dem Platz", sagte der Gladbacher. Seiner Aufgabe ist sich der Dauerläufer durchaus bewusst: "Das ist eine Spielposition, auf der ich reden muss. Dass ich da rede, hat ja nichts mit Führungsposition zu tun. Das ist wichtig und tut der Mannschaft gut", sagte Kramer.

Innerhalb der Mannschaft genießt Kramer bereits vollstes Vertrauen. Weltmeister Kollege Thomas Müller findet für Kramer nur lobende Worte: "Kurz vor der WM war er für viele ein unbeschriebenes Blatt. Er hat dann sofort auf sich aufmerksam gemacht." Zweifel an Kramers Qualitäten hat Müller keineswegs: "Der kommt immer mit 14 Kilometern pro Spiel daher. Er hat einen unbändigen Willen und kann noch was am Ball."

Dabei kann der 23-Jährige seinen kometenhaften Aufstieg zum gesetzten Spieler in der DFB-Elf noch gar nicht richtig fassen."Ich habe es noch nicht richtig realisiert", sagte der Sechser mit der Pferdelunge über seinen blitzartigen Karrieresprung vom Zweitligaprofi zum Weltmeister.

Dicke Fragezeichen in der Offensive

Unterdessen stellt sich die Abwehr angesichts der Absenz von Benedikt Höwedes und der Nicht-Berücksichtigung von Kevin Großkreutz fast von alleine auf. Vor dem unumstrittenen Ersatz-Kapitän Manuel Neuer im Tor bilden der zuletzt ebenfalls angeschlagene Jerome Boateng und der formschwache Mats Hummels die Innenverteidigung. Links dürfte erneut Erik Durm beginnen, rechts könnte der Stuttgarter Antonio Rüdiger den Vorzug vor Sebastian Rudy erhalten, der zum Auftakt beim 2:1 gegen Schottland angefangen hatte.

Dicke Fragezeichen stehen derweil hinter der Besetzung der vier Offensiv-Positionen. Mario Gomez wäre in der Sturmspitze die logische, weil aus Löws Sicht einzige Wahl, wenn er mit einem Stoßstürmer agieren wollte. Doch der Italien-Legionär ist mal wieder verletzt. Deshalb dürfte WM-Held Mario Götze dort den Vorzug vor Rückkehrer Max Kruse erhalten. Dahinter könnte Müller, der gegen Schottland beide Tore erzielt hatte, auf Özils Position des Spielmachers rücken.

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Darf Podolski stürmen?

Bleiben die Außen. André Schürrle, der zuletzt wegen muskulären Problemen ausgesetzt hatte, meldete sich wie der von seiner Grippe genesene Julian Draxler fit und dürfte spielen. Alternativen gibt es wenige, weil neben Özil auch Marco Reus verletzt fehlt. Möglich scheint deshalb, dass Löw den einzigen Neuling im Kader, Leverkusens Karim Bellarabi, debütieren lässt. Möglich auch, dass Lukas Podolski ran darf, obwohl der Edelreservist des FC Arsenal aktuell die schwierigste Phase seiner Karriere durchläuft. Im Training ließ Löw Podolski zuletzt auf dessen angestammter linken Seite stürmen.

Insgesamt sei die momentane Lage knifflig, sagte Kramer abschließend, weil nach der WM viele Spieler "mit Wehwehchen zu kämpfen haben. Aber das soll gar keine Ausrede sein. Die Elf auf dem Platz werden fit sein." Und bereit für Lewandowski und Co.


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