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Krise im Europapokal: Darum sind die Bundesliga-Teams schlecht

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Deutsche Klubs schwächeln  

Das sind die Gründe für das Europa-Versagen

20.10.2017, 12:12 Uhr | spielverlagerung.de

Krise im Europapokal: Darum sind die Bundesliga-Teams schlecht. Wieder verloren: Kölns Leonardo Bittencourt kann die Pleite gegen Borisov nicht fassen. (Quelle: imago/East News Russia)

Wieder verloren: Kölns Leonardo Bittencourt kann die Pleite gegen Borisov nicht fassen. (Quelle: East News Russia/imago)

Die Bundesliga-Klubs schneiden diese Saison international deutlich schlechter ab als ihre Konkurrenz aus den anderen Top-Ligen. Köln, Hertha und Dortmund sind noch ohne Sieg. Woran liegt's?

Eine Analyse von spielverlagerung.de

Wieder verging eine Woche in Champions League und Europa League. Und wieder einmal enttäuschten gleich mehrere Bundesligisten auf ganzer Linie. Die Neulinge RB Leipzig und 1899 Hoffenheim feierten zwar ihre ersten Siege im Europapokal. Aber die Niederlagen von Hertha BSC und dem 1. FC Köln sowie das Remis von Borussia Dortmund auf Zypern werfen wieder die Frage auf, warum sich die deutschen Teams aktuell so schwer tun.

Obgleich die Mannschaften von Leipzig, Hoffenheim und Köln über keine Erfahrung auf internationalem Parkett verfügen, kann es nicht nur damit zu tun haben. In vielen Fällen dominieren die Bundesligisten sogar das Geschehen und versuchen Torgefahr zu entwickeln.

Hertha greift zu monoton an

Das Problem: Die Bundesligisten sind in vielen Fällen weder ballsicher genug, um gegnerische Konterchancen zu vermeiden, noch haben sie immer die passenden Mittel, um sich in perfekte Schusspositionen zu bringen. Zudem zeigten die Trainer nicht, dass sie bereit oder in der Lage sind, notwendige taktische Anpassungen an die Gegner vorzunehmen. Einige Bundesligateams sollen schlichtweg ihren „Stiefel runterspielen“, was aber im Europapokal und gegen ausgebuffte Mitbewerber nicht immer funktioniert.

Hertha BSC beispielsweise kommt in der Bundesliga auf sieben Schüsse pro Partie, in der Europa League sind es über 17. Am Donnerstagabend bestimmten die Berliner das Geschehen beim Auswärtsspiel gegen Zorya Luhansk. Aber sie konnten den Ballbesitz nicht in Zählbares verwandeln. Der Angriffsrhythmus war monoton. Mit zunehmender Spielzeit wurde den Kickern von Zorya klar, wie sie Hertha mit Pressing und Gegenpressing knacken konnten. Auch deshalb gab es brenzlige Situationen am eigenen Strafraum. Zwei Gegentore nach Standards besiegelten das Schicksal der Hertha.

Zu wenig Bewegung beim BVB, schlechte Abwehr bei RB

RB Leipzig erlebte ebenfalls in einer Auswärtspartie bereits die volle Härte des Europapokals. Beim 0:2 gegen Besiktas Ende September hatten die Sachsen mehr Ballbesitz und versuchten viel in der Offensive. Aber auf diesem Niveau ist es nicht das Spiel von Ralph Hasenhüttls Mannschaft, die lieber aggressives Pressing spielt und den Gegner im Umschaltspiel überrennt. Von 20 Schussversuchen kamen nur drei auf das Gehäuse von Besiktas. Im Gegenzug offenbarten die Leipziger ihre Schwächen im individuellen Verteidigen. Griff das Pressing nicht und kamen die Türken in die Nähe des Strafraums, wurde es stets gefährlich.

Ähnlich sah es beim BVB aus, als dieser zu Beginn der Champions-League-Saison eine Niederlage bei Tottenham Hotspur einstecken musste. Das eigene Ballbesitzspiel mündete gegen die tiefverteidigenden Londoner mehrfach in Ballverluste. Die hochpositionierte Abwehrlinie des BVB hatte außerdem große Probleme, das konternde Tottenham zu stoppen.

Am Dienstagabend hätte die Mannschaft von Peter Bosz einen Sieg bitter nötig gehabt. Doch der Auftritt gegen APOEL Nikosia war ernüchternd. Die Dortmunder spielten weit unter ihrem Niveau. Viele einfache Zuspiele kamen nicht an. Wenig Bewegung in der Angriffsreihe machte es phasenweise unmöglich, aus dem Ballbesitz Kapital zu schlagen. Ein Fehler von Torhüter Roman Bürki, der zum 0:1 führte, tat sein Übriges.

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