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Ewald Lienen kritisiert die EM 2016: "Schwachsinniger" Modus

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"Schwachsinniger" Modus  

Ewald Lienen rechnet mit der EM in Frankreich ab

02.07.2016, 17:49 Uhr | sid, t-online.de

Ewald Lienen kritisiert die EM 2016: "Schwachsinniger" Modus. Ewald Lienen sieht die EM 2016 in Frankreich äußerst kritisch. (Quelle: imago/Revierfoto)

Ewald Lienen sieht die EM 2016 in Frankreich äußerst kritisch. (Quelle: Revierfoto/imago)

Die Vorrunde der EM 2016 in Frankreich bot nur wenig Fußball-Feinkost. Trainer-Routinier Ewald Lienen hat deshalb mit dem Turnier und dem Fußballgeschäft im Allgmeinen abgerechnet.

Der Chefcoach des FC St. Pauli bekannte, dass ihn insbesondere die ersten beiden Wochen des erstmals mit 24 Mannschaften ausgetragenen Events alles andere als vom Hocker gehauen hätten.

"In der ersten EM-Woche haben wir uns doch alle wahnsinnig gelangweilt. Ich bin auch mal eingenickt", sagte Lienen. Der Modus des Turniers, in dem auch die vier besten Gruppen-Dritten weiterkamen, sei "schwachsinnig". 

Negativ-Beispiel Schweinsteiger

Zudem beklagte der 62-Jährige die zunehmende Erschöpfung der Top-Stars. "Unser Fußballbetrieb ist völlig aufgebauscht. Die Spitzenspieler sind für mich völlig überlastet", sagte Lienen und nannte ein Beispiel: "Wenn ich Bastian Schweinsteiger sehe! Der hat mit 31 gefühlt die Karriere eines 37-Jährigen hinter sich. Weil er alle zwei Jahre eine EM oder WM spielt. Diese Leute können sich fast nie regenerieren oder erholen."

"Gar keinen Bock mehr"

Er glaube, so Lienen, "dass das Produkt seit Jahren immer mehr verwässert. Weil es eben nicht geht, dass du 60 oder 70 Spiele auf hohem Niveau spielen kannst". 

Als Spieler, sagte der frühere Profi weiter, wäre er "froh, wenn ich nach Hause gehen dürfte. Wenn ich mal Urlaub machen dürfte. Ich hätte gar keinen Bock, da zu spielen! Das ist ein derartiger Stress, auch rein psychisch".

Er halte die Auswüchse des Business Profifußball für "schwachsinnig", habe aber auch nichts anderes erwartet "bei den Leuten, die an der Spitze der internationalen Organisationen stehen. So wie die sich ansonsten im Leben verhalten, braucht man nicht die Hoffnung haben, dass sie den Fußball so organisieren können, wie es sinnvoll wäre".

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